Weihnachten, Urlaub, Silvester – in dieser Reihenfolge

Durch die unglückliche, arbeitgeberfreundliche Wochenendkonstellation in diesem Jahr, habe ich nur eine Woche Urlaub, und zwar zwischen den Jahren. Irgendwie traf mich das dieses Jahr komplett unvorbereitet – und in letzter Minute noch eine Woche dranzuhängen, fand ich auch doof.
Da doch lieber in der ersten Woche in Ruhe starten und vielleicht mal ein oder zwei Dinge aus dem letzten Jahr aufbereiten, die auf dieser “ewigen-To-Do-Liste” stehen, die wahrscheinlich die meisten haben, aber nicht haben sollten (auch ein Thema, dessen ich mich vielleicht mal widmen sollte…).

Unser Weihnachten war schön und ruhig. Nach einem leckeren Essen (keine Fotos, da zu schnell weggefuttert) haben wir eine ruhige Bescherung gemacht und uns anschließend unseren Geschenken gewidmet – es gab jede Menge Elektrozeugs – mehr in einer der nächsten Beiträge.

Im Urlaub habe ich eher… äh…. gar nichts gemacht. Ein bisschen Einkaufen, ein bisschen Kochen (nichts bloggenswertes) und viel, viel lesen und fernsehen.

Wir werden heute Abend nichts machen. Uns bedeutet Silvester nicht so viel, wir werden auch keine Raketen verschießen oder Party machen gehen.

Trotzdem allen da draußen einen guten Rutsch in das neue Jahr! :-)

Mein das-geht-immer-und-schnell-Rezept: Käsenudeln

Ich liebe Nudeln in fast jeder Form. Mein allerliebstes Nudelrezept ist gleichzeitig das unaufwendigste: Käsenudeln.

Und so bereite ich sie zu:

2-3 Liter Wasser
1 TL Gemüsebrühe
0,5 TL Salz
aufkochen
Nudeln (Menge je nach Personenzahl, jede Nudelart ist möglich, meine Lieblingsart sind Bandnudeln)
zugeben und garkochen (Zeit je nach Nudelart)

In der Zeit:
Käsereste mixen oder klein schneiden (ich hatte noch Parmesan übrig und etwas Gouda)
beiseite stellen

Wenn die Nudeln gar sind:
abseihen und wieder in den Topf geben
(es kann ruhig noch etwas Flüssigkeit daran sein)

geriebenen Käse
zu den Nudeln in den Topf geben
Rühren, rühren, rühren bis der Käse geschmolzen ist
Pfeffer
würzen

Sofort servieren.

Guten Appetit!

Lecker: Erbsen-Zitronen-Risotto

Risotto ist mit dem Thermomix ein echtes Kinderspiel. Ich habe eine leckere Variante mit dem Grundrezept aus dem “roten Buch” von Vorwerk abgewandelt und kombiniert. Heraus kam folgendes Risotto, welches perfekt als Beilage, aber auch einfach pur gegessen werden kann.

80 gr. Parmesan (ich nehme gerne den in Scheibchen)
Stufe 10 / 5-10 Sek. je nach Größe der Parmesanstückchen
Umfüllen

30 gr. Margarine
1 Min. / 100°C / Stufe 1
250 gr. Risottoreis
3 Min. / 100°C / LINKS / Stufe 1
150 ml Weißwein (ich nehme stattdessen Gemüsebrühe)
5 Sek. / LINKS / Stufe 2
700 gr. heiße Gemüsebrühe
22 Min. / 100°C / LINKS / Stufe RÜHREN / ohne Messbecher

5-7 Minuten vor Ablauf der Zeit:
160 gr. Tiefkühlerbsen (oder frische kurz vorgegart)
dazugeben

Am Ende:
2 EL Butter
40 gr. vom Parmesan
unterheben

Salz
Pfeffer
2-3 EL Limettensaft (ich hatte Zitronensaft)
würzen, abschmecken

Sofort mit dem restlichen Parmesan servieren.

Guten Appetit!

Quelle: Originalrezept aus dem “roten Buch” von Vorwerk, abgewandelt und ergänzt mit dem Rezept Limetten-Erbsen-Risotto

Bettwäsche



Weiß, gelb, grün, hellblau, flieder, lila, aubergine, dunkelblau, …

Ganz ohne Muster (auch “uni” genannt”), mit Streifen, mit Karos, mit Luftballons, mit Bärchen, mit riesigen Blumen, mit kleinen Blumen, mit Katzen, …

Baumwolle, Seersucker, Frottee, Bieber, …

Im Doppelpack für das Ehebett, einzeln für das Besucherbett oder noch aus Kindertagen.

Ist die verrückt?

Nein, ich habe nur meine Bettwäsche sortiert. Das wurde mal Zeit und was soll ich sagen? Es ist viel – das Bett war komplett mit der Bettwäsche ausgefüllt.

In 30 Minuten war alle (saubere) Bettwäsche aus den Schränken und den Unter-Bett-Boxen herausgekramt, fein säuberlich auf das Bett gelegt, herumsortiert, zum Teil zusammengefaltet und schön ordentlich nach Sommer-, Winter- und Einzelbettwäsche in den Unter-Bett-Boxen und der Schublade verstaut.

Jetzt habe ich eine leer Schublade… Schatz, wir müssen shoppen gehen!

Gebrannte Mandeln mit nur ein bisschen Ausdauer

Passend zur Weihnachtszeit habe ich mich an Gebrannten Mandeln versucht – und sie schmecken fast besser als die zu kaufenden von den Weihnachtsmärkten.

Mit ein wenig Geduld und der Hilfe vom besten Mann (20 Minuten rühren ist nicht ohne) ist es wirklich einfach!

Hier das Rezept:

350 g Zucker
200 g Wasser
1 Packung Vanillezucker
in einer beschichteten Pfanne zum kochen bringen

400 g Mandeln ganz, mit Schale
zugeben
und ab jetzt: rühren!

Die Masse in Bewegung halten, damit nichts anbrennt.

Sobald der Zucker verdampft ist, wird es schwerer: Jetzt wird alles ein wenig klumpig – einfach weiterrühren, der Zucker karamellisiert jetzt und kann leicht anbrennen, wenn nicht weitergerührt wird.Sobald der Zucker eine schöne dunkelbraune Farbe angenommen hat und schön glänzt, die Mandeln auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen.
(Achtung! Heißer Zucker gibt schnell Verbrennungen – bitte vorsichtig damit umgehen!)

Sobald es ausgekühlt ist, die Mandeln trennen (ich gebe diese in eine verschließbare Dose oder einen Gefrierbeutel und schüttle sie ordentlich durch).

Guten Appetit!

Die Idee zu diesem Rezept habe ich von Rock the kitchen.

Du machst Musik im Bad

Ich finde die Japaner sehr interessant – ich habe unter anderem auch einen Japan-Blog (tabibito) in meiner Blogroll. Was mir schon öfters über den Weg gelaufen ist, sind die geräuschvollen Toiletten. Per Knopfdruck ertönt ein lang anhaltendes Spülgeräusch, welches die eindeutigen Geräusche übertönen soll.

Davon inspiriert haben wir uns schon vor einiger Zeit ein Radio im Badezimmer zugelegt. Das ist auch bei langen Bädern durchaus angenehm. Das Radio haben wir wiederum vor ein paar Monaten einem befreundeten Paar geliehen/geschenkt (einfach nicht wieder zurückgefordert) und waren seitdem ohne Musik im Bad.

Deshalb habe ich ein (noch) älteres Radio reaktiviert… das Highlight ist ein eingebauter Bewegungsmelder!

Es ist so angebracht, dass es angeht, sobald man ins Bad tritt. Die Lautstärke ist angenehm eingestellt, was nicht bedeutet, dass man sich nicht erschrecken könnte, wenn man vergessen hat, dass da ja ein Bewegungsmelder-Radio ist.

Umso lustiger ist es mit den Katzen: SIE erschrecken sich nicht, ist ja nur wieder eine Geräuschquelle mehr – “Kenn’ ich schon, kann ich nicht essen, interessiert mich nicht.” – dafür aber wir, wenn der Film gerade zu spannend ist und die Dame/der Herr meint, gerade JETZT ins Bad gehen zu müssen.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Endlich, nach 3 Jahren, habe ich die Batterien in dem Bewegungssensor-Radio ausgetauscht! Yeah!

Der großmütterliche Klassiker: Käsekuchen

Ich liebe Käsekuchen, kann aber nie mehr als 2 Stücke essen, weil sie so ungemein sättigend sind. Dazu kommt, dass der beste Mann keinen Käsekuchen mag. Deswegen lohnt sich bei uns, wenn ich Lust auf Käsekuchen habe, nur die ganz kleine Variante in meiner Mini-Springform (18 cm Durchmesser).
Meinen ersten gelungenen Käsekuchen habe ich nach dem folgenden, einfachen und sehr leckeren Rezept zubereitet.

3 Eier
125 g Butter
150 g Zucker
2 Min. / Stufe 4

500 g Magerquark
1 Packung Zitronenschale
1 großen Spritzer Zitronensaft
35 g Speisestärke
1 Packung Vanillezucker
1 Min. / Stufe 4

In eine kleine Springform (18 cm) füllen und
175°C Ober-/Unterhitze ca. 50 Min. backen

Im leicht geöffneten Ofen auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Quelle: Das Original-Käsekuchen-Rezept war für eine normale Springform ausgerechnet.

Wenn die Donau Wellen schlägt…

Backen. Ich liebe es! Donauwelle. Ich leg’ mich rein! Muffins. Perfekte kleine Scheißerchen! Donauwellen-Muffins? Die Englein singen Halleluja!
… habe ich mal erwähnt, dass ich zu Übertreibungen neige?…
Aber die sehen doch einfach nur lecker aus, oder?
Hier ein Rezept für
Kaiserliche Donauwellen-Muffins
mit dem Thermomix
240 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Pck Vanillezucker
1 Pr. Salz
120 g Zucker
1 Ei
120 ml Öl
200 ml Milch
Stufe 4 / 25 Sekunden

die Muffinförmchen mit einem guten Löffel Teig befüllen


Mit dem restlichen Teig:

3 EL echten Kakao
2 EL Milch
Stufe 6 / 10-15 Sekundenauf den hellen Teig ca. ein halbes glas Schattenmorellen verteilen (4 pro Muffin, in den Teig drücken)

den dunklen Teig drüber und ab in den Ofen
Umluft bei 175 °C ca. 20 -25 Minuten

Garniert habe ich mit einfacher Schokoladenkuvertüre, wer mag und es kann, kann sie natürlich auch mit Buttercreme verzieren, meiner Meinung nach sind sie aber auch so schon ein Träumchen!

Guten Appetit!
Ursprüngliche Quelle des Rezeptes: Donauwellen-Muffins