6 Monate Kinoflatrate – geht’s weiter?

Wir haben seit Mitte Dezember 2015 die UCI Unlimited Card, mit der wir eine Art Kinoflatrate erworben haben.

Diese Karte ist mit 22,50€ pro Monat und damit 270€ pro Jahr eine echte Investition. Lohnt es sich also für uns? Kann ich einen Vergleich anstellen?
Natürlich hinkt das alles ein bisschen, denn für einen echten Vergleich müsste ich notiert haben…
1. welche Filme wir 2015 gerne gesehen hätten,
2. wieviel wir 2015 für die besuchten Vorführungen bezahlt haben,
3. wieviel wir 2015 für alle Vorführungen hätten bezahlen müssen, wenn wir denn zusätzlich auch noch alle Filme von 1. gesehen hätten,
4. wieviel wir für alle Vorführungen hätten bezahlen müssen, seit wir die Flatrate haben.

Dennoch versuche ich ein (entsprechend natürlich total subjektives) Zwischenfazit zu ziehen.

Seitdem wir das Flatrate-Abonnement haben…
waren wir in durchschnittlich 21 Filmen (3,5 Filme pro Monat) “kostenlos” (manchmal war einer von uns alleine im Kino),
musste ich 1 mal “Lehrgeld” bezahlen (Karte nicht dabei gehabt),
haben wir für 1 Vorstellungen Geld bezahlt (Sondervorführungen) und
haben uns 1 mal selbst reingelegt, weil wir die Bestimmungen vergessen haben (keine 2 Tickets gleichzeitig kostenlos buchbar).

Da wir meistens am Wochenende ins Kino gehen und am liebsten die neu angelaufenen, populären und damit eher teureren Filme schauen (ganz abgesehen von 3D-Zuschlag, Überlängenzuschlag, VIP-Zuschlag, etc…) kann man sicherlich von einem durchschnittlichen Preis von 11 Euro pro Kinokarte für eine Person bei uns ausgehen.
Ausrechnen kann sich das jeder selber, im Augenblick hat es sich für uns mehr als rentiert (wenn man sich die reinen Zahlen anschaut).

Auch auch insgesamt kann ich ein positives Zwischenfazit ziehen – nicht nur die Zahlen stimmen, auch die Filme waren bis jetzt sehr lohnenswert. Wir gehen öfter und mit weitaus weniger vorbehalten ins Kino und schauen uns auch Filme an, für die wir sonst kein Geld bezahlt hätten.

Das Ende vom Lied? Natürlich geht es weiter – wir haben schließlich 12 Monate der Mindestnutzung abgeschlossen. Aber auch danach sieht es gut aus für eine Verlängerung.

TMI: Wir waren “kostenlos” in 18 Filmen gemeinsam: Bridge of Spies, Star Wars VII, Joy, Ich bin dann mal weg, The Big Short, Die Wahlkämpferin, Deadpool (2x), Hail, Ceasar!, Zoomania 3D, Kung Fu Panda 3, Batman v Superman, My Big Fat Greek Wedding 2, London Has Fallen, The Boss, Captain America: Civil War, Money Maker, Whiskey Tango Foxtrot
(ab hier nur eine Person, 6 Filme) The Revenant, The Heightful 8, Der Spion und sein Bruder, The Jungle Book, Warcraft: The Beginning, X-Men: Apocalypse
Die Sondervorführung war Queen – A Night in Bohemia.

Whiskey Tango Foxtrot – ein Kriegsberichtsfilm mit Tina Fey

Wir gehen spontan ins Kino – das ist seit der Kinoflatrate gar nicht mehr so einfach, denn die meisten Filme, die wir sehen wollen, haben wir schon gesehen (oder bestellen wir vor, sobald es möglich ist). Das bedeutet, uns bleiben noch die Filme, in die wir eigentlich nicht geplant hatten, zu gehen – und darunter fiel auch Whiskey Tango Foxtrot.

Tina Fey kennen wir aus Date Night und anderen, eher immer witzigen Filmen (nicht Will Ferrell-Witzig, aber es geht in die Richtung), wir waren also überrascht, dass sie in einem Kriegsdramadokukomödienfilm mitspielt. Das könnte gut gehen, muss aber nicht, deswegen haben wir es gewagt.

Wir wurden nicht enttäuscht, aber auch nicht aus den Sitzen gehauen. Der Film ist ein guter Film, wer sich für Die Wahlkämpferin interessiert hat und wer mit ein bisschen schräger Komödie etwas anfangen kann, der wird sich in dem Film wohl fühlen. Eine solide Geschichte mit netten Details wird mit ein bisschen Witz aufgepeppt, das ist durchaus machbar.

Ein bisschen Liebe, ein bisschen Action, ein bisschen Ernsthaftigkeit (Drama kann man es kaum nennen) und ein paar Grundsolide (schon wieder dieses blöde Wort) Schauspieler neben Tina Fey: Alfred Molina, Josh Charles (hachjaa, Good Wife) und nicht zu vergessen, großartig ironisch-sarkastisch Billy Bob Thornton.

Ich weiß dennoch, dass ich für diesen Film kein Geld bezahlt hätte.
Im Kino? Nein.
Kostenpflichtig ausleihen/die DVD kaufen? Meh, naja, auch eher nicht.
Im Fernsehen? Joa, das würde funktionieren.

Für die Statistik (Freitag, Düsseldorf, Kino 9):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 40
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 20
Am Ende des Abspanns saßen noch: 5

Money Maker – George Clooney und Julia Roberts in Topform

Unglaublich, dass schon wieder vier Wochen vergangen sind, seit wir das letzte Mal im Kino waren! Aktuell sprechen uns wieder einfach nicht so viele Filme an. Daher haben wir uns gefreut, dass George Clooney endlich in einem neuen Film (nach Hail, Caesar!) mitgespielt hat.

Dieses Mal wurden wir vom Film positiv überrascht. Wir sind mit relativ niedrigen Erwartungen in den Film gegangen, auch wenn der Trailer sehr sehr gut aussah. Daher waren wir umso überraschter, wie gut dieser Film wirklich ist. George Clooney spielt einen Menschen, der mit Geld spielt und Julia Roberts hat seinen Charakter im Film satt. Dass die beiden gute Schauspieler sind, dass muss ich niemandem mehr erzählen, das ist einfach Fakt. Zusammen wirken die beiden großartig und werfen sich die Bälle nur so zu.

Man sollte meinen, dass die Story an sich eigentlich schon öfter erzählt wurde, dennoch wurde sie hier noch einmal sehr gut aufgerollt und auch umgesetzt. Wir waren von Anfang bis zum Ende gefesselt und fühlten uns sehr gut unterhalten – auch ohne “Krach-bum”. Es gab natürlich Action, aber die wurde subtil eingebracht und konnte sich im Kopf festsetzen. Die Bilder waren sicherlich nicht so überwältigend wie zum Beispiel bei Oblivion, aber damit kann man diesen Film natürlich nicht vergleichen – er spielt einfach in einer anderen Liga.

Man konnte auch an einigen Stellen lachen und jedem, dem Ocean's Eleven (Twelve, Thirteen) gefallen hat, der wird diese Art von Film mit vertauschen Rollen sicher genießen können.
Wir werden uns den Film wahrscheinlich nicht auf DVD kaufen, aber dennoch kann ich eine klare Empfehlung aussprechen.

Für die Statistik (Donnerstag, Düsseldorf, Kino 4):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 60
Bis das Licht anging saßen noch: 18
Am Ende des Abspanns saßen noch: 2

Gelesene Bücher XLIX (Mai 2016)

Derzeit lese ich:
Sauerkrautkoma (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Dein Wille geschehe (Michael Robotham) – Thriller (Taschenbuch)

Gelesen im Mai 2016:
– Buchpause –
Dafür: Gehört: Anna Faris ist unqualified (Podcast); Gesehen: Star Trek: Raumschiff Voyager (Staffel 1+2); Besucht: FedCon 25

Gelesen im April 2016:
Cupido (Jilliane Hoffman) – Thriller (Taschenbuch) – 8
12 Stunden Angst (Greg Isles) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Das Urteil (John Grisham) – Thriller (Taschenbuch) – 8

Gelesen im März 2016:
Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch) – 3 (als Hörbuch nicht so gut, werde ich nochmal als Buch irgendwann lesen)
Grießnockerlaffäre (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Dinner für Drei (Susan Elizabeth Phillips) – Roman (Taschenbuch) – 5+
Schweinskopf al dente (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im Februar 2016:
Finderlohn (Stephen King) – Thriller (Hardcover) – 6+
Dampfnudelblues (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 8
Cry Baby (Gillian Flynn) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Im Tal des Fuchses (Charlotte Link) – Thriller – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Dornenmädchen (Karen Rose) – Thriller (Broschiert) – 8+
Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi – 7
Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar (Ferri/Conrad) – Comic – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”

Captain America: Civil War – ein echter Cap’ Film

Marvel.
Captain America.

 

 

 

Ja, okay, es gibt noch mehr zu sagen, denn immerhin war es der dritte (ich erwähnte an anderer Stelle schon einmal, wie ich das aktuell sehe) der Captain America-Filme und der gefühlt drölfte im (aktuellen) Universum der Marvel-Helden und -Bösewichte.

The First Avenger: Civil War ist ein echter Captain America-Film. Wenn die Iron Man-Filme ironisch, witzig, action-reich und Technologie-lastig sind und die Avengers-Filme einfach viel von allem – dann sind die Captain America-Filme eher ernst, auf dem Teppich geblieben, loyal und auch ziemlich action-reich.

Captain America ist ein Anführer – er macht zwar mal Fehler, aber dennoch ist er ein guter Anführer. Iron Man/Tony Stark ist auch irgendwie ein Anführer, aber dabei ist er meistens ziemlich egoistisch und ironisch. Wenn diese zwei Persönlichkeiten in einer Sache unterschiedlicher Meinung sind, ist es schwer, den einen von seinen Überzeugungen und den anderen in seinem Ego zu dämpfen oder sie zueinander zu bringen.

Die Geschichte ist gut – die Action ist gut und die Darsteller sind auch gut. Überrascht war ich von Daniel Brühl und Martin Freeman – Daniel Brühl ist endlich, endlich, endlich mal wieder ein deutscher SCHAUSPIELER (Christoph Waltz zählt als Österreicher ja leider nicht), der es mit Hollywood aufnehmen kann. Martin Freeman hat mich überrascht, da ich nicht wusste, dass er mitspielt und ich ihn in Sherlock bewundere (wie er neben Benedict Cumberbatch schauspielerisch besteht – großartig!).
Gefreut habe ich mich auch auf Paul Rudd, ich freue mich, ihn außerhalb seiner Welt von Ant-Man zu sehen und bin noch glücklicher, dass er so hervorragend reinpasst.

Natürlich ist auch das Wiedersehen mit dem aufrechten und gradlinigen Captain America ein Vergnügen, es dominiert und bestimmt den Film.

Für alle, die die Vorgänger-Filme mochten, wird auch dieser Film eine Freude sein. Alle Marvel-Fans werden sicher auch angetan sein; ich als Marvel-Fan fand den Film nämlich sehr gut … Nur der Funke sprang irgendwie nicht über. Dieses Gefühl, das ich bei Deadpool hatte, dieser Kontakt mit den Figuren – das blieb ein bisschen auf der Strecke für mich.

Für die Statistik (Vorpremiere, Mittwoch, Düsseldorf, Kino 1, iSense):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 500
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 6 weniger
Am Ende des Abspanns saßen noch: ca. 120

PS: Es gibt wieder einen Teaser am Ende des Abspannes :-)

The Boss mit Melissa McCarthy – überdreht…

Nach längerer unbeabsichtigter Kino-Abstinenz (4 Wochen!) wurde es mal wieder Zeit, es juckte uns quasi in den Augen und wir mussten mal wieder ins Kino gehen. Aber welcher Film soll es sein? Aktuell laufen ein paar Filme, die sicherlich für viele Zuschauer interessant sind, aber uns eher nicht so ansprechen.
Dazu kam, dass uns eher nach etwas lustigem war – etwas leichtes und nichts deprimierendes sollte es sein. Damit ist die Auswahl schon einmal sehr eingeschränkt.

Am Ende fiel unsere Wahl auf The Boss mit Melissa McCarthy, die ich noch von Gilmore Girls kenne und die ja jetzt schon einige Kinofilme gedreht hat – mit mehr oder weniger Erfolg, aber eigentlich immer mit einem lachenden Auge.

Tja… Am Ende war es dann doch nicht ganz mein Humor. Etwas zu überdreht, etwas zu sehr Will Ferrell-Humor und die Pointen sind nicht immer gut getroffen.
Die Nebendarsteller sind allesamt gut, aber vor allem Kristen Bell ist eindeutig ZU gut für diesen Film, sie spielt ihre Rolle gut und so ernst, dass es mit ihr ein anderer Film hätte werden können.

Die Film-Idee an sich war auch gut, aber dann einfach irgendwie.. seltsam umgesetzt, vermutlich kam das bei mir nur so an, denn zum Humor hat der Film doch ganz gut gepasst.

Aber er war einfach nichts für mich. Dennoch wiederum nicht so schlecht, dass ich während des Filmes gegangen wäre, denn am Ende wollte man doch wissen, was passiert.

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 4):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 40
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 25
Am Ende des Abspanns saßen noch: 2

Gelesene Bücher XLVIII (April 2016)

Derzeit lese ich:
Sauerkrautkoma (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Dein Wille geschehe (Michael Robotham) – Thriller (Taschenbuch)

Gelesen im April 2016:
Cupido (Jilliane Hoffman) – Thriller (Taschenbuch) – 8
12 Stunden Angst (Greg Isles) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Das Urteil (John Grisham) – Thriller (Taschenbuch) – 8

Gelesen im März 2016:
Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch) – 3 (als Hörbuch nicht so gut, werde ich nochmal als Buch irgendwann lesen)
Grießnockerlaffäre (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Dinner für Drei (Susan Elizabeth Phillips) – Roman (Taschenbuch) – 5+
Schweinskopf al dente (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im Februar 2016:
Finderlohn (Stephen King) – Thriller (Hardcover) – 6+
Dampfnudelblues (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 8
Cry Baby (Gillian Flynn) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Im Tal des Fuchses (Charlotte Link) – Thriller – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Dornenmädchen (Karen Rose) – Thriller (Broschiert) – 8+
Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi – 7
Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar (Ferri/Conrad) – Comic – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”

Gelesene Bücher XLVII (März 2016)

Derzeit lese ich:
Sauerkrautkoma (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Das Urteil (John Grisham) – Thriller (Taschenbuch)
Dein Wille geschehe (Michael Robotham) – Thriller (Taschenbuch)

Gelesen im März 2016:
Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch) – 3 (als Hörbuch nicht so gut, werde ich nochmal als Buch irgendwann lesen)
Grießnockerlaffäre (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Dinner für Drei (Susan Elizabeth Phillips) – Roman (Taschenbuch) – 5+
Schweinskopf al dente (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im Februar 2016:
Finderlohn (Stephen King) – Thriller (Hardcover) – 6+
Dampfnudelblues (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 8
Cry Baby (Gillian Flynn) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Im Tal des Fuchses (Charlotte Link) – Thriller – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Dornenmädchen (Karen Rose) – Thriller (Broschiert) – 8+
Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi – 7
Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar (Ferri/Conrad) – Comic – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”

London Has Fallen – tolle Besetzung, solide Action, interessante Kameraführung

Nachdem 2013 im Sommer Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr ins Kino kam und nur wenige Wochen später fast die gleiche Story, nur von Roland Emmerich verfilmt, namens White House Down anlief, gab es die große Frage: Welcher Film ist besser?

Ich persönlich fand White House Down besser – aber ich habe auch eine Schwäche für Emmerichs’ Filme. Trotzdem war Olympus Has Fallen gut und damit wollten wir uns auch den “zweiten Teil”, London Has Fallen anschauen.

Dieser Film hat uns vor allem mit einer coolen Kameraführung und der guten Besetzung überzeugt. Ab der Hälfte des Filmes haben die Action-Szenen überlagert und jedem, dem der Film Gamer (mit Gerard Butler) gefallen hat, wird bei London Has Fallen begeistert sein.
Darüber hinaus haben Gerard Butler und Aaron Eckhart ein hervorragendes Duo gespielt. Morgan Freeman ist ja eh unschlagbar, über den muss ich nichts sagen. Viele dunkle Witze und Todes-Anspielungen haben viele lustige Elemente eingebracht, es gab also durchaus etwas zum Lachen.

Ein guter Film, den wir uns aber wahrscheinlich weder auf DVD noch Blu-ray holen.

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 5):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 45
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 43
Am Ende des Abspanns saßen noch: 4

My Big Fat Greek Wedding 2 – Opa!

“Such’ dir einen Freund – du siehst alt aus! Einen Griechen!”
“Ich sprühe einfach Windex darauf, dann wird es schon wieder.”
“Nennt mir ein Wort, irgendein Wort, und ich beweise euch, dass es griechischen Ursprungs ist!”
*Toula, jetzt tu’ doch etwas!”

Zitate, die mir spontan einfallen zum ersten Teil My Big Fat Greek Wedding. Dieser Film ist in meinen Augen ein Klassiker und ein Meisterstück. Er ist nicht subtil und leise wie ein Museums-Werk, sondern eher lebensecht, hautnah und laut wie eine Oper. Diesen Film könnte ich immer wieder schauen.

Dass Nia Vardalos damals das Drehbuch schrieb und sich damit einen großen Teil ihrer eigenen Lebensgeschichte von der Seele geredet hat, machte den Film nur umso besser. Sie ist eine tolle Autorin und kann das Publikum hervorragend unterhalten (kein Wunder also, dass Tom Hanks schon einige Male mit ihr zusammengearbeitet hat, u.a in Larry Crowne).

Logische Konsequenz: Wir schauen uns die Fortsetzung an – My Big Fat Greek Wedding 2. Wie geht es Toula jetzt? Was macht ihre Ehe, ihr Kind? Und natürlich: Wie geht es der Familie?

Die Familie kommt zuerst – das wird in diesem Film wieder klar. Man kann ihr nicht entkommen, man will es aber ja auch gar nicht. Der Familie geht es gut, Toula geht es gut und ihrem Mann auch – nur die Tochter, die schämt sich (typisch Teenager) für ihre Familie und das drumherum.

Es ist eine schöne Geschichte, man trifft alte Bekannte, alte Gewohnheiten sind immernoch vorhanden – bei anderen Filmen bemängele ich ja gerne man, dass wieder “altes aufgewärmt wurde”, aber bei Familien ist es nunmal so, Gewohnheiten und Traditionen bleiben erhalten und werden weitergelebt – das hat mir mit am Besten gefallen: Es war, als hätte es nie eine Pause gegeben, als wäre man einfach 10 Jahre später nochmal zur Familie gefahren und hätte erneut einen Film über sie gedreht. Alle sind irgendwie weiter gegangen, aber haben dennoch an ihren Traditionen und Werten festgehalten.

Die Schauspieler sind wieder einmal großartig, als wären sie wirklich Teil der Familie. Nia Vardalos spielt großartig und ebenso ihr “Mann” John Corbett. Auch die “Tochter” Elena Kampouris ist wirklich süß.

Der Film ist in Summe wirklich gut gelungen, eine tolle Fortsetzung, die nicht als Fortsetzung erscheint, sondern eher als wieder einmal ein paar Tage im Leben der Familie Portokalos.

Für die Statistik (Freitag, Düsseldorf, Kino 2):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 50
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 50 (das Licht ging sofort an)
Am Ende des Abspanns saßen noch: 2

PS: Wir waren noch nie in einem Film, in dem das Publikum SO VIEL gesprochen hat während des Filmes! Mindestens 4 Personen haben immer wieder Sätze wiederholt, offensichtliches angemerkt (“Jetzt ist sie aber hübsch!”) oder Kommentare abgegeben. Nicht. witzig.