Star Wars VIII – The Last Jedi (2D und OV)

Besser spät, als nie, oder? Immerhin fast 2 Monate nach der Startwoche habe ich es dann doch noch geschafft, in die letzte Vorstellung unseres heimischen Kinos von Star Wars VIII – The Last Jedi zu gehen. Dass es die Originalvertonung war, hat eher dazu beigetragen, dass ich gehen wollte.

Ich bin ein Trekkie. Das erforschen neuer Spezies und das suchen neuer Planeten ist mein Ding. Krieg im Weltall ist eher nicht so mein Ding. (Mit ein Grund, warum ich mit der aktuellen Serie Star Trek: Discovery noch nicht so richtig warm geworden bin.)
Dennoch kann ich mich Star Wars nicht entziehen, führt es doch eine Legende fort, die in den 70er Jahren begonnen hat – zu unserer Zeit.

Der achte Film spielt nach dem siebten aus 2015 und der wiederum nach dem sechsten aus 1983. Es passiert sehr viel in diesem Film, ist er doch (wie aktuell ja auch total im Trend) wieder eine Trilogie, in diesem speziellen Fall der mittlere Film einer Sequel-Trilogie. In diesem Film werden ein paar Fragen aus dem vorherigen Film beantwortet, aber, was fast schlimmer war, noch mehr Fragen geschaffen.

Schöne Effekte, tolle Ideen, starke Schauspieler (schwache Schauspieler), gute Kameraeinstellungen, in Summe kann man sagen, dass ich den Film gut fand. Gut. Nicht super, nicht schlecht, einfach so mittel. Gut eben.
(Bitte immer dran denken: Ich bin ein Trekkie.)

Ich bin auf den dritten Film gespannt und hoffe, die offenen Fragen werden dann geklärt.

Als Triple-Feature werden wir uns den Film sicher nochmal anschauen, aber eher nicht alleine stehend.
Wir haben ihn in der Originalversion und in 2D gesehen, das war wirklich super!

Keine Statistiken mehr.

Downsizing… seufz… :-(

Matt Damon hat mal einen Oscar gewonnen. Wohl nicht als Schauspieler, aber er wurde als Schauspieler immerhin mehrmals nominiert für die “großen Preise” Oscar und Golden Globe.
Für Downsizing wird er vermutlich eher die Goldene Himbeere erhalten.

Die Story des Filmes ist vielversprechend, könnte in Richtung Walter Mitty gehen, eine Selbstfindung mit ein bisschen Witz und Liebe. Soweit zum Versprechen im Trailer.

Der Film hatte in unseren Augen jedoch wenig mit einem guten Film gemein. Er war nicht wirklich witzig, nicht wirklich zum Nachdenken und hat am Ende gekniffen, als es um eine wirkliche Botschaft ging.
Es war, als hätten sie einen fertigen Film gehabt, der aber beim Publikum nicht ankam und haben ihn dann nochmal komplett neu geschnitten.

Matt Damon ist nicht in seiner besten Form. Er ist nicht schlecht, aber aktuell verdient er mit solchen Filmen den ‘Diss‘ von Jimmy Kimmel durchaus. Nach Wir kaufen einen Zoo ist dies wieder einmal ein furchtbar langweiliger Film gewesen, bei dem ich nur nicht gegangen bin, weil ich Hoffnung hatte. Hoffnung, dass das Ende mich doch noch überraschen könnte. Was es nicht getan hat.

Das Beste an dem Film? Die Grundidee. Das Potential, das die Geschichte hatte.

Keine DVD, keine Blu-ray. Und wenn er im Fernsehen kommt, schalte ich um.

Gelesene Bücher LXIX (Januar 2018)

Derzeit lese ich:
X.TRA (Stephen Wallenfels) – Science-Fiction (Hardcover)

Gelesen im Januar 2018:
Und niemand soll dich finden (Mary Higgins Clarke) – Thriller – 8
Die Känguru-Chroniken (Marc-Uwe Kling) – Roman (Hörbuch) – 7
Wer früher küsst, ist länger verliebt (Susan Mallery) – Roman – 7+
Vertrauen ist gut, küssen ist besser (Susan Mallery) – Roman – 7+
Küsschen vom Osterhasen (Poppy J. Anderson) – Kurzroman – 7
Der und niemand sonst (Poppy J. Anderson) – Roman – 7
The Couple Next Door (Shari Lapena) – Thriller – 7-
Engelsschlaf (Catherine Shepherd) – Thriller – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”

The Commuter – Liam Neesons Paraderolle

Auf Liam Neeson ist Verlass. Er wählt Filme, die uns durch die Bank weg auch gut gefallen. Ein bisschen Humor, ziemlich viel Action in Faustkämpfen und relativ wenige überdramatische Explosionen. Das letzte Mal haben wir ihn in Run all Night gesehen, ist das wirklich schon 3 Jahre her? Es kommt mir vor, als würde ich jedes Jahr einen Film von ihm sehen – oder es zumindest wollen.

In The Commuter spielt er wieder einmal einen “normalen Typen”, der allerdings einen dem Film entsprechende Ausbildung genossen hat, in diesem Fall war er lange Polizist, bevor er den Dienst quittierte und jetzt seit 10 Jahren in der Versicherungsbranche tätig ist.
Eines Tages kommt alles zusammen: Er verliert seinen Job, sein Sohn geht in Kürze aufs College und die Hypothek auf das Haus muss bezahlt werden. Da setzt sich eine Frau im Zug nach Hause zu ihm und erteilt ihm den Auftrag, “die Person zu finden, die nicht hierher gehört”.

Die erste Hälfte des Filmes wird durch die Suche á la Hercule Poirot nur mit mehr Körpereinsatz geprägt. Er sucht intelligent, strukturiert und hat einen Plan – typisch für einen Charakter, der durch Liam Neeson gespielt wird. Dennoch ist es abwechslungsreich, die verschiedenen “Hindernisse” in seinem Weg mit ihm zu durchleben – braucht er doch eigentlich das Geld (und dann geht es leider nicht mehr nur um das Geld).

Die ganze Unternehmung wird größer, als er es gedacht hätte. Sie umfasst mehr Menschen, als am Anfang klar war (spricht auch wieder für die Wahl seiner Filme) und hält einen auf Trab.

Ich fand den Film wirklich gut und habe mitgefiebert, spekuliert und lag am Ende doch irgendwie falsch, was nicht bedeutet, dass ich nicht zufrieden war mit dem Ende.

Wir werden ihn in jedem Fall noch einmal schauen, aber auf DVD vermutlich nicht kaufen.

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 1, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 150
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 150
Am Ende des Abspanns saßen noch: 0

Pitch Perfect 3: The Last One :-(

Es gibt Filmreihen, die werden weitergeführt, bis die Zahl am Ende zweistellig ist und man keine Ahnung mehr hatte, was jetzt die unterschiedlichen Filme ausgemacht hat. Und dann gibt es Pitch Perfect.

Von Pitch Perfect und Anna Kendrick waren wir schon angetan, Pitch Perfect 2 lieben wir und ich kann es nicht fassen, dass Pitch Perfect 3 jetzt wirklich der letzte Film der Reihe sein soll :-(

Wie auch schon im zweiten Film kommen die Mädels wieder zusammen und singen. Es ist eigentlich egal, wo, warum und weshalb, hauptsache, sie sind wieder zusammen.
Alle Mitglieder der Bellas stecken in ihrem Leben irgendwie fest. Sie wissen nicht genau, wie es jetzt weitergehen soll. Tierärztin oder doch Kellnerin? Studium oder fester Job?
Sie brauchen sich – um zu sich selbst zu finden, um sich klar zu werden, was sie wollen.

Und das ist es, was ich an diesen Filmen so liebe: Die Frauen stehen für sich selbst und mit und durch ihre Freundinnen, die ihnen zur Seite stehen, entwickeln sie sich weiter. So auch in diesem Fall – treffen alle zusammen, sind sie einfach unschlagbar. Naja, fast.

Es gibt wieder tolle Lieder, tolle Mashups, coole Gespräche und jede Menge Witze. Ich habe mich sehr amüsiert und werde mir den Film auf jeden Fall wieder ansehen!!

Für die Statistik (Freitag, Düsseldorf, Kino 6):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 30
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 28
Am Ende des Abspanns saßen noch: 0

Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit: Volle Kanne, Hoschi!

Vor ein paar Tagen war es für mich soweit: Ich habe Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit zum ersten Mal gesehen. Ein Film mit Keanu Reeves und ich habe ihn nach inzwischen 29 (!!) Jahren immer noch nicht gesehen? Jepp, richtig. Ich habe aber auch noch ziemlich viele Filme auf meiner Ungesehene-Filme-Liste.

Vor ein paar Tagen haben wir dann spontan entschieden, den Film mit den Hoschis zu schauen. Bill und sein bester Kumpel Ted, die zusammen eine Band haben, aber keine Gitarre spielen können, versemmeln die Geschichtsklasse. Teds Vater ist so sauer, dass er ihn auf eine Militärschule schicken will. Um diese Katastrophe zu vermeiden, die nachhaltige Auswirkungen auf die Zukunft hätte, kommt Rufus aus der Zukunft und stellt ihnen eine Zeitmaschine zur Verfügung.

Was tun Bill & Ted also? Richtig, sie reisen durch die Vergangenheit und sammeln die wichtigsten Charaktere ein. So quetschen sich am Ende Jeanne d'Arc, Dschingis Khan und Sigmund Freud zusammen mit den Hoschis in die Telefonzellen-Zeitmaschine.
Unterwegs erleben sie ein paar Abenteuer, lernen echte Prinzessinen kennen und klopfen einige echt scharfe Sprüche.

Ich bin richtig traurig, dass ich den Film nicht schon eher gesehen habe. Er ist witzig, leicht, unterhaltsam und nimmt sich selbst nicht zu ernst. Und wie der Keanu seine volle Mähne immer wieder schüttelt… hach, seufz…
Ich will ihn definitiv noch einmal schauen! :-D

Mr. Right – Sam Rockwell und Anna Kendrick im Groove

Sam Rockwell hat einen Golden Globe gewonnen. Ich freue mich sehr für ihn – immerhin ist er Guy aus Galaxy Quest und Zaphod in Per Anhalter durch die Galaxis, aber auch Justin Hammer von Hammer Industries (Maaaarvel, Iron Man 2). Das habe ich mir zum Anlass genommen und mir gedacht, dass ich mal wieder einen mir lieb gewonnen Film schauen muss: Mr. Right. Das wiederum bedeutet, dass ich ab sofort auch über Filme schreibe, die ich nicht im Kino gesehen habe, sondern auf irgend einem anderen Wege. Aber eben meist zum ersten Mal – auch wenn sie schon etwas älter sein sollten.

Mr. Right habe ich ein wenig entgegen gefiebert. Er kam 2015 raus und war leider nicht in den UCI-Kinos zu sehen. Da war ich erst einmal enttäuscht – aber der Film war schnell auszuleihen, und das haben wir dann auch getan. Es ist also doch schon mindestens 1 Jahr her, dass ich diesen Film das erste Mal gesehen habe.

Warum ich gefiebert habe: Sam Rockwell und Anna Kendrick spielen zwei, die sich finden. Ein bisschen Spannung, ein bisschen Albernheit, ein bisschen Ausgelassenheit und viele coole Kampfszenen (slow-mo-mega). Ich mag den Film als einfachen easy-peasy-Filmabend. Er ist nicht unnötig kompliziert oder anstrengend, er stellt die Charaktere vor und am Ende gibt es nochmal ordentlich auf die Fresse :-D
Dennoch hat der Film einfach einen Rhythmus, einen Takt, dem er folgt, ohne streng zu wirken und führt einen so in einem schönen Paartanz durch den Abend.

Seit Pitch Perfect finde ich Anna Kendrick großartig, habe auch ihre Biografie gelesen (tolles Geburtstagsgeschenk!!) und finde ihre Art und ihren Humor sehr erfrischend und angenehm. Es scheint eine Menge dieser jungen Frauen “in Hollywood” zu geben, die diese neue Lebenseinstellung “ich bin auch nur ein Mensch und pupse ab und an” an sich haben. Das finde ich großartig, denn es zeigt den jetzt aufwachsenden jungen Mädchen, dass es okay ist, auch mal Burschikos zu sein und mit dreckigen Latzhosen nach Hause zu kommen, weil man so exzessiv gespielt hat.
Sei einfach du selbst. Das finde ich super.

Der Titelsong My Type von Saint Motel hat es in meine Dauer-Playlist geschafft, er ist einfach großartig und positiv und rockig, das mag ich auch sehr.

Ich möchte diesen Film jedem ans Herz legen, der nach einem Pärchen-Abend-Film mit Liebe & Action sucht. Und wenn ihr schon dabei seid: Schaut ihn auf Englisch!

Jumanji …. no, please, no!

no.

Ich LIEBE Jumanji. Robin Williams, Kirsten Dunst, die Affen, der Löwe, der Jäger – sogar die Spinnen waren großartig (für 1995er CGI). Der Film hat seine Fehler, aber keine, die mich stören – und vor allem, keine, die glattgebügelt werden müssten.

Schreiben wir doch eine Pro- und Contra-Liste für den neuen Jumanji-Film, die Fortsetzung:

Pro:

  • Alan Parrish wurde honoriert (Hinweise im Spiel auf ihn)
  • Dwayne Johnson sieht gut aus
  • Es gab ein Ende
  • Jack Black
  • Der “Cameo” am Ende
  • Der Titelsong

Contra:

  • Die Story hatte keinen Biss – aneinandergereihte “Aufgaben”, von denen die erste aus Versehen direkt bestanden wurde, sind frustrierend.
  • Die Schauspieler waren nur okay. Leider.
  • Unrealistische Stunts (selbst bei Wrestlern sehen die besser aus, und da wissen wir, dass es Fake ist)
  • Die Landschaften hätten schön sein können. Zu 95% hatte ich aber das Gefühl, dass es eben keine natürliche Landschaft, sondern CGI ist.
  • Ich wollte gehen. Ich wollte wirklich gehen. Es war einfach zu künstlich.
  • Das “Happy End” – die pappsüße Kirsche auf dem Rote-Beete-Smoothie aus Geschmacksstoffen.

Es tut mir wirklich leid – ich hätte sehr sehr gerne positiv über diesen Film geschrieben. Aber ich kann es einfach nicht. Es war weder mein Humor noch meine Art von Film. Es war nicht “mein Jumanji”. Ich sehe aber an den 7,3 Sternen auf IMDB (Stand 06.01.2018), dass es Menschen gibt, die den Film gut fanden.

Keine Statistik.

Mord im Orient Express – Knüller!

Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich den Film Mord im Orient Expreß gesehen habe – ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr daran erinnern. Dass ich die Bücher und auch die anderen Charaktere neben Hercule Poirot aus dem Universum von Agatha Christie aber immer unglaublich spannend fand, das zieht sich bis heute durch. Erst an Weihnachten habe ich wieder einmal “Der Wachsblumenstrauß” gesehen und hatte wieder das Gefühl, dass auch “alte” Geschichten mit den heutigen Erzählungen ebenbürtig sind.

Die Neuverfilmung vom Mord im Orient-Express hat mich also ins Kino gelockt.
Die relativ Prominente Besetzung der Darsteller spricht schon für sich – dennoch hat mich am meisten die Umsetzung überzeugt. Ich habe eine Schwäche für gut gemachte sogenannte Kammerspiele, und dieser Film hat mit seiner Begrenzung auf 4 bzw. 5 Waggons die Handlung schnell und doch nicht zu offensichtlich angetrieben.

Mit Kenneth Branagh wurde nicht nur ein hervorragender Schauspieler engagiert, auch als Regisseur hat er einen hervorragenden Job abgeliefert. Die Perspektiven, die Kamerafahrten, der Blick für das Bild, das der Zuschauer sieht. Ich bin immer noch begeistert.

Dieser Film beweist mir wieder einmal, dass es eben nicht immer Krach-Beng-Filme sein müssen, die einen auf eine Reise mitnehmen und eine Geschichte erzählen. Ich freue mich immer wieder, wenn ich solche Filme “entdecke” – diesen Film werde ich mir in jedem Fall noch einmal anschauen!

Keine Statistik.

Thor Ragna… Rhan.. Rhagna… Thor 3. 3D

Warum müssen es immer so schwierige Namen sein, herrjeh?? Thor 3. Punkt. Hat doch bei Iron Man auch funktioniert. Iron Man, Iron Man 2, Iron Man 3. Okay, also: Thor: Tag der Entscheidung (HAHA! Im Deutschen viel einfacher!).

Nach dem ersten Teil, in dem Thor vorgestellt wurde und dem zweiten Teil, in dem er uns echt von den Socken gehauen hat (den müsste ich nochmal sehen fällt mir da auf), mussten wir natürlich auch den dritten Teil anschauen.

Der Trailer versprach einen witzigen, actionreichen Film mit Thor und weiteren Figuren des Marvel-Universums – allen voran: Hulk :-D
Wie man in den vorherigen Filmen feststellen konnte, haben gerade die zwei ein eher gespaltenes Verhältnis, das macht die Dynamik dieses Filmes zu etwas besonderem.

Natürlich, wenn man den Trailer gesehen hat, stellt man sich die Frage: Was macht Thor ohne seinen Hammer? Womöglich sogar ohne seine Kraft? Aber vor allem: DIE HAARE!! WARUM SCHNEIDET IHR IHM DIE HAARE AB????!!!11elf

Und dann muss er auch noch eine andere Göttin bekämpfen – immerhin helfen ihm Loki, Hulk und eine Walküre.

Ich fand den Film ziemlich cool, mich hat die Zusammensetzung und der Humor sehr gefallen. Mit am Besten fand ich Jeff Goldblum, der als verwirrter reicher “Spielmacher” eine ziemlich gute Figur gemacht hat.

Die 3D-Effekte waren auch gut gemacht, das wird mit der Zeit immer besser.

Kaufen werden wir den Film vermutlich nicht, aber auf jeden Fall nochmal anschauen.

Keine Statistik.