Captain America: Civil War – ein echter Cap’ Film

Marvel.
Captain America.

 

 

 

Ja, okay, es gibt noch mehr zu sagen, denn immerhin war es der dritte (ich erwähnte an anderer Stelle schon einmal, wie ich das aktuell sehe) der Captain America-Filme und der gefühlt drölfte im (aktuellen) Universum der Marvel-Helden und -Bösewichte.

The First Avenger: Civil War ist ein echter Captain America-Film. Wenn die Iron Man-Filme ironisch, witzig, action-reich und Technologie-lastig sind und die Avengers-Filme einfach viel von allem – dann sind die Captain America-Filme eher ernst, auf dem Teppich geblieben, loyal und auch ziemlich action-reich.

Captain America ist ein Anführer – er macht zwar mal Fehler, aber dennoch ist er ein guter Anführer. Iron Man/Tony Stark ist auch irgendwie ein Anführer, aber dabei ist er meistens ziemlich egoistisch und ironisch. Wenn diese zwei Persönlichkeiten in einer Sache unterschiedlicher Meinung sind, ist es schwer, den einen von seinen Überzeugungen und den anderen in seinem Ego zu dämpfen oder sie zueinander zu bringen.

Die Geschichte ist gut – die Action ist gut und die Darsteller sind auch gut. Überrascht war ich von Daniel Brühl und Martin Freeman – Daniel Brühl ist endlich, endlich, endlich mal wieder ein deutscher SCHAUSPIELER (Christoph Waltz zählt als Österreicher ja leider nicht), der es mit Hollywood aufnehmen kann. Martin Freeman hat mich überrascht, da ich nicht wusste, dass er mitspielt und ich ihn in Sherlock bewundere (wie er neben Benedict Cumberbatch schauspielerisch besteht – großartig!).
Gefreut habe ich mich auch auf Paul Rudd, ich freue mich, ihn außerhalb seiner Welt von Ant-Man zu sehen und bin noch glücklicher, dass er so hervorragend reinpasst.

Natürlich ist auch das Wiedersehen mit dem aufrechten und gradlinigen Captain America ein Vergnügen, es dominiert und bestimmt den Film.

Für alle, die die Vorgänger-Filme mochten, wird auch dieser Film eine Freude sein. Alle Marvel-Fans werden sicher auch angetan sein; ich als Marvel-Fan fand den Film nämlich sehr gut … Nur der Funke sprang irgendwie nicht über. Dieses Gefühl, das ich bei Deadpool hatte, dieser Kontakt mit den Figuren – das blieb ein bisschen auf der Strecke für mich.

Für die Statistik (Vorpremiere, Mittwoch, Düsseldorf, Kino 1, iSense):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 500
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 6 weniger
Am Ende des Abspanns saßen noch: ca. 120

PS: Es gibt wieder einen Teaser am Ende des Abspannes :-)

The Boss mit Melissa McCarthy – überdreht…

Nach längerer unbeabsichtigter Kino-Abstinenz (4 Wochen!) wurde es mal wieder Zeit, es juckte uns quasi in den Augen und wir mussten mal wieder ins Kino gehen. Aber welcher Film soll es sein? Aktuell laufen ein paar Filme, die sicherlich für viele Zuschauer interessant sind, aber uns eher nicht so ansprechen.
Dazu kam, dass uns eher nach etwas lustigem war – etwas leichtes und nichts deprimierendes sollte es sein. Damit ist die Auswahl schon einmal sehr eingeschränkt.

Am Ende fiel unsere Wahl auf The Boss mit Melissa McCarthy, die ich noch von Gilmore Girls kenne und die ja jetzt schon einige Kinofilme gedreht hat – mit mehr oder weniger Erfolg, aber eigentlich immer mit einem lachenden Auge.

Tja… Am Ende war es dann doch nicht ganz mein Humor. Etwas zu überdreht, etwas zu sehr Will Ferrell-Humor und die Pointen sind nicht immer gut getroffen.
Die Nebendarsteller sind allesamt gut, aber vor allem Kristen Bell ist eindeutig ZU gut für diesen Film, sie spielt ihre Rolle gut und so ernst, dass es mit ihr ein anderer Film hätte werden können.

Die Film-Idee an sich war auch gut, aber dann einfach irgendwie.. seltsam umgesetzt, vermutlich kam das bei mir nur so an, denn zum Humor hat der Film doch ganz gut gepasst.

Aber er war einfach nichts für mich. Dennoch wiederum nicht so schlecht, dass ich während des Filmes gegangen wäre, denn am Ende wollte man doch wissen, was passiert.

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 4):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 40
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 25
Am Ende des Abspanns saßen noch: 2

Gelesene Bücher XLVIII (April 2016)

Derzeit lese ich:
Sauerkrautkoma (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Dein Wille geschehe (Michael Robotham) – Thriller (Taschenbuch)

Gelesen im April 2016:
Cupido (Jilliane Hoffman) – Thriller (Taschenbuch) – 8
12 Stunden Angst (Greg Isles) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Das Urteil (John Grisham) – Thriller (Taschenbuch) – 8

Gelesen im März 2016:
Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch) – 3 (als Hörbuch nicht so gut, werde ich nochmal als Buch irgendwann lesen)
Grießnockerlaffäre (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Dinner für Drei (Susan Elizabeth Phillips) – Roman (Taschenbuch) – 5+
Schweinskopf al dente (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im Februar 2016:
Finderlohn (Stephen King) – Thriller (Hardcover) – 6+
Dampfnudelblues (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 8
Cry Baby (Gillian Flynn) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Im Tal des Fuchses (Charlotte Link) – Thriller – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Dornenmädchen (Karen Rose) – Thriller (Broschiert) – 8+
Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi – 7
Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar (Ferri/Conrad) – Comic – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”

Gelesene Bücher XLVII (März 2016)

Derzeit lese ich:
Sauerkrautkoma (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Das Urteil (John Grisham) – Thriller (Taschenbuch)
Dein Wille geschehe (Michael Robotham) – Thriller (Taschenbuch)

Gelesen im März 2016:
Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch) – 3 (als Hörbuch nicht so gut, werde ich nochmal als Buch irgendwann lesen)
Grießnockerlaffäre (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Dinner für Drei (Susan Elizabeth Phillips) – Roman (Taschenbuch) – 5+
Schweinskopf al dente (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im Februar 2016:
Finderlohn (Stephen King) – Thriller (Hardcover) – 6+
Dampfnudelblues (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 8
Cry Baby (Gillian Flynn) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Im Tal des Fuchses (Charlotte Link) – Thriller – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Dornenmädchen (Karen Rose) – Thriller (Broschiert) – 8+
Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi – 7
Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar (Ferri/Conrad) – Comic – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”

London Has Fallen – tolle Besetzung, solide Action, interessante Kameraführung

Nachdem 2013 im Sommer Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr ins Kino kam und nur wenige Wochen später fast die gleiche Story, nur von Roland Emmerich verfilmt, namens White House Down anlief, gab es die große Frage: Welcher Film ist besser?

Ich persönlich fand White House Down besser – aber ich habe auch eine Schwäche für Emmerichs’ Filme. Trotzdem war Olympus Has Fallen gut und damit wollten wir uns auch den “zweiten Teil”, London Has Fallen anschauen.

Dieser Film hat uns vor allem mit einer coolen Kameraführung und der guten Besetzung überzeugt. Ab der Hälfte des Filmes haben die Action-Szenen überlagert und jedem, dem der Film Gamer (mit Gerard Butler) gefallen hat, wird bei London Has Fallen begeistert sein.
Darüber hinaus haben Gerard Butler und Aaron Eckhart ein hervorragendes Duo gespielt. Morgan Freeman ist ja eh unschlagbar, über den muss ich nichts sagen. Viele dunkle Witze und Todes-Anspielungen haben viele lustige Elemente eingebracht, es gab also durchaus etwas zum Lachen.

Ein guter Film, den wir uns aber wahrscheinlich weder auf DVD noch Blu-ray holen.

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 5):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 45
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 43
Am Ende des Abspanns saßen noch: 4

My Big Fat Greek Wedding 2 – Opa!

“Such’ dir einen Freund – du siehst alt aus! Einen Griechen!”
“Ich sprühe einfach Windex darauf, dann wird es schon wieder.”
“Nennt mir ein Wort, irgendein Wort, und ich beweise euch, dass es griechischen Ursprungs ist!”
*Toula, jetzt tu’ doch etwas!”

Zitate, die mir spontan einfallen zum ersten Teil My Big Fat Greek Wedding. Dieser Film ist in meinen Augen ein Klassiker und ein Meisterstück. Er ist nicht subtil und leise wie ein Museums-Werk, sondern eher lebensecht, hautnah und laut wie eine Oper. Diesen Film könnte ich immer wieder schauen.

Dass Nia Vardalos damals das Drehbuch schrieb und sich damit einen großen Teil ihrer eigenen Lebensgeschichte von der Seele geredet hat, machte den Film nur umso besser. Sie ist eine tolle Autorin und kann das Publikum hervorragend unterhalten (kein Wunder also, dass Tom Hanks schon einige Male mit ihr zusammengearbeitet hat, u.a in Larry Crowne).

Logische Konsequenz: Wir schauen uns die Fortsetzung an – My Big Fat Greek Wedding 2. Wie geht es Toula jetzt? Was macht ihre Ehe, ihr Kind? Und natürlich: Wie geht es der Familie?

Die Familie kommt zuerst – das wird in diesem Film wieder klar. Man kann ihr nicht entkommen, man will es aber ja auch gar nicht. Der Familie geht es gut, Toula geht es gut und ihrem Mann auch – nur die Tochter, die schämt sich (typisch Teenager) für ihre Familie und das drumherum.

Es ist eine schöne Geschichte, man trifft alte Bekannte, alte Gewohnheiten sind immernoch vorhanden – bei anderen Filmen bemängele ich ja gerne man, dass wieder “altes aufgewärmt wurde”, aber bei Familien ist es nunmal so, Gewohnheiten und Traditionen bleiben erhalten und werden weitergelebt – das hat mir mit am Besten gefallen: Es war, als hätte es nie eine Pause gegeben, als wäre man einfach 10 Jahre später nochmal zur Familie gefahren und hätte erneut einen Film über sie gedreht. Alle sind irgendwie weiter gegangen, aber haben dennoch an ihren Traditionen und Werten festgehalten.

Die Schauspieler sind wieder einmal großartig, als wären sie wirklich Teil der Familie. Nia Vardalos spielt großartig und ebenso ihr “Mann” John Corbett. Auch die “Tochter” Elena Kampouris ist wirklich süß.

Der Film ist in Summe wirklich gut gelungen, eine tolle Fortsetzung, die nicht als Fortsetzung erscheint, sondern eher als wieder einmal ein paar Tage im Leben der Familie Portokalos.

Für die Statistik (Freitag, Düsseldorf, Kino 2):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 50
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 50 (das Licht ging sofort an)
Am Ende des Abspanns saßen noch: 2

PS: Wir waren noch nie in einem Film, in dem das Publikum SO VIEL gesprochen hat während des Filmes! Mindestens 4 Personen haben immer wieder Sätze wiederholt, offensichtliches angemerkt (“Jetzt ist sie aber hübsch!”) oder Kommentare abgegeben. Nicht. witzig.

Batman v Superman: Dawn of Justice – düster, dunkel, ohne Hoffnung

Bei Comic-Verfilmungen sind wir dabei – ob Marvel oder DC ist uns dabei egal. Nach Man of Steel mussten wir uns also auch die “Fortsetzung” anschauen – der Trailer von Batman v Superman: Dawn of Justice versprach ja schon einiges.

Ich habe mir noch einmal meine Rezension von Man of Steel durchgelesen und muss sagen, dass die Fortsetzung den Geist des Filmes weiterlebt. Es ist ein dunkler, düsterer Film, der einen wirklich runterziehen kann, wenn man sensibel ist. In einer Welt, die das Gute verdammt und verurteilt und dem Bösen huldigt, ist Superman verloren.

Vieles an dem Film kann ich kritisieren – die Schnitte, die Autorennen, die Autos an sich (hässlich), das Batmobil ist weder richtig zu sehen noch wirklich angenehm anzuschauen. Batman kann/darf nur kämpfen, wenn sein Gegner deutlich schwächer ist. Es gab zwei (!) Szenen, in denen es etwas zu lachen gab. Bruce telefoniert im Auto mit dem Handy am Ohr (!) – schon einmal was von einer Freisprecheinrichtung gehört?? Es gibt einige verwirrende Szenen, die mir Albträume beschwert haben und in meinen Augen nicht so richtig notwendig gewesen wären. Die Story an sich… nun ja, die ist nicht richtig stark, sondern eher ein bisschen aufgewärmt.

Es gibt aber auch vieles positiv zu bemerken: Es gab zwei Stellen zum Lachen. Nein, ernsthaft – der Anfang ist zwar schräg, aber gut inszeniert (Nahaufnahmen wirken in 3D immer ein bisschen mehr). Generell ist der 3D-Effekt ganz nett, nicht überladen, aber gut aufgenommen. Die Schauspieler sind durch die Bank weg hervorragend und es gibt einige schöne Kampf-Szenen. Am Besten fand ich, dass ein weiterer Superheld hinzukommt und sich einmischt.

Auf die Positiv-Liste gehört definitiv: Ben Affleck ist ein toller Batman! Ich finde ihn sogar besser als Henry Cavill als Superman, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Endlich ist Batman “alt” (ich nutze gerne den Vergleich zu Iron Man: man stelle sich Robert Downey Jr. mit 20 Jahren als Iron Man vor – geht einfach nicht).

Es ist schwer, den Film zu beurteilen, denn für Menschen, die auf düstere Filme stehen, ist er sicherlich ein Vollstreffer. Für Marvel-verwöhnte ist Batman v Superman allerdings Gewöhnungsbedürftig und die inzwischen 7,7 Sterne auf IMDB (von ehemals 8,6 am Vorpremieren-Mittwoch) kommen meinem persönlichen Empfinden schon näher.

Ich werde ihn weder auf DVD noch auf Blu-ray geschweige denn als 3D-Blu-ray kaufen. Ich denke auch nicht, dass man hier von einem potentiellen zukünftigen Klassiker sprechen kann.

Für die Statistik (Mittwoch, Vorpremiere, Düsseldorf, Kino 1, iSense):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 570 (nur noch Einzelplätze frei)
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 560 (das Licht ging fast direkt an)
Am Ende des Abspanns saßen noch: ca. 60

Kung Fu Panda 3 (3D) – eine gute Fortsetzung

Wir lieben den ersten Film Kung Fu Panda – der zweite Film Kung Fu Panda 2 ist auch gut gelungen und lässt einen mit einem Fragezeichen zurück: Wer ist Po und wo kommt er her?

Ähnlich geht es mit dem Film Kung Fu Panda 3 los: Wer ist Po und was kann er noch lernen? Ähnlich den letzten zwei Filmen gibt es “den Bösen”, den es zu besiegen gibt und die Lektionen, die Po dafür lernen muss.

Der Film überzeugt durch schön eingesetzte 3D-Effekte, eine nette Story, die sich an den vorherigen Filmen orientiert, und einem guten Lerneffekt, der natürlich ein wenig kitschig ist.

Mir hat es gut gefallen – ich wurde nett unterhalten, habe mir ein paar Tränchen verdrückt und hatte einen positiven Abend. Dennoch ist der Film sicherlich kein Kult-Film oder Kino-Erfolg und wird es auch nicht werden – und ich verstehe alle, die für den Film keinen regulären Kino-Eintritt bezahlen wollen, aber er passt gut zu den vorherigen Filmen und ist solide gemacht.

Wir würden uns ggf. die “Trilogie” auf DVD kaufen, eventuell sogar auf 3D-Blu ray, denn die Effekte sind wirklich schön gewesen.

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, Kino 8, 18:45 Uhr):
Gesamt-Besucherzahl: 22 (davon 5 unter 18)
Bis das Licht anging saßen noch: 20
Am Ende des Abspanns saßen noch: 2

Queen – A Night in Bohemia; Sondervorstellung im UCI

Als Fans von Queen haben wir von der Sondervorstellung des UCI-Kinos erfahren und mussten es uns natürlich anschauen.

Ein kurzer Dokumentationsfilm hat uns gezeigt, wie Queen vor “dem Erfolg” war. Dass sie kaum Geld hatten, dass ihre Plattenfirma sie ziemlich über den Tisch gezogen hat und dass sie, trotz ihres Erfolges, in England lange unbekannt waren.

Anschließend wurde das Weihnachtskonzert der BBC One aus dem Jahr 1975 gezeigt, in welchem Queen eine Stunde lang live ein Konzert gegeben haben. Sie spielten ihre Lieder, die bis dahin (1975) erfolgreich waren, unter anderem auch Auszüge aus Bohemian Rhapsody.

Es war richtig schön anzusehen, auch wenn die Bühnenkleidung der Band eher unter “Pelle” fiel und wir überraschenderweise einige Songs doch nicht kannten. Leider hat die Vorführung (Dokumentation + Konzert) nur ca. 1,5 Stunden gedauert – wir hätten gerne noch länger zugeschaut!

Als Sondervorstellung konnten wir die Tickets nicht über die Unlimited-Card bestellen und haben seit Dezember mal wieder für Karten bezahlt. Es hat sich trotzdem gelohnt.

Für die Statistik (Montag, Düsseldorf, Kino 6):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 50
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 48
Am Ende des Abspanns saßen noch: ca. 48

Zoomania – endlich wieder ein guter, schöner Disney-Film

Der Trailer sah vielversprechend aus – das Faultier ist zum schießen! Und was soll ich sagen, Zoomania hält (endlich mal) das, was der Trailer verspricht!

Ein listiger Hase, ein cleverer Fuchs und ein Lebenstraum: Ein süßer Hase will Polizistin werden und braucht die Hilfe des Fuchses, um sich zu beweisen.
DAS klingt nach Disney. Und das ist es auch! Und damit meine ich das richtige Disney, das mit Cinderella und Die Schöne und das Biest und nicht das andere Disney mit Baymax oder Maleficent.

Die Figuren sind so liebevoll gezeichnet, die Charaktere so menschlich und verständlich und die Umgebung sowohl witzig als auch realistisch (wer hat nicht schonmal die nervigen Nachbarn und den laaaangsamen Beamten gehabt?), dass es eine wahre Freude ist, den Film zu sehen.

Die 3D-Effekte wurden nicht überzeichnet, sondern haben sich angenehm in den Film eingefügt – es gab zwar keine Szenen, die für 3D unbedingt notwendig waren, aber es passte dennoch hervorragend.

Wir werden den Film sicherlich noch einmal sehen und würden ihn auch auch Blu-ray kaufen.

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, Kino 1, iSense):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 500
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 490 (Filmchen während des Abspannes/spätes Licht)
Am Ende des Abspanns saßen noch: 14