LEGO Batman Movie

Batman – der dunkle Kämpfer gegen das Böse. Durch die Kooperation zwischen DC Comics und LEGO gibt es schon seit Jahren diverses LEGO-Spielzeug der Superhelden und Superbösewichte.

Durch den aktuellen Superhelden-Wahnsinn, der sich im Kino abspielt, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch so ein Film wie Batman eine Auflage als LEGO-Film erhält.
Durch den LEGO Film The LEGO Movie im Jahr 2014 konnte man einen guten Eindruck von einem LEGO Batman-Film erhalten. Auch in dem Film hatte Batman eine Rolle gespielt.

Batman, Rächer der Enterbten… äh, nee… Batman, der einsame Kämpfer. Ja, das trifft es eher. Obwohl… Batman, der mega-coole einsame Kämpfer. Vielleicht gefiele ihm das besser, ja.
Immerhin ist er mega-cool. Aber leider auch einsam. Das würde er natürlich nie zugeben, denn sein bester Buddy Bruce Wayne wohnt ja bei ihm und die beiden machen ziemlich viel zusammen… Sagt Batman zumindest.

Wie Robin und Batman zueinander finden, was Batgirl mit der ganzen Sache zu tun hat und ob der Joker jetzt wirklich Batmans größter Feind ist, das verrät einem der Film auf eine unglaublich humoristische Art und Weise. Also so richtig ‘dunkel’ ist in dem Film nicht angesagt, entgegen Batmans Ruf. Er kann halt doch nicht ganz ohne Freunde und Familie die ganzen Bösen besiegen, die plötzlich auftauchen.

Tolle Musikzusammenstellungen, witzige Dialoge und ziemlich viel Action machen diesen Film aus und haben mich großartig unterhalten!

3D war nett und sicherlich auch bemerkbar, aber wieder einmal nicht notwendig für mich.

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, Kino 8, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 80
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 80
Am Ende des Abspanns saßen noch: 4

Hidden Figures – die wahren Genies bei der NASA

In einer Zeit, als es noch die Rassentrennung gab und noch keine Rechenmaschinen (aka Computer) mussten Berechnungen von Hand gemacht werden. Meistens von weißen Händen, aber auch unter dunkelhäutigen Menschen fanden sich in den 60er Jahren natürlich schon Genies. Einige davon haben Mathematik studiert und die NASA hat die Fähigsten als “Computers” eingestellt. “Coloured Computers” versteht sich.

In den 60er und 70er Jahren ist die NASA sehr beschäftigt. Es gilt, die Russen zu schlagen im Wettkampf um den ersten Menschen im Weltall, den ersten Menschen in der Erd-Umlaufbahn und den ersten Menschen auf dem Mond. Die NASA kann jeden klugen Kopf gebrauchen, den sie kriegen kann – und da sollte man meinen, dass es egal ist, welche Hautfarbe dieser Kopf hat.

Leider ist es eine Zeit, in der die Rassentrennung noch sehr stark gelebt wird in den Vereinigten Staaten. Gott sei dank ist es eine Zeit, in der es dennoch Menschen gibt, die eine andere Einstellung haben und keine Vorurteile.

Erzählt wird in Hidden Figures die Geschichte von drei Freundinnen, die von der NASA als “Coloured Computers” eingestellt wurden und nicht nur nicht auf den Kopf gefallen sind, sondern es ‘wagen’, sich zu behaupten.

Ich möchte hier nicht zu sehr spoilern – ist doch der Kern-Inhalt der NASA-Geschichte in genügend Geschichtsbüchern erzählt. Dennoch ist hier noch einmal speziell und sehr toll erzählt, wie die Frauen kämpfen müssen, um wahrgenommen zu werden. Um ernst genommen zu werden und welche Hindernisse ihnen in den Weg gelegt werden, nur weil sie eine andere Hautfarbe haben.

Taraji P. Henson, Octavia Spencer und Janelle Monáe sind das dreier-Dream-Team an der Spitze dieses Filmes. Starke Frauen, die sich selbst behaupten und Chancen nutzen, die sich ergeben – auch wenn hier vielleicht ein bisschen Interpretationsspielraum von nöten ist.

Direkt hinter den starken Frauen stehen Kevin Costner, Kirsten Dunst und Jim Parsons. Ebenfalls große Schauspieler, die eine großartige Ergänzung den Hauptdarstellerinnen sind.

Ich finde den Film wirklich gut gelungen, von der ersten Minute an hat man gespürt: Hier kommt ein echter, richtiger Hollywood-Film! Tolle Kameraführung, gute Übergänge, ich fühlte mich direkt im Film Willkommen und hereingezogen.

Das Buch zum Film gehört mir auch bereits und ich werde es mir definitiv durchlesen. Immerhin hat die Hauptfigur, Katherina Johnson, eine Presidential Medal of Freedom erhalten und wird nächstes Jahr 100 Jahre alt!

Den Film kann ich allen empfehlen, die Forrest Gump gut fanden oder sich für die Raumfahrt bzw. Wissenschaft interessieren.

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, Kino 4, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 310
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 310
Am Ende des Abspanns saßen noch: n/a

Gelesene Bücher LVII (Januar 2017)

Derzeit lese ich:
Leberkäsjunkie (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Harry Potter and the Philosopher’s Stone (J.K. Rowling) – Fantasy-Roman (Taschenbuch, Englisch)

Gelesen im Januar 2016:
Feuerkind (Stephen King) – Thriller (Taschenbuch) – 7
Wer will schon einen Footballspieler? (Poppy J. Anderson) – Roman – 7-
Viele Folgen gehört: Anna Faris is unqualified (Podcast)

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”

Bob, der Streuner – ein Fest für Katzenliebhaber!

Bob ist inzwischen vermutlich eine der berühmtesten (realen) Katzen der Welt – immerhin gibt es schon vier Bücher über ihn und sein Herrchen, James Bowen, liebt ihn wie ein Kind.

Es war also nur eine Frage der Zeit, bis Bob seinen eigenen Kinofilm bekommt. Als Katzenliebhaber führte uns kein Weg an diesem Film vorbei!

Kurz zur Geschichte: Bob, der Streuner ist ein streunender Kater, der in James Haus einbricht, kurz nachdem dieser in das Methadon-Programm für ehemalige Drogenabhängige (wieder) aufgenommen wurde.
James findet den abgemagerten Kater und gibt ihm zu essen. Er sucht die Besitzer von “Bob”, wird aber nicht fündig. Da der Kater ihm auf Schritt und Tritt folgt, behält er ihn und lässt ihn kastrieren.
Was ist also das besondere an diesem Kater? Er ist unglaublich ruhig und zutraulich. James kann ihn mit einer Leine Gassi führen und lange Strecken auf der Schulter tragen. Bob liebt Menschen und jedes Mal, wenn er sich zu seinem oder auf sein Herrchen setzt, wenn dieser sein Geld als Straßenmusikant oder Zeitschriftenverkäufer (The Big Issue) verdient, zieht Bob die Menschen magisch an.

Dass das einen unglaublich schönen und gleichzeitig bewegenden Film ergeben kann, das ist mit dieser herzerwärmenden Geschichte klar.

Wir wurden nicht enttäuscht, sondern sogar noch positiv überrascht. Die Geschichte erzählt nicht nur die Geschichte von Bob und James, sondern erzählt auch die Sichtweise von Bob. Es gibt viele Filme, in denen ein Kater mitspielt. Aber in diesem Film spielt ein Kater mit. Er ist Hauptprotagonist und seine Sicht (buchstäblich) wird in diesem Film auch thematisiert.

Der Film ist ein Volltreffer für Katzenmenschen – mein Herz ging auf, wie wundervoll und ehrlich dieser Film war und wie treffend er die Mensch-Katze-Beziehung gezeigt hat. Aber auch darüber hinaus war es eine schöne Geschichte über den gescheiterten James, der einfach nur versucht, sein Leben wieder in geregelte Bahnen zu lenken.

Eine klare Empfehlung für alle Katzenliebhaber und für alle, die die (wahre) Geschichte eines Ex-Junkies interessiert.

Für die Statistik (Samstagmittag, Düsseldorf, Kino 6, 3. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 25
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 25
Am Ende des Abspanns saßen noch: 4

Why him? – Typisches Schwiegervater-Schwiegersohn-Dilemma

James Franco und Bryan Cranston in einem Film – sogar noch einer Komödie, das verspricht doch einen guten Abend!

Ich habe mir ein bisschen was vom Trailer von Why him? versprochen – ein bisschen Slapstick, ein paar peinliche Situationen und allem voran natürlich einen hervorragend trainierten James Franco.
Einiges wurde eingehalten – es gab ein bisschen mehr Slapstick als ich erwartet hatte und auch der Humor war nicht ganz meiner.

Bryan Cranston ist wirklich ein erfahrener Schauspieler und James Franco, nicht ganz so erfahren, aber dafür ein bisschen besser als Cranston, spielt seine Rolle auch gut.
Als Nebenrollen haben Cedric the Entertainer und Megan Mullally einen guten Job abgeliefert.

Es fällt mir schwer, den Film zu beurteilen – ich hatte eigentlich etwas in Richtung Bad Moms erwartet und fand mich in der Mitte des Filmes gelangweilt mit den Augen rollend.

Es fehlte nicht am roten Faden, wenn man Fluchwörter so nennen kann, aber es kam mir alles so erzwungen vor. “Wir müssen jetzt witzig sein. LOS!” Nein, nicht mein Fall.

Achja, Szenen, die im Trailer vorkommen, sollten auch im Film vorkommen – man fühlt sich sonst leicht verar**ht.

Klare Empfehlung für alle, die auf American Pie abgefahren sind und Office Christmas Party lustig fanden.

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 6):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 180
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 150
Am Ende des Abspanns saßen noch: 6

(Fernseh-)Serien IX

Als ich über mein 2016 nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass sich mein Bücherkonsum etwas zurückgeschraubt hat (von ca. 120 Büchern in 2014 auf ca. 50 Bücher in 2016) und mein Serienkonsum angestiegen ist (Binge Watching von 3 Serienstaffeln in 1 Woche), daher fand ich es angebracht, diese Rubrik wieder zum Leben zu erwecken – es gibt einfach zu viele Serien, die ich nicht vergessen darf.
Und unabhängig von der Zeit, die ich aufbringe(n kann), bewerte ich die Serien nach meinem persönlichen Empfinden mit dem gleichen System, wie ich die Bücher bewerte, von 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”.

Serien, die ich derzeit sehe:
The Big Bang Theory (Staffel 10; Pro7) – 9+
Der Tatortreiniger (Staffel 5; Amazon Prime) – 8
Warehouse 13 (Staffel 1; Amazon Prime; sporadisch, wenn Zeit ist) – 7
Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! (Staffel 11; RTL) – 7

Serien, die ich noch sehen möchte (auf Empfehlung und unsicher, wie sie sind):
Bull
Downtown Abbey
Fringe – Grenzfälle des FBI
Farscape
Lost
Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.
Rookie Blue

Serien, die ich seit dem letzten Eintrag gesehen habe:
Blindspot (Staffel 1; Sat1) – 7+
Designated Survivor (Staffel 1 bis Folge 10; Netflix) – 8+
Fuller House (Staffel 1/2; Netflix) – 8-
Gilmore Girls: Ein neues Jahr (Netflix) – 7+
House of Cards (Staffel 1-4; Netflix/Amazon Prime) – 9
Lucifer (Staffel 1; Amazon Prime) – 7+
Parks and Recreation (Staffel 1-5) – 8
The Taste (Staffel 4; Sat1; meist im 4. Quartal) – 7
Travelers (Staffel 1; Netflix) – 9


== ARCHIV – Nur zu meiner einmaligen Dokumentation, außer, es ändert sich etwas ==

Serien, bei denen ich auf die nächste Staffel warte:
The Blacklist (Staffel 3/4, RTL/Netflix) – 7+
Blindspot (Staffel 2; Sat1) – 7+
Fuller House (Staffel 3; Netflix) – 8-
Germanys Next Topmodel (Staffel 12; ProSieben; ab 09.02.2017) – 7
The Good Wife (Staffel 6/7, Amazon Prime) – 8+
House of Cards (Staffel 5; Netflix/Amazon Prime) – 9
Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (Staffel 11; RTL; ab 13.01.2017) – 6-8, je nach Teilnehmer
Lucifer (Staffel 2; Amazon Prime) – 7+
Masters of Sex (Staffel 2/3) – 7+
Nacy CIS (Staffel 11/12, Sat1) – 8
Parks and Recreation (Staffel 6 und 7 ist noch nicht auf deutsch erschienen) – 8
Schwiegertochter gesucht (RTL) – 7-
Sherlock (Staffel 4; ARD im 2. Quartal 2017; ab 01.01.2017 auf BBC) – 8
The Taste (Sat1) – 7
Travelers (Staffel 2; Netflix) – 9
Undercover Boss (RTL) – 6

Beendete Serien, bei denen ich zwar eine Menge Folgen gesehen habe, aber die ich noch einmal (von anbeginn) anschauen möchte:
Boston Legal – 7-
Boston Public – 6
Criminal Minds – 7+
Dexter – 7
Elementary (Netflix) – 7-
Glee – 7+
Intelligence – 6
Leverage – 7+
The Mentalist – 7+
Person of Interest – 8-
Royal Pains (Amazon Prime) – 7
Torchwood – 7

Serien, die ich bereits bis zum Serienfinale gesehen habe:
Being Erica – 6
Charmed – 6
Desperate Housewives – 6
Drop Dead Diva – 6
EUReKA – 8+
Forever – 8
Gilmore Girls – 8
How I Met Your Mother – 7
My Superhero Family – 6
Taras Welten – 7+
White Collar – 8
Under the Dome – 8-

(Fernseh-)Serien, bei denen unklar ist, ob es eine nächste Staffel geben wird:
Gilmore Girls: Ein neues Jahr (Netflix) – 7+
Hell’s Kitchen (Sat1) – 7-
Made in Germany (RTL) – 7
Real Cool Runnings (VOX) – 6+
Schwer verliebt (Sat1) – 6

Serien, die ich nur ab und an schaue:
The Biggest Loser (Sat1) – 4
Dr. House – 6
Modern Family – 4
Orphan Black (Staffeln ab 2; Netflix) – 6
Two and a half Men – 5+
Arrow (Staffel 2) – 6+

Passengers 3D – 90 Jahre alleine im All, was würdest du tun?

Ein neuer Film mit Chris Pratt! Natürlich gehen wir in den Film! Und dann noch mit Jennifer Lawrence, die mich mehr mit ihrer Persönlichkeit als ihrem schauspielerischen Talent gewinnt.

Passengers erzählt die Geschichte eines Versprechens – eine neue Welt, in der sich eine Gruppe von 5.000 Menschen niederlassen und ein neues Leben, eine neue Welt erschaffen kann. Der Haken? Eine Reise durch das Weltall von 120 Jahren. Dank neuester Technologie und den Stasiskammern können Menschen diese Reise ohne Probleme oder Alterung überstehen. Aber was passiert, wenn das passiert, was nicht sein kann?

Nach 30 Jahren Flug wacht ein Passagier auf. Er ist alleine auf dem riesigen Schiff und merkt, dass er sein Leben alleine verbringen wird. Er kann niemanden informieren und kann auf keine Systeme zugreifen um etwas an seiner Situation zu ändern, da er nur ein Passagier ist. Was wird er tun? Was wird passieren? Warum ist er überhaupt aufgewacht?

Der Film hat mich wirklich mitgenommen. Chris Pratt ist ein extrem sympathischer Schauspieler und dazu auch noch richtig gut. Für Jennifer Lawrence ein echter Glücksgriff, ich hatte das Gefühl, er holt das Beste aus ihr raus. Einen positiven, kurzen Auftritt hat Laurence Fishburne, ebenfalls ein Profi-Schauspieler.

Eigentlich gleicht der Film mehr einem zwei-Personen-Kammerspiel. Ähnlich Der Gott des Gemetzels gibt es nur wenige Personen (streng genommen 4 Schauspieler), die in diesem Film mitspielen und dadurch entwickelt sich im unendlichen Kosmos ein Mikro-Kosmos, der mich wirklich hat mitfühlen lassen.
Wenn es keine Science-Fiction wäre, hätte ich gesagt: Das könnte mir auch so passieren. Hätte ich ähnlich gehandelt? Hätte ich die gleichen Entscheidungen getroffen? Das kann ich mir durchaus vorstellen, denn die Figuren sind so nah an der Wirklichkeit geschrieben.

Wenn man es kritisch sehen möchte, kann man sagen: Es passiert nicht viel. Aber das ist gerade das, was ich an dem Film so gut fand – es ist nämlich eben nicht so, dass er langweilig war oder dass Chris Pratt 2 Stunden lang nur an der Bar gesessen hätte. OBWOHL die Handlung keine riesigen Überraschungen bereit hält, fesselt er einen doch und gibt einem zu denken.

Das Ende fand ich ein wenig… seltsam. Ich hatte eigentlich keine Erwartungen, aber dennoch hatte ich am Ende ein schales Gefühl im Mund. Dennoch würde ich mir den Film noch einmal ansehen, denn ich fühlte mich hervorragend unterhalten und habe den Film genossen!

Die 3D-Effekte waren wirklich gut (3D im Weltall geht halt gut), aber wären für mich jetzt auch wieder nicht unbedingt notwendig gewesen.

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 5, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 250
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 150
Am Ende des Abspanns saßen noch: 5

Assassins Creed 3D – die Verfilmung des Spieles

Noch im vergangenen Jahr haben wir uns Assassins Creed angeschaut. Die Verfilmung der unter Gamern berühmten Spielereihe soll laut Ubisoft-Chef nicht die Kassen klingeln lassen, sondern eher die Spielereihe noch einmal berühmt/beliebt machen und damit deren Verkauf ankurbeln.
Als absolut untalentierte Action-Spielerin habe ich das Spiel (noch) nicht gespielt, obwohl ich den (damaligen) Hype und die Trailer/Teaser zu den Spielen durchaus mitbekommen und gesehen habe.

Die Geschichte ist aber ziemlich interessant und liefert Stoff für einen Film – auch wenn ich gehört habe, dass die Geschichte im Film von der in den Spielen abweichen soll.

Der Film handelt von Templern, die an einen Gegenstand kommen wollen, um die Menschheit zu befreien. Die Assassinen schwören, ihr Leben dafür zu geben, dass dies den Templern nicht gelingt. Wie die Namen vermuten lassen, beginnen diese Kämpfe im Mittelalter in Spanien und dauern bis heute an. Da der Gegenstand im Mittelalter verloren ging bzw. die Assassinen ihn versteckten, versuchen die Templer bis heute, an Assassine heranzukommen, um… *Trommelwirbel* einen Nachfahren der Assassinen in den “Animus” zu senden und an die Erinnerungen seines Vorfahrens zu kommen.

Ich würde den Film gerne eindeutig in die Fantasy-Schublade legen, aber so einfach ist es doch nicht. Er hat Elemente von Science-Fiction, Fantasy, Action und auch Drama in sich.

Michael Fassbender ist wirklich ein großartiger Schauspieler – dies ist tatsächlich der erste Film, den ich mit ihm gesehen habe und ich finde, er passt einfach wie die Faust aufs Auge, er hat seine Rolle absolut verkörpert. Marion Cotillard ist mir schon öfter über den Weg gelaufen, aber hat aktuell ihr “hoch” in Hollywood mit mehreren Filmen (u.a. Allied mit Brad Pitt) und dies ist auch der erste Film, in dem ich sie sehe. Sie ist wirklich eine gute Schauspielerin und konnte mit Michael Fassbender ein gutes Duo bilden.

Der Film an sich ist ein solider, spannender Film, der den Ansprüchen des Ubisoft-Chefs gerecht wird. Es hat Spaß gemacht, ihn anzuschauen und als Gamer hat man anschließend (noch einmal) Lust, sich das Spiel zuzulegen bzw. zu spielen.
Richtig gut fand ich ihn nicht, es war einfach ein bisschen zu utopisch (der Gegenstand, den sie suchen, ist quasi aus der Phantasie-Welt und mir persönlich damit etwas zu abgedreht) und trotz seiner Spannung und der tollen Bilder hat er mich nicht ganz erreicht.

Die 3D-Effekte waren nett, aber nicht notwendig.

Für die Statistik (Montag, Düsseldorf, Kino 3, Vorpremiere):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 200
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 50
Am Ende des Abspanns saßen noch: 5

Gelesene Bücher LVI (Dezember 2016)

Derzeit lese ich:
Leberkäsjunkie (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Harry Potter and the Philosopher’s Stone (J.K. Rowling) – Fantasy-Roman (Taschenbuch, Englisch)

Gelesen im Dezember 2016:
Taking Chances (Ann Omasta) – Roman – 3
Helix (Marc Elsberg) – Krimi – 6
Knallharte Schale – zuckersüßer Kerl (Poppy J. Anderson) – Roman (2. Mal gelesen) – 7+
Und Binge Watching: Travelers (Staffel 1), Fuller House (Staffel 2), Designated Survivor (Staffel 1)

Gelesen im November 2016:
Spiel, Kuss und Sieg (Susan Mallery) – Roman – 7
Der Für-Immer-Mann (Susan Mallery) – Roman – 7+
The Honeymoon Prize (Melissa McClone) – Roman (Englisch) – 5
Viele Folgen gehört: Anna Faris is unqualified (Podcast)
Viele Folgen gesehen: Parks and Recreation

Gelesen im Oktober 2016:
Slow Burn (E.B. Walters) – Roman (Englisch) – 6+
Zwetschgendatschikomplott (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Weil ich dich liebe (Guillaume Musso) – Roman (Taschenbuch) – 7+
Night Falls (Jenny Milchman) – Thriller (Taschenbuch) – 7-

Gelesen im September 2016:
Pretty Girls (Karin Slaughter) – Thriller – 7+
Dein Wille geschehe (Michael Robotham) – Thriller (Taschenbuch) – 6+
Sauerkrautkoma (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im August 2016:
Lehrerliebling (Juli D. Finn) – Roman – 3
Tag Vier (Sarah Lotz) – Thriller (Taschenbuch) – 8-
Center Mass (Lani Lynn Vale) – Roman (Englisch) – 6
Puls (Stephen King) – Horror (Taschenbuch) – 8+
Du sollst nicht schlafen (Charlotte Parsons) – Roman (Taschenbuch) – 6- (nur aufgrund des Endes, das keines war, sonst hätte es eine 8 werden können)
Ich. Bin. So. Glücklich. (Jessica Knoll) – Roman (Taschenbuch) – 5-
2 Romane (englisch)

Gelesen im Juli 2016:
Secrets on the Sand (Roxanne St. Claire) – Roman (Englisch) – 4
Bedding the wrong brother (Virna DePaul) – Roman (Englisch) – 6
Kiss a Girl in the Rain (Nancy Warren) – Roman (Englisch) – 6
The Billionaire’s Counterfeit Girlfriend (The Pryce Family) (Nadia Lee) – Roman (Englisch) – 6+
Ready to fall (Daisy Prescott) – Roman (Englisch) – 6+
Rache verjährt nicht (Reginald Hill) – Krimi (Taschenbuch) – 7+
und 2 Romane (englisch)

Gelesen im Juni 2016:
Es muss wohl an dir liegen (Mhairi McFarlane) – Roman (Taschenbuch) – 4
Corporate Husband (Beverly Farr) – Roman (Englisch) – 7+
Nacht im Central Park (Guillaume Musso) – Roman (Taschenbuch) – 7
Wirst du da sein? (Guillaume Musso) – Roman – 7
Nachricht von dir (Guillaume Musso) – Roman (Taschenbuch) – 7+

Gelesen im Mai 2016:
– Buchpause –
Dafür: Gehört: Anna Faris is unqualified (Podcast); Gesehen: Star Trek: Raumschiff Voyager (Staffel 1+2); Besucht: FedCon 25

Gelesen im April 2016:
Cupido (Jilliane Hoffman) – Thriller (Taschenbuch) – 8
12 Stunden Angst (Greg Isles) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Das Urteil (John Grisham) – Thriller (Taschenbuch) – 8

Gelesen im März 2016:
Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch) – 3 (als Hörbuch nicht so gut, werde ich nochmal als Buch irgendwann lesen)
Grießnockerlaffäre (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Dinner für Drei (Susan Elizabeth Phillips) – Roman (Taschenbuch) – 5+
Schweinskopf al dente (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im Februar 2016:
Finderlohn (Stephen King) – Thriller (Hardcover) – 6+
Dampfnudelblues (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 8
Cry Baby (Gillian Flynn) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Im Tal des Fuchses (Charlotte Link) – Thriller – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Dornenmädchen (Karen Rose) – Thriller (Broschiert) – 8+
Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi – 7
Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar (Ferri/Conrad) – Comic – 7+

Gelesene Bücher in 2015
Gelesene Bücher in 2014
Gelesene Bücher in 2013
Gelesene Bücher in 2012 und davor

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”

Rogue One – A Star Wars Story

Die Star Wars-Saga ist im letzten Jahr endlich mit einem neuen Film fortgeführt worden. Jetzt ist es natürlich für Fans schwer, wieder sooo lange auf den nächsten Film (VIII) warten zu müssen, daher kommt es ganz zupass, dass mit Rogue One eine Star Wars-Geschichte erzählt wird, die zwischen dem dritten und dem vierten Film spielt.

Im Jahr 1977 wurde der Grundstein der Saga gelegt und es wurde ein Ausschnitt aus der Galaxie verfilmt, die so unglaublich weit, weit entfernt riesig ist, dass sie noch für viele weitere Geschichten und Filme Stoff geliefert hat und liefern wird.
Wer sich noch erinnern kann: Prinzessin Leia Organa will den Todesstern zerstören (lassen) und hat die Pläne zum Todesstern, um sie den Piloten auszuhändigen.
Die große Frage, um die sich der Film “Rogue One – A Star Wars Story” dreht, ist: Was hat es mit diesen Plänen auf sich?

Ich mag gar nichts weiter schreiben, es könnte alles ein Spoiler sein. Aber ich kann den Film umschreiben. Der Name Star Wars kommt ja nicht von ungefähr – es ist wieder einmal ein War-/Kriegs-Film, in dem wieder einmal zwei Fronten aufeinandertreffen.
Dennoch spielt so viel auch um die Themen Familie, Liebe, Zusammenhalt und nicht zu vergessen: Hoffnung. Denn Rebellion entsteht aus Hoffnung.

Es ist ein dunkler Film (mit ein paar Lachern), der von einem Krieg erzählt, der sich lohnt. (Ich sehe es etwas anders, aber ich verstehe die Motivation dahinter.) Ein Krieg für die “gute Sache” und für ein höheres Ziel. Es ist keine typische Hollywood-Geschichte und auch keine, die man für einen leichten Sommerabend empfehlen würde. Schmerz, Trauer, Wut, Verlust/Tod – es gibt viele dunkle Seiten an diesem Film. Dennoch ist er eine Bereicherung für die Star Wars-Saga. Er erzählt ein Stück der Nebenhandlung, holt einen ab und lässt einen im Stich – alles gleichzeitig.

Ich bin hin und her gerissen, ob ich den Film gut finde oder nur “ok”. Denn sicherlich ist er großartig gemacht, daran gibt es keinen Zweifel. Aber das bedeutet nicht unbedingt, dass ich ihn gut finde – er ist mir einfach zu kriegerisch dafür.

Ich möchte auch gerne sagen: Geht alle rein! Das kann ich aber nicht, denn wer die anderen Filme nicht gesehen hat, versteht den Film nicht in seinem vollen Umfang. Die Anspielungen, die Witze und vor allem den Anfang und das Ende. Dennoch kann man sich den Film natürlich anschauen, man wird halt nur ein wenig verloren im Kinosaal sitzen und sich wirklich drauf einlassen müssen.

Für Star Wars-Fans gibt es jetzt einen weiteren Film, den sie sich in einem Star Wars-Marathon anschauen “müssen”, womit wir jetzt bei 8 Filmen in Reihe angekommen sind – nächstes Jahr werden es dann 9 sein und ich bezweifle, dass es ein Ende gibt.

*seufz* ich bin halt ein Trekkie…

Achja, 3D war auch nett. War gut umgesetzt, ist natürlich bei einem Film im “Weltall” sehr viel einfacher als für andere Filme.

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, iSense, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 500
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 400
Am Ende des Abspanns saßen noch: 28