Independence Day: Wiederkehr – 20 Jahre später

1996 kamen die Aliens, um den Planeten Erde wie ein Schwarm von Heuschrecken zu überfallen, auszubeuten und sterbend zurückzulassen. Die Menschen waren ihnen egal, sie brauchten Ressourcen. Das war der Fehler – sie haben die Menschen unterschätzt.

Ohne zu lügen, muss ich sagen, dass Independence Day einer meiner Lieblingsfilme ist – um nicht zu sagen, steht er quasi unangefochten an Platz Nr. 1 (und teilt sich den ersten Platz mit Star Trek) – ich könnte ihn immer wieder und zu jeder Tages- und Nachtzeit sehen (für Serienfans: Star Wars ist für Ted Mosby das, was Independence Day für mich ist).

IMDB_Bewertungen_kaiserlich-leben
Ein Auszug aus meiner Top-Liste bei IMDB – das sagt auch schon eine Menge aus ;-)

Auf die Fortsetzung habe ich also buchstäblich 20 Jahre gewartet und dass diese auch noch von Roland Emmerich selbst inszeniert wurde, war für mich nur ein Garant, dass mir der Film gefallen würde (2012, The Day After Tomorrow, White House Down, Stargate… um nur ein paar zu nennen).

Wie kann die Welt also aussehen, 20 Jahre nach dem “großen Feuerwerk” am 4. Juli? Nach “wir werden nicht schweigend in der Nacht untergehen [...] wir werden überleben, wir werden weiter leben” (aah, Gänsehaut)?
Nachdem die Menschen den “E.T.“s ordentlich in den Arsch getreten haben?

Ich war überrascht – wenn auch nicht negativ, denn die Menschen sind anpassungsfähig. Sie gewöhnen sich schnell an neue Möglichkeiten und haben den Wissensdurst, diese immer weiter zu entwickeln.
Für diesen Film möchte ich nicht spoilern, also bleibt mir zur Handlung nur zu sagen: Vielen Dank!
Herr Emmerich hat richtig, richtig tief in die Independence Day-Kiste gegriffen und eine Fortsetzung erschaffen, die voller Liebe zum Detail dem alten Film huldigt (wäre auch besser, war ja schließlich auch von ihm gemacht) und in dem man sich, wie in einem alten Sessel, sehr schnell wieder wohlig gefühlt hat – bekannte Muster, neue Nebenhandlungen, nicht viel Schnickschnack, aber auch nicht zu viel Drama.

Manchmal dachte ich mir allerdings: Ich will das nicht! Ich möchte nicht, dass 20 Jahre später die Dinge so sind, wie sie hier dargestellt werden, sondern anders bitte! Ich wünsche mir, dass wir genau an dem Punkt anfangen, an dem der erste Film geendet hat!
Und dann wurde mir wieder klar: Das geht nicht. Nicht nur, dass die Schauspieler natürlich zu alt dafür sind, wieder ihre 30-/40-jährigen Charaktere zu spielen (sachlich gesehen) – es ist nun einmal so, dass das Leben nicht immer so spielt, wie man es gerne hätte. Das ist etwas, dessen sich Emmerich zwar nur in Teilen annimmt, aber er tut es. Also kein anhaltendes Friede-Freude-Eierkuchen. That’s life.

Schade, dass Will Smith nicht mit gespielt hat? Ja. Fehlte er dem Film? Hell, no.
Er ist gut und er war gut im ersten Film, aber Roland Emmerich wusste, wie er ihn “ersetzen” konnte. Wie er die große Lücke füllen konnte.

Und am Ende des Tages war da immer noch mein Präsident Whitmore (Bill Pullman) und Dr. Levinson (Jeff Goldblum). Und natürlich Liam Hemsworth (was für die Augen) und Brent Spiner (etwas für die Lachmuskeln).

3D? Ja, die Effekte waren gut. Es war nicht übertrieben oder dramatisch sondern einfach gut eingesetzt. Seit langem habe ich mich mal wieder bei 1-2 Szenen erschrocken, wie gut 3D funktioniert (waah, ein Alien!) ;-)

Mein Fazit? Für mich war der Film super. Ich würde sagen, dass alle, die den ersten Teil gerne gesehen haben, den zweiten Teil auch sehr gut finden werden und alle, die mit dem Ersten schon nichts anfangen konnten, diesen hier auch eher mäßig finden werden.
Mein Tipp: Zuerst Independence Day anschauen – so versteht man viele Hinweise und Witze im zweiten Teil besser.
Pro-Tipp: Ein paar Jahre Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Teil lassen – 20 sollten reichen ;-)

Definitiv werden wir ihn auf Blu-ray kaufen! Eventuell sogar auf 3D-Blu-ray.

Für die Statistik (Mittwoch, Düsseldorf, iSense, Vorpremiere):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 550
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 450
Am Ende des Abspanns saßen noch: 7

Fun Fact: Am Ende hat das Publikum applaudiert. Ich auch.

Central Intelligence: ein bisschen unterschätzt – Popcorn-Kino

Ein neuer Film mit Dwayne “The Rock” Johnson und dem witzigen Kevin Hart – uns war eindeutig nach Popcornkino!

Wir wurden nicht enttäuscht – Central Intelligence hat sich als witziger, leichter und doch irgendwie spannender Film erwiesen.
Über die Handlung muss man nicht viele Worte verlieren – eine Underdog-Geschichte, die ein bisschen verrückt ist, ein bisschen Slapstick und ein bisschen ernst. Nichts, was einen zu Tränen rühren würde sondern einfach nur leichte Unterhaltung verspricht.

Ich fand süß, dass Melissa McCarthy am Ende noch einen kleinen Auftritt hatte und ich liebe Outtakes am Ende eines Filmes!!

Wir werden uns den Film zwar nicht auf DVD holen, aber wenn er irgendwann mal bei Netflix/amazon Prime verfügbar ist, werden wir ihn definitiv noch einmal anschauen.

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, Kino 4):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 250
Bis vor den Outtakes: ca. 240
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 80
Am Ende des Abspanns saßen noch: 3

Gelesene Bücher L (Juni 2016)

Derzeit lese ich:
Sauerkrautkoma (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Dein Wille geschehe (Michael Robotham) – Thriller (Taschenbuch)

Gelesen im Juni 2016:
Es muss wohl an dir liegen (Mhairi McFarlane) – Roman (Taschenbuch) – 4
Corporate Husband (Beverly Farr) – Roman (Englisch) – 7+
Nacht im Central Park (Guillaume Musso) – Roman (Taschenbuch) – 7
Wirst du da sein? (Guillaume Musso) – Roman – 7
Nachricht von dir (Guillaume Musso) – Roman (Taschenbuch) – 7+

Gelesen im Mai 2016:
– Buchpause –
Dafür: Gehört: Anna Faris ist unqualified (Podcast); Gesehen: Star Trek: Raumschiff Voyager (Staffel 1+2); Besucht: FedCon 25

Gelesen im April 2016:
Cupido (Jilliane Hoffman) – Thriller (Taschenbuch) – 8
12 Stunden Angst (Greg Isles) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Das Urteil (John Grisham) – Thriller (Taschenbuch) – 8

Gelesen im März 2016:
Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch) – 3 (als Hörbuch nicht so gut, werde ich nochmal als Buch irgendwann lesen)
Grießnockerlaffäre (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Dinner für Drei (Susan Elizabeth Phillips) – Roman (Taschenbuch) – 5+
Schweinskopf al dente (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im Februar 2016:
Finderlohn (Stephen King) – Thriller (Hardcover) – 6+
Dampfnudelblues (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 8
Cry Baby (Gillian Flynn) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Im Tal des Fuchses (Charlotte Link) – Thriller – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Dornenmädchen (Karen Rose) – Thriller (Broschiert) – 8+
Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi – 7
Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar (Ferri/Conrad) – Comic – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”

6 Monate Kinoflatrate – geht’s weiter?

Wir haben seit Mitte Dezember 2015 die UCI Unlimited Card, mit der wir eine Art Kinoflatrate erworben haben.

Diese Karte ist mit 22,50€ pro Monat und damit 270€ pro Jahr eine echte Investition. Lohnt es sich also für uns? Kann ich einen Vergleich anstellen?
Natürlich hinkt das alles ein bisschen, denn für einen echten Vergleich müsste ich notiert haben…
1. welche Filme wir 2015 gerne gesehen hätten,
2. wieviel wir 2015 für die besuchten Vorführungen bezahlt haben,
3. wieviel wir 2015 für alle Vorführungen hätten bezahlen müssen, wenn wir denn zusätzlich auch noch alle Filme von 1. gesehen hätten,
4. wieviel wir für alle Vorführungen hätten bezahlen müssen, seit wir die Flatrate haben.

Dennoch versuche ich ein (entsprechend natürlich total subjektives) Zwischenfazit zu ziehen.

Seitdem wir das Flatrate-Abonnement haben…
waren wir in durchschnittlich 21 Filmen (3,5 Filme pro Monat) “kostenlos” (manchmal war einer von uns alleine im Kino),
musste ich 1 mal “Lehrgeld” bezahlen (Karte nicht dabei gehabt),
haben wir für 1 Vorstellungen Geld bezahlt (Sondervorführungen) und
haben uns 1 mal selbst reingelegt, weil wir die Bestimmungen vergessen haben (keine 2 Tickets gleichzeitig kostenlos buchbar).

Da wir meistens am Wochenende ins Kino gehen und am liebsten die neu angelaufenen, populären und damit eher teureren Filme schauen (ganz abgesehen von 3D-Zuschlag, Überlängenzuschlag, VIP-Zuschlag, etc…) kann man sicherlich von einem durchschnittlichen Preis von 11 Euro pro Kinokarte für eine Person bei uns ausgehen.
Ausrechnen kann sich das jeder selber, im Augenblick hat es sich für uns mehr als rentiert (wenn man sich die reinen Zahlen anschaut).

Auch auch insgesamt kann ich ein positives Zwischenfazit ziehen – nicht nur die Zahlen stimmen, auch die Filme waren bis jetzt sehr lohnenswert. Wir gehen öfter und mit weitaus weniger vorbehalten ins Kino und schauen uns auch Filme an, für die wir sonst kein Geld bezahlt hätten.

Das Ende vom Lied? Natürlich geht es weiter – wir haben schließlich 12 Monate der Mindestnutzung abgeschlossen. Aber auch danach sieht es gut aus für eine Verlängerung.

TMI: Wir waren “kostenlos” in 18 Filmen gemeinsam: Bridge of Spies, Star Wars VII, Joy, Ich bin dann mal weg, The Big Short, Die Wahlkämpferin, Deadpool (2x), Hail, Ceasar!, Zoomania 3D, Kung Fu Panda 3, Batman v Superman, My Big Fat Greek Wedding 2, London Has Fallen, The Boss, Captain America: Civil War, Money Maker, Whiskey Tango Foxtrot
(ab hier nur eine Person, 6 Filme) The Revenant, The Heightful 8, Der Spion und sein Bruder, The Jungle Book, Warcraft: The Beginning, X-Men: Apocalypse
Die Sondervorführung war Queen – A Night in Bohemia.

Whiskey Tango Foxtrot – ein Kriegsberichtsfilm mit Tina Fey

Wir gehen spontan ins Kino – das ist seit der Kinoflatrate gar nicht mehr so einfach, denn die meisten Filme, die wir sehen wollen, haben wir schon gesehen (oder bestellen wir vor, sobald es möglich ist). Das bedeutet, uns bleiben noch die Filme, in die wir eigentlich nicht geplant hatten, zu gehen – und darunter fiel auch Whiskey Tango Foxtrot.

Tina Fey kennen wir aus Date Night und anderen, eher immer witzigen Filmen (nicht Will Ferrell-Witzig, aber es geht in die Richtung), wir waren also überrascht, dass sie in einem Kriegsdramadokukomödienfilm mitspielt. Das könnte gut gehen, muss aber nicht, deswegen haben wir es gewagt.

Wir wurden nicht enttäuscht, aber auch nicht aus den Sitzen gehauen. Der Film ist ein guter Film, wer sich für Die Wahlkämpferin interessiert hat und wer mit ein bisschen schräger Komödie etwas anfangen kann, der wird sich in dem Film wohl fühlen. Eine solide Geschichte mit netten Details wird mit ein bisschen Witz aufgepeppt, das ist durchaus machbar.

Ein bisschen Liebe, ein bisschen Action, ein bisschen Ernsthaftigkeit (Drama kann man es kaum nennen) und ein paar Grundsolide (schon wieder dieses blöde Wort) Schauspieler neben Tina Fey: Alfred Molina, Josh Charles (hachjaa, Good Wife) und nicht zu vergessen, großartig ironisch-sarkastisch Billy Bob Thornton.

Ich weiß dennoch, dass ich für diesen Film kein Geld bezahlt hätte.
Im Kino? Nein.
Kostenpflichtig ausleihen/die DVD kaufen? Meh, naja, auch eher nicht.
Im Fernsehen? Joa, das würde funktionieren.

Für die Statistik (Freitag, Düsseldorf, Kino 9):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 40
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 20
Am Ende des Abspanns saßen noch: 5

Money Maker – George Clooney und Julia Roberts in Topform

Unglaublich, dass schon wieder vier Wochen vergangen sind, seit wir das letzte Mal im Kino waren! Aktuell sprechen uns wieder einfach nicht so viele Filme an. Daher haben wir uns gefreut, dass George Clooney endlich in einem neuen Film (nach Hail, Caesar!) mitgespielt hat.

Dieses Mal wurden wir vom Film positiv überrascht. Wir sind mit relativ niedrigen Erwartungen in den Film gegangen, auch wenn der Trailer sehr sehr gut aussah. Daher waren wir umso überraschter, wie gut dieser Film wirklich ist. George Clooney spielt einen Menschen, der mit Geld spielt und Julia Roberts hat seinen Charakter im Film satt. Dass die beiden gute Schauspieler sind, dass muss ich niemandem mehr erzählen, das ist einfach Fakt. Zusammen wirken die beiden großartig und werfen sich die Bälle nur so zu.

Man sollte meinen, dass die Story an sich eigentlich schon öfter erzählt wurde, dennoch wurde sie hier noch einmal sehr gut aufgerollt und auch umgesetzt. Wir waren von Anfang bis zum Ende gefesselt und fühlten uns sehr gut unterhalten – auch ohne “Krach-bum”. Es gab natürlich Action, aber die wurde subtil eingebracht und konnte sich im Kopf festsetzen. Die Bilder waren sicherlich nicht so überwältigend wie zum Beispiel bei Oblivion, aber damit kann man diesen Film natürlich nicht vergleichen – er spielt einfach in einer anderen Liga.

Man konnte auch an einigen Stellen lachen und jedem, dem Ocean's Eleven (Twelve, Thirteen) gefallen hat, der wird diese Art von Film mit vertauschen Rollen sicher genießen können.
Wir werden uns den Film wahrscheinlich nicht auf DVD kaufen, aber dennoch kann ich eine klare Empfehlung aussprechen.

Für die Statistik (Donnerstag, Düsseldorf, Kino 4):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 60
Bis das Licht anging saßen noch: 18
Am Ende des Abspanns saßen noch: 2

Gelesene Bücher XLIX (Mai 2016)

Derzeit lese ich:
Sauerkrautkoma (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Dein Wille geschehe (Michael Robotham) – Thriller (Taschenbuch)

Gelesen im Mai 2016:
– Buchpause –
Dafür: Gehört: Anna Faris ist unqualified (Podcast); Gesehen: Star Trek: Raumschiff Voyager (Staffel 1+2); Besucht: FedCon 25

Gelesen im April 2016:
Cupido (Jilliane Hoffman) – Thriller (Taschenbuch) – 8
12 Stunden Angst (Greg Isles) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Das Urteil (John Grisham) – Thriller (Taschenbuch) – 8

Gelesen im März 2016:
Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch) – 3 (als Hörbuch nicht so gut, werde ich nochmal als Buch irgendwann lesen)
Grießnockerlaffäre (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Dinner für Drei (Susan Elizabeth Phillips) – Roman (Taschenbuch) – 5+
Schweinskopf al dente (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im Februar 2016:
Finderlohn (Stephen King) – Thriller (Hardcover) – 6+
Dampfnudelblues (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 8
Cry Baby (Gillian Flynn) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Im Tal des Fuchses (Charlotte Link) – Thriller – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Dornenmädchen (Karen Rose) – Thriller (Broschiert) – 8+
Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi – 7
Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar (Ferri/Conrad) – Comic – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”

Captain America: Civil War – ein echter Cap’ Film

Marvel.
Captain America.

 

 

 

Ja, okay, es gibt noch mehr zu sagen, denn immerhin war es der dritte (ich erwähnte an anderer Stelle schon einmal, wie ich das aktuell sehe) der Captain America-Filme und der gefühlt drölfte im (aktuellen) Universum der Marvel-Helden und -Bösewichte.

The First Avenger: Civil War ist ein echter Captain America-Film. Wenn die Iron Man-Filme ironisch, witzig, action-reich und Technologie-lastig sind und die Avengers-Filme einfach viel von allem – dann sind die Captain America-Filme eher ernst, auf dem Teppich geblieben, loyal und auch ziemlich action-reich.

Captain America ist ein Anführer – er macht zwar mal Fehler, aber dennoch ist er ein guter Anführer. Iron Man/Tony Stark ist auch irgendwie ein Anführer, aber dabei ist er meistens ziemlich egoistisch und ironisch. Wenn diese zwei Persönlichkeiten in einer Sache unterschiedlicher Meinung sind, ist es schwer, den einen von seinen Überzeugungen und den anderen in seinem Ego zu dämpfen oder sie zueinander zu bringen.

Die Geschichte ist gut – die Action ist gut und die Darsteller sind auch gut. Überrascht war ich von Daniel Brühl und Martin Freeman – Daniel Brühl ist endlich, endlich, endlich mal wieder ein deutscher SCHAUSPIELER (Christoph Waltz zählt als Österreicher ja leider nicht), der es mit Hollywood aufnehmen kann. Martin Freeman hat mich überrascht, da ich nicht wusste, dass er mitspielt und ich ihn in Sherlock bewundere (wie er neben Benedict Cumberbatch schauspielerisch besteht – großartig!).
Gefreut habe ich mich auch auf Paul Rudd, ich freue mich, ihn außerhalb seiner Welt von Ant-Man zu sehen und bin noch glücklicher, dass er so hervorragend reinpasst.

Natürlich ist auch das Wiedersehen mit dem aufrechten und gradlinigen Captain America ein Vergnügen, es dominiert und bestimmt den Film.

Für alle, die die Vorgänger-Filme mochten, wird auch dieser Film eine Freude sein. Alle Marvel-Fans werden sicher auch angetan sein; ich als Marvel-Fan fand den Film nämlich sehr gut … Nur der Funke sprang irgendwie nicht über. Dieses Gefühl, das ich bei Deadpool hatte, dieser Kontakt mit den Figuren – das blieb ein bisschen auf der Strecke für mich.

Für die Statistik (Vorpremiere, Mittwoch, Düsseldorf, Kino 1, iSense):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 500
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 6 weniger
Am Ende des Abspanns saßen noch: ca. 120

PS: Es gibt wieder einen Teaser am Ende des Abspannes :-)

The Boss mit Melissa McCarthy – überdreht…

Nach längerer unbeabsichtigter Kino-Abstinenz (4 Wochen!) wurde es mal wieder Zeit, es juckte uns quasi in den Augen und wir mussten mal wieder ins Kino gehen. Aber welcher Film soll es sein? Aktuell laufen ein paar Filme, die sicherlich für viele Zuschauer interessant sind, aber uns eher nicht so ansprechen.
Dazu kam, dass uns eher nach etwas lustigem war – etwas leichtes und nichts deprimierendes sollte es sein. Damit ist die Auswahl schon einmal sehr eingeschränkt.

Am Ende fiel unsere Wahl auf The Boss mit Melissa McCarthy, die ich noch von Gilmore Girls kenne und die ja jetzt schon einige Kinofilme gedreht hat – mit mehr oder weniger Erfolg, aber eigentlich immer mit einem lachenden Auge.

Tja… Am Ende war es dann doch nicht ganz mein Humor. Etwas zu überdreht, etwas zu sehr Will Ferrell-Humor und die Pointen sind nicht immer gut getroffen.
Die Nebendarsteller sind allesamt gut, aber vor allem Kristen Bell ist eindeutig ZU gut für diesen Film, sie spielt ihre Rolle gut und so ernst, dass es mit ihr ein anderer Film hätte werden können.

Die Film-Idee an sich war auch gut, aber dann einfach irgendwie.. seltsam umgesetzt, vermutlich kam das bei mir nur so an, denn zum Humor hat der Film doch ganz gut gepasst.

Aber er war einfach nichts für mich. Dennoch wiederum nicht so schlecht, dass ich während des Filmes gegangen wäre, denn am Ende wollte man doch wissen, was passiert.

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 4):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 40
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 25
Am Ende des Abspanns saßen noch: 2

Gelesene Bücher XLVIII (April 2016)

Derzeit lese ich:
Sauerkrautkoma (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Dein Wille geschehe (Michael Robotham) – Thriller (Taschenbuch)

Gelesen im April 2016:
Cupido (Jilliane Hoffman) – Thriller (Taschenbuch) – 8
12 Stunden Angst (Greg Isles) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Das Urteil (John Grisham) – Thriller (Taschenbuch) – 8

Gelesen im März 2016:
Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch) – 3 (als Hörbuch nicht so gut, werde ich nochmal als Buch irgendwann lesen)
Grießnockerlaffäre (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Dinner für Drei (Susan Elizabeth Phillips) – Roman (Taschenbuch) – 5+
Schweinskopf al dente (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im Februar 2016:
Finderlohn (Stephen King) – Thriller (Hardcover) – 6+
Dampfnudelblues (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 8
Cry Baby (Gillian Flynn) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Im Tal des Fuchses (Charlotte Link) – Thriller – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Dornenmädchen (Karen Rose) – Thriller (Broschiert) – 8+
Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi – 7
Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar (Ferri/Conrad) – Comic – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”