DVD: Kiss Kiss Bang Bang

Am besagten Filmeabend haben wir uns nach Inception noch den Film “Kiss Kiss Bang Bang” [Trailer] angesehen. Die Schauspieler haben mir mehr zugesagt, wenn auch die Story und Handlung etwas abgedreht ist.

Robert Downey jr., Mr. “Iron Man” und damit für mich ein Held, spielt seine Rolle als Unglücksrabe und KleinkriminellerSchrägstrichSchauspielerSchrägstrichPrivatdetektiv sehr überzeugend. Er geht eher lässig an die entstehenden Probleme heran und steht über dem Verlust von Körperteilen. In der “bester Freund”-Ecke gefangen, hilft er der armen, aber sexy, Harmony doch immer, wenn sie in Schwierigkeiten ist. Für seinen zukünftigen Schauspieljob hängt er sich an den von Val Kilmer (der auch schon einmal leichter aussah) gespielten Privatdetektiv, der im Film nur “Gay Perry” genannt wird. Dass dann plötzlich mehrere Leichen auftauchen und das ganze an den Stil eines Groschenkrimis angelehnt ist, gibt dem Film nur noch den richtigen Schliff.

Das beste an diesem Film fand ich die Inszenierung – erzählt aus dem “off” von Robert Downey jr. mit einer gehörigen Portion Realismus und guten Ideen in der Szenenumsetzung.

Interessantes Detail am Rande: Regisseur und Drehbuchautor des Filmes Shane Black soll bei Iron Man 3 die Regie führen. Darauf bin ich wirklich gespannt!

Blu-ray: Inception

Als bisheriger Leonard DiCaprio-Nicht-Fan habe ich mich um Inception [Trailer] immer ganz gut drücken können. Bei einem gemeinsamen Filmeabend wurde er dann allerdings (ich befürchte nur meinetwegen…) zum Hauptfilm ausgewählt, so dass ich ihn mir doch angesehen habe.

Leonardo DiCaprio ist ein sehr guter Schauspieler, trotzdem muss ich ihn mir nicht in Filmen anschauen – er ist mir einfach nicht sympathisch (ähnlich wie Russel Crowe oder Hugh Jackman).

Für mich ausgeglichen hat es Joseph Gordon-Levitt, den ich wiederum unglaublich sympathisch finde und er ist in meinen Augen ein genauso guter Schauspieler wie Leonardo DiCaprio.

Inception selbst ist ein faszinierender Film, sehr spannend – tolle, fantasievolle Szenen durch die “Traumwelten” und fesselnde Abläufe durch unterschiedlich schnell vergehende Zeit. Der Film ist sicherlich ein Kino-Film, sollte er nochmal irgendwann im Kino laufen, würde ich ihn mir da noch einmal ansehen. Bestimmte Szenen wirken auf der Kino-Leinwand einfach voller und fesselnder.

Kaufen werde ich mir den Film aber trotzdem nicht, höchstens für den besten Mann.

Rote-Beete-Schokomuffins (mal was anderes)

Aus der ersten LECKER Bakery diesen Jahres hat mich direkt ein Rezept angesprungen, das rief: “Ich bin mal was anderes! Probier mich aus! Los!”
Da ich (wahrscheinlich weibliche Intuition) am Vortag ein Glas Rote Beete gekauft habe, die ich sonst eher selten im Haus habe, war meine Antwort: “Klar, auf geht’s!”

Rote Beete Schokomuffins

Rote-Beete-Muffins
(mit dem Thermomix und inspiriert von der LECKER Bakery 01/13)

220 gr. Rote Beete (aus dem Glas, in Essig eingelegt)
abtropfen lassen und mit Wasser abspülen
in den Themomix geben
10 Sek./Stufe 8
300 ml. Sonnenblumenöl
5 Eier
30 Sek./Stufe 3-4
275 gr. Mehl
2 TL Backpulver
100 gr. Kakao
375 gr. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Min./Stufe 4
5 Sek./Stufe 8
30 Sek./Stufe 3-4
Teig in Muffinförmchen (2/3 füllen) geben
25 Min./175°C bei Ober- und Unterhitze backen
Oder
Teig in eine Kastenform geben
75 Min./175°C bei Ober- und Unterhitze backen

Wer noch mehr über die LECKER Bakery erfahren möchte, Maria hat ihr einen Artikel gewidmet.

Guten Appetit!

Django unchained – dat Quentin hat (mal wieder) zuschlagen lassen

Schon vor Wochen stand für uns fest, dass wir uns den neuen Tarantino-Film anschauen wollen. Nachdem mich der Hype um Kill Bill nicht richtig erreicht hat (vielleicht hätte mir mal jemand sagen sollen, dass es darum geht, einen gewissen “Bill” zu töten…), waren wir uns nach dem Trailer von “Django Unchained” [Video] direkt einig. Ich habe Christoph Waltz bereits in den 90ern als Teenager im Fernsehen gesehen (das muss 1997 oder 1998 gewesen sein, im Film “Du bist nicht allein – Die Roy Black Story“) und war damals schon begeistert von ihm als Schauspieler (Roy Black war hingegen nicht so mein Geschmack…).

Django Unchained war – wie wir auch im Vorfeld schon von mehreren gehört haben – blutig. Und lustig. Und irgendwie… sehr gut!
Die blutigen und lustigen Szenen wechseln sich ab, so dass die blutigen Szenen zwar nie überraschend kommen, aber doch meistens unerwartet brutal sind. In einer Szene hat man sich über die Darsteller amüsiert und alle Zuschauer sind in schallendes Gelächter ausgebrochen, in der nächsten Szene wird eine Waffe gezogen und Köpfe, Arme, Beine und viel, viel, viel Blut fliegt durch die Gegend. Und wenn ich “fliegen” schreibe, dann meine ich “fliegen”! An den meisten Stellen furchtbar übertrieben, an einigen wenigen Stellen realistisch, wurde mit Blut nicht gegeizt. The Expendables habe ich in beiden Teilen ohne Probleme durchgehend geschaut. Hier musste ich allerdings zum Teil wegsehen, ich hätte sonst nicht einschlafen können. Bei Tieren hört es bei mir halt auf. Aber das müsst ihr dann schon selbst ansehen…

Christoph Waltz hat in einem Interview (ich glaube mit 1live) sinngemäß gesagt, es mache ihm Spaß, die Szenen und Eigenschaften, die Quentin am Rande ankratze, voll auszuloten. Das hat man gemerkt. Er spielte den deutschen ZahnarztSchrägstrichKopfgeldjäger Dr. Schultz so voller Inbrunst, Freude und Schamlosigkeit, dass ich direkt meine Begeisterung aus Teenagerzeiten für ihn wiederfand. Die Zuschauer haben gelacht, gebrüllt und geweint wegen und mit Dr. Schultz – ich bin immer noch ganz hin und weg (merkt man bestimmt gar nicht…). Sein einzigartiger Akzent und seine gestelzte Ausdrucksweise sind nur die Tüpfelchen auf dem i, die diese Figur so lebensecht erscheinen lässt, dass man nur noch mit dem Gedanken “ich habs doch gewusst” zur Kenntnis nimmt, dass er aus Düsseldorf stammt.

Heieiei, daran, dass ich so viel schreibe, merkt man, dass mich der Film und vor allem der Herr Waltz als Schauspieler echt mitgerissen haben.

Natürlich seien auch Jamie Foxx, Samuel L. Jackson, Leonardo DiCaprio und auch Mr. Tarantino höchstselbst erwähnt, die allesamt mitspielen und ihre Rollen ganz hervorragend ausfüllen. Aber der Christoph ist eben unser (mein) Star…

Ich befürchte, ich werde noch einige Zeit brauchen, bis ich diesen Film verdaut habe – so viel (fliegendes) Blut und die Thematisierung der (unglaublich gewaltvollen) Sklaverei sind echt harter Tobak, nichts desto trotz würde ich allen, die nicht extrem zart besaitet sind, sagen: Schaut euch diesen Film an, er ist lustig, spannend, blutig und steckt (trotzdem oder gerade deswegen) voller Liebe. Und ganz ehrlich: in diesem Film steckt mehr Liebe als im “Schlussmacher“!

 

Noch für die Statistik (Freitag):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 250 (300 Plätze, Kino 3)
Als das Licht anging, saßen noch: alle
Als der Abspann zu Ende war: 12

Jetz’ macht er Schluss – Der Schlussmacher

Matthias Schweighöfer spielt den “Schlussmacher” [Trailer], den ich mir mit zwei sehr lustigen Damen vor ein paar Tagen angeschaut habe. Der Film schreit zwar mit dem Matthias S. geradezu nach einem “Mädelsabend”, ich war aber überrascht, wie viele Männer (doch) im Kino waren.

Der Film selbst war recht kurzweilig und überraschend gut. Ich habe eigentlich kein faible für Deutsche Filme, aber Herr Schweighöfer ist schon ein guter Schauspieler, einer der derzeit besten deutschen Schauspieler, wie ich finde.
Als Nebendarsteller wurde ihm Milan Peschel zur Seite gestellt, den ich bisher nicht kannte, der aber im Film die Rolle von Matthias realistisch(er) und noch “verbohrter” erschienen ließ.

Von der Story war ich zum großen Teil nicht überrascht – wenn man den Trailer gesehen hat, kennt man 80% des Filmes. Die restlichen 20% setzen sich aus der neuen A-Klasse (achso, deswegen waren die Männer da…) und ein, zwei netten Nebenhandlungssträngen zusammen – die leider in meinen Augen zum Teil “typisch deutsch” abgehandelt werden. (NATÜRLICH bekam man auch einen Großteil des nackten Herrn Schweighöfers zu sehen… wer schläft schon mit Unterhosen an?)

Bevor ich zum Fazit komme muss ich aber mal ernsthaft RESPEKT an Herrn S. richten: Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller in einer Person – das merkt man dem Film definitiv nicht an!

Es war ein netter “Popcorn-Kinofilm”, den man sich durchaus anschauen kann, wenn man auf romantische Liebeskomödien steht – aber man hat nichts verpasst, wenn man ihn nicht gesehen hat.

Für die Statistik (Donnerstag):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 80 (ca. 260 Plätze)
Als das Licht anging, saßen noch: alle
Als der Abspann zu Ende war: 6

Bananen-Split-Muffins

Als mich aus unserer heimischen Obst-Ecke ein paar traurige braune Bananen sehr verlassen angeschaut haben, hatte ich unglaubliches Mitleid mit ihnen und dachte mir: Ihr werdet heute noch verarbeitet!
Nach ein paar Sekunden Überlegung “Bananen…. Schokolade? …. Bananen…..” hatte ich die Erleuchtung: Die Bananen-Split-Cupcakes von Maria! Natürlich ganz nach meinem tierisch faulen und einfachen Rezept umgestaltet, ist dabei das herausgekommen:

Banana-Split-Muffins mit “Selbstmach-Topping”
(mit Unterstützung des Themomix)

125 g weiche Butter
125 g Zucker
1Tl Vanillezucker
4 Eier
50 g Weizenmehl
10 g Backkakao
4 gestr. TL Backpulver
75 g gemahlene Haselnüsse (ich hatte nur ganze, die ich vorher noch gemahlen habe [10 Sek./Stufe 10])
125 gr. Schokodrops
1,5 Min./Stufe 2-3
Auf die Förmchen verteilen
1 Banane
in Scheiben schneiden
in die gefüllten Muffinförmchen drücken
180°C / 25-30 Minuten backen

Und das Topping? Eine Flasche Sprühsahne ;-)

Guten Appetit!

Schinkenröllchen… in lecker!

In der LECKER Christmas habe ich ein Rezept für Roastbeefröllchen mit Meerrettichcreme gefunden, bei dem mich das Bild und die einfache Anleitung sofort angesprungen haben.

Da der beste Mann ab-so-lut nicht auf Roastbeef steht und ich auch eher in die “ist-das-scharf?-oh-dann-lieber-nicht”-Fraktion gehöre, habe ich es zu unseren Gunsten ein wenig abgewandelt. Ich habe es in beiden Varianten (also auch so wie im Originalrezept beschrieben) probiert und muss sagen: meine ist besser! ;-)

 

Schinkenröllchen mit sanfter Meerrettichcreme
(mithilfe des Thermomix)

65 gr. Mehl
200 ml Milch
2 Eier (M)
Prise Salz
Prise Zucker
1 Min./Stufe 2-3

1 Bund Petersilie
waschen, trocknen und fein schneiden
die Hälfte des Bundes
zum Teig geben und
20 Sek./Stufe 3/LINKS
10 Minuten gehen lassen

ca. 6 Crepes
aus dem Teig braten

80 gr. Doppelrahmfrischkäse
40 gr. weiche Butter
2 TL Sahnemeerrettich
gut miteinander vermengen und
in eine Spritztülle füllen

Die Crepes auf einem großen Stück Frischhaltefolie leicht überlappend rechteckig aneinanderlegen, sie werden am Ende aufgerollt.

Die Hälfte der Meerrettichcreme auf den Crepes verteilen

100 gr. rohen Schinken
auf die Meerretichcreme über die gesamte Crepe-Größe verteilen

Den Rest der Meerrettichcreme auf dem Schinken verteilen
Die restliche Petersilie darüber streuen

Das ganze jetzt von der langen Seite her aufrollen und
mindestens 2 Stunden kaltstellen – in dieser Zeit zieht die Creme durch und die Rolle bekommt Stabilität.

Vor dem Anrichten in maximal 2 cm dicke Scheiben schneiden.

 

Guten Appetit!

Jack Reacher – Tom Cruise halt

Aufgrund des ziemlich guten Trailers haben wir uns vor kurzem Jack Reacher [Video] angeschaut.

Für mich ein Film, der sich ziemlich gezogen hat. Andere Meinungen fanden den Film sehr gut und sprechen von “endlich mal wieder gute Spannung”.
Trotz dieses Empfindens war der Film sehr gut durchdacht und man ist von Anfang an dabei, den Mörder, die Ermittlung und die Personen genau zu hinterfragen.

 

Noch für die Statistik (Samstag):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 250 (300 Plätze, Kino 3)
Als das Licht anging, saßen noch: alle
Als der Abspann zu Ende war: 4

Pitch Perfect – ein netter Film

Wir waren (nach mehreren Versuchen) vor ein paar Tagen im Film “Pitch Perfect” [Video]. Angepriesen als a capella-Filmkomödie hat uns der Film als große Glee-Fans sehr interessiert.

Es haben keine uns bekannten (nein, wir haben Twilight nicht gesehen) Schauspieler mitgespielt, die Songs waren zum Teil gut bis sehr gut ausgewählt, gemixt und a capella gesungen.
Mein einziger Negativ-Punkt sind die zwei Ekel-Szenen, die zum Teil überraschend und auch ziemlich unnötig sind.
Der Film war ganz nett, es hat sich zwar gelohnt, ins Kino zu gehen, aber wirklich verpasst hätten wir ohne ihn nichts.

Die Lieder sind übrigens sogar zum Teil auf iTunes erhältlich – das ist ziemlich cool.

 

Noch für die Statistik (Sonntag):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 40 (200 Plätze, Kino 7)
Als das Licht anging, saßen noch: alle
Als der Abspann zu Ende war: wir

Toffitella – Brotaufstrich aus der leckersten Nascherei

Als kleines Dankeschön für die Einladung zur Silvester-Party wollte ich unseren Gastgebern noch eine Kleinigkeit mitbringen. Bei Maria habe ich vor kurzem von einem Brotaufstrich namens “Toffitella” gelesen, das ist mir unerklärlicherweise im Gedächtnis hängen geblieben *räusper*. Kurz gegoogelt, habe ich schnell ein Rezept bei Dinchen für Toffitella gefunden und ruck-zuck (ungelogen) nachgemacht – ein voller Erfolg und mega-einfach!

Toffitella
(mit dem Thermomix)

1 Packung Toffifee (12 gr.)
10 Sek./Stufe 10
40 gr. Butter (ich habe Rama genommen)
40 gr. Sahne
5 Min./50°/Stufe 2
In saubere Gläschen umfüllen und in den Kühlschrank stellen, damit es erkalten kann

Toffitella

Ich habe es in warmem und kalten Zustand probiert – heieiei, sehr lecker!

Guten Appetit!