Federation Convention – FedCon Nr. 22, das Science-Fiction-Treffen in Düsseldorf – toll wars!

Bereits im letzten Jahr hatten wir uns (Tages-)Karten für die FedCon gekauft und haben zwei Tage in dieses „Science-Fiction-Treffen“ reingeschnuppert. Damals habe ich auch etwas darüber geschrieben.

Nachdem als Stargast für dieses Jahr LeVar Burton angekündigt wurde, haben wir uns Wochenendtickets gekauft – schließlich wussten wir jetzt, wie alles abläuft (naja, Überraschungen gibt es ja immer, nech? Er konnte leider doch nicht kommen – das war aber nicht schlimm!).

Eingang2

Dank eines guten Freundes hatten wir die Möglichkeit, in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens einen (für uns) kostenlosen Parkplatz zu nutzen. Ohne diese Möglichkeit kostet das Parken maximal 24,50 €, wenn man im Parkhaus des Hotels noch einen Platz bekommt, sogar nur 15 € pro Tag.

Eingang

Wir haben unsere Tickets sehr schnell bekommen, da wir das Glück hatten, gerade die Nummern zu haben, an deren Ausgabe keine Schlange stand. So wurden wir aus der Schlange „herausgefischt“ und zu den Helfern gebracht, die die Badges und Bändchen ausgeben. Das war uns alles bekannt, wir waren tierisch coole Profis!

Mit den Badges haben wir neben tollen großen Einkaufstüten (endlich keine Einkaufstüten mehr kaufen, wir nutzen nur noch die!) auch noch ein paar Flyer erhalten, die auf die nächsten Veranstaltungen hinweisen und auch Werbung für die nächsten Serien, Spiele u.ä. machen. Dazu lag neben der Programmübersicht auch ein Büchlein bei, das den „Reiseführer“ auf der FedCon darstellt: Was darf ich und was nicht? Wo soll ich sitzen? Wann kann ich Autogramme bekommen? Wo muss ich hin, wenn ich ein Foto mit (meinem) Star möchte? Wo finde ich die Behindertenbetreuung? Wo kann ich meinen Kindern eine Pause vom Trubel gönnen? Und wer sind diese Leute auf der Bühne überhaupt?

Begruessung

Nachdem wir die Tüten weggebracht und das Programm zu unserem gemacht haben, haben wir uns an die Info-Schlange angestellt, um neben den Autogramm- und Fotosessiongutscheinen auch Lanyards (Halsbänder, an die man die Karte hängen kann) zu kaufen und unsere schicken Badges einlaminieren zu lassen. Dann kann das Wochenende kommen!

Fotosessions_Plan

Da unser erstes interessantes Panel mit Matt Frewer (EUReKA, Max Headroom) erst etwas später starten würde, sind wir erst einmal durch die Hallen gestreift und haben uns alles angesehen.

USSEnterprise_NCC1701

Neben Unmengen an coolen T-Shirts (DC Comics, Marvel, Star Trek, Star Wars, etc.) gab es jede Menge Merchandise zu kaufen: Bademäntel (Star Trek), Anstecker, Aufnäher, Ausweise aus diversen Serien (NCIS, Eureka, CSI Miami etc.), Spielfiguren, Bücher, DVDs, Blu-rays und natürlich die Autogrammfotos von allen anwesenden Stars in unglaublich vielen Ausführungen.

Als besondere Verkaufsstände gab es den Stand von COPPERART (Die Deckseite von Büchern werden mit einer Kupferplatte ausgestattet, in die alles nur erdenkliche eingehauen werden kann – unglaubliche Kunst und etwas ganz Besonderes.), die Handwerkserzeugnisse von CANVASWARRIORS (Lass‘ dir deine Chucks bemalen – mit einem Motiv deiner Wahl, die Schuhe sahen wirklich zu schön zum Tragen aus! Oder suche dir deinen eigenen Nerd-Schmuck zusammen, aus Twilight, Star Trek, Doktor Who oder vielen anderen Accessoires.) und die einzigartigen Shirt-Verkäufer Mr und Mrs Wang (Ja, die Eltern von Garrett Wang, „Master of Ceremonies“ der FedCon!), die im Auftrag ihres Sohnes T-Shirts verkaufen, die zum Teil FedCon-Extra-Editionen sind. Letztes Jahr gab es ein T-Shirt mit der Aufschrift „Umlaute“ und „Fluchtwege“, da das im Vorjahr Garrets Lieblingsworte auf Deutsch waren. Dieses Jahr wurden, bezugnehmend auf das letzte Jahr, T-Shirts mit der Aufschrift „Keep Calm and Kling Off“ bedruckt. Ja, ich habe mir eines gekauft. Und ja, ich habe bereut, nicht noch andere zu kaufen.

Tardis

Neben diesen besonderen Verkaufsständen gab es auch noch Stände der Sponsoren und anderer cooler Firmen – Panini, Paramount Pictures und noch eine Menge, die mir nicht mehr einfallen wollen.

Als Attraktion konnte man sich eine Show bei den Klingonen (z. B. das Ritual zum Kämpfer, sehr einschüchternd) oder die “501st Legion” (eine Legion Storm Trooper) ansehen.

Als die Panels (die für uns interessanten) begannen, waren wir quasi schon in einer anderen Welt – in der FedCon-Welt. Die Stars auf der Bühne erzählen ihre Geschichten, Antworten auf alle Fragen und sind zum Teil richtige Entertainer. Oder extrem nervös und aufgeregt. Oder auch gerne beides.
Als Stargäste angekündigt, haben wir uns auf der “Opening Ceremony” am Donnerstag spontan in Eve Myles, John Barrowman und Anthony Montgomery verliebt – tolle Persönlichkeiten, mit unglaublich viel Humor und sehr beeindruckend.

Montgomery

Wir kannten vor der FedCon nur wenige der Gäste – die meisten waren aber richtige Volltreffer für die Veranstaltung – sie haben die vier Tage im Flug Vergehen lassen mit unglaublich vielen lustigen Stunden! Es zu erklären ist sehr schwer, man muss es wirklich selbst erlebt haben, dass man jemanden neu “kennenlernt” (soweit das halt in der Konstellation Star/Fan möglich ist) und derjenige einen durch Humor und die richtige Note Ernsthaftigkeit von sich begeistert. Wobei sich das natürlich nicht auf “Stars” beschränkt, sondern das sicherlich jeder schonmal bei heutigen Freunden hatte. Quasi “Fan auf den ersten Satz”.

Ferguson

Tolle Momente waren für uns, als Colin Ferguson das Publikum fragte, ob er ein guter Schauspieler sei und das Publikum ihm geschlossen mit “No” antwortete – er hatte es darauf angelegt und lachte herzhaft mit uns.
Als John Barrowman und Eve Myles Tanz- und Singeinlagen zum Besten gaben, die nicht nur sie selbst amüsiert haben. Als Eve Myles zugab, am liebsten das “Sex-Gas” aus der Serie Torchwood mit nach Hause zu nehmen – und anschließend das Publikum damit “besprühte”, um… naja, kann man sich denken, oder?
Als Casper van Dien, Ben Browder und Dina Meyer bei ausgefallenem Mikrofon die Fans einfach auf die Bühne holten, um ihre Fragen zu stellen.

CvDBrowder_Panel

Als ich merkte, dass Colin Ferguson wirklich so ein netter, bodenständiger Kumpel-Typ ist, wie man es sich wünscht.
Als ich die unterschriebenen Fotos von Colin Ferguson und Casper van Dien in Händen hielt – und mit beiden während des Autogrammes noch mehrere Sätze wechseln konnte.

FrewerFerguson

Als wir ein Musical miterleben dürften, dass von einem Fan für alle Fans geschrieben wurde und in dem sich der Großteil des Publikums wiedergefunden hat.
Und das waren nur Szenen aus vier Tagen – es gab noch viel, viel mehr!

MylesBarrowman_TanzGesang

Vielleicht noch ein Wort zum “drumherum”:
Mit rund 6.000 Besuchern ist die FedCon und das Maritim angenehm voll – die Schlangen halten sich in Grenzen, nur einmal musste ich länger als eine Stunde warten. Einmal stand ich aber sogar an Nummer 2 einer Schlange (Foto mit Casper van Dien und den Troopers) und kam entsprechend schnell dran.
Jeder behandelt jeden mit Respekt. Das habe ich in dieser Form bei so einem Haufen fremder Menschen noch nie erlebt. Es gibt kein “um den ersten Platz rangeln”, weil jeder weiß, dass er drankommt. In der Schlange kann man sich ohne Frage vertreten lassen oder kurz ums Eck verschwinden – keiner nimmt einem den Platz weg, wenn man den umstehenden nur Bescheid gibt.

Man muss kein Trekkie sein, um die FedCon zu besuchen. Es hilft, aber ist kein muss. Es reicht, wenn man offen ist, sich für positive Menschen interessiert und einen Hang zu Science-Fiction hat.

Alien

Um mich zu wiederholen: Es ist einfach das Eintauchen in eine andere Welt, das uns auf der letzten FedCon bereits die Karten für die nächste FedCon sichern ließ.

Und wir freuen uns wie Bolle auf das nächste Jahr!
(Vorher aber natürlich erstmal die SDCC!)

Fire it up, Joe! – Joe Cocker in Oberhausen

Ziemlich spontan haben wir uns zwei Wochen vor dem Konzert Karten für Joe Cocker gekauft.
Er ist im Rahmen seiner “Fire it up!”-Tour auch in Oberhausen aufgetreten und hat die Arena gerockt.

Als Vorgruppe trat Johannes Oerding auf – ein uns bis dato unbekannter Musiker (und Songwriter), der eher in der romantisch-verspielten “Matthias Reim“-Ecke in der Musik zu finden ist, aber bei den Musikhändlern unter Pop geführt wird. Nichts desto trotz hat mir der Song “Traurig aber wahr” sehr gut gefallen.

Dass das Parkett mit Stühlen besetzt war, statt als Stehplätze verkauft zu werden, war gerechtfertigt – die meisten Zuschauer waren in der Tat im Alter meiner Eltern, was mich überhaupt nicht gestört hat. Dennoch wäre das lange Stehen sicherlich für einige schwer geworden.

Endlich der Auftritt von Joe Cocker: Nach ein paar schönen Songs aus seinem neuen Album hat er auch die Klassiker gespielt, die alle von ihm hören wollten, unter anderem “You are so beautiful“, “You can leave your hat on“, “Summer in the City” und “Unchain my heart“. Ein unglaublicher Sänger, der es auch nach so langer Zeit noch schafft, das Publikum im Herzen zu berühren.
Ich bin quasi mit der Musik von Joe Cocker und diesem Musikstil aufgewachsen, es hat mich sehr gefreut, ihn dann auch einmal live auf der Bühne zu sehen.

Joe Cocker kann noch immer alle Songs singen, auch wenn er an die ganz hohen Töne nicht herankam. Ein Entertainer ist an ihm nicht verloren gegangen, entsprechend darf man keine große Show von ihm erwarten, er reduziert es auf das Wesentliche: Super Stimme, super Musiker, klasse & sexy Backgroundsängerinnen, garniert mit jeder Menge Liebe zur Musik. Und das reicht vollkommen.

Zuletzt noch positives über die Arena in Oberhausen: Klasse Anbindung an die Autobahn, da direkt neben dem CentrO. Noch bessere Parkplatzsituation (kostenlos parken!) da direkt neben dem CentrO. Super Anbindung an das Netz des ÖPNV – mit Fahrtenanzeiger und allem drum und dran.

Wir haben direkt den nächsten Besuch in der Arena geplant, denn da werden wir sicher öfter hinfahren.

Und dann waren es nur noch 10 Wochen…

Wieder vorweg: Es geht um unseren Urlaub, wer das nicht lesen will, kann jetzt weiterscrollen.

Der Urlaub ist ja noch eeewig hin, denkt man sich. Und rechnet nach. Und merkt: Bald ist es soweit! Nur noch 10 Wochen, dann fliegen wir los!

Was habe ich also noch zu erledigen? Als Fan von Listen habe ich bereits einige Punkte abgearbeitet, einige sind aber noch zu erledigen.

Mietwagen: Wir haben einen Mietwagen reserviert. Auch hier gilt: Das Reisebüro des Vertrauens hat gute Konditionen und gute Beratung. Dieses Mal ging aber alles von uns aus, das bedeutete: Vergleichen, wo es nur ging.
Als Firmenkunde konnte ich zwar schon einige gute Angebote vergleichen (Sixt, Avis, Dollar, Alamo, …) aber überzeugt hat mich dann billiger-mietwagen.de. Dort wird einfach alles in einen Topf geschmissen und miteinander verglichen. Dann werden die für mich besten Angebote angezeigt und ich kann Filtern, bis ich mein Angebot gefunden habe. Ziemlich simpel und sehr anwenderfreundlich alles. Ein kleines Manko habe ich nur, dass sich aber nicht so einfach beheben lässt, denn es liegt an den Vermietern: Ich weiß nicht, welches Auto ich erhalten werde. Ich kann nur eine Kategorie Buchen, keine Automarke oder -fabrikat.
Da wir bereits positive Erfahrungen mit billiger-mietwagen.de gemacht hatten, hatte ich dann keine Hemmung, wirklich dort zu buchen.

Was geht ab? Was ist da los, wo wir hinfahren? Gibt es Konzerte, Veranstaltungen, Sport?
Wir haben die Portale der Städte durchwühlt und sind direkt auf mehrere Veranstaltungen gestoßen, die uns interessieren. Da sich einige auch noch überschneiden und wir vor Ort auch noch gerne etwas “Freizeit” hätten, haben wir ein wenig aussortiert und sind bei 4 festen Aktivitäten angekommen, die wir im Vorhinein bereits aus Deutschland buchen werden, um dort noch einigermaßen vernünftige Plätze zu erhalten.
Welche das genau sind und wie sie waren, werden wir im Nachgang berichten.

Your passport please.
Nach unserer Hochzeit ging es quasi sofort auf Hochzeitsreise nach Amerika und es war mir zu unsicher, meinen Reisepass direkt auf meinen neuen Namen ausstellen zu lassen. Deswegen habe ich jetzt einen Neuen bestellt. Mit meinem “richtigen” Namen und jungfräulich. Trotz der angekündigten 4 Wochen Wartezeit hatte ich bereits nach 1 Woche das Abholungsschreiben in der Post. Auch wenn ich mich mit dem “nicht Lächeln” nicht anfreunden kann, ist das Foto doch nicht ganz hässlich geworden.

Ich habe übrigens direkt den neuen Personalausweis mitbestellt. Auch für unseren Urlaub – sind die Amerikaner doch diese Kreditkartenausweise gewöhnt.

Cäsh in se täsh?
Das Bargeld, furchtbar hässliche Dollar – also ehrlich, dieses verwaschene grün ist nicht sonderlich schick. Trotzdem werden wir uns ein paar Scheine für “unterwegs” holen. In den USA haben wir uns bisher immer ganz wunderbar an den Geldautomaten vor Ort Geld ziehen können, es gab nie Probleme. Deshalb, und weil es einfach zu unsicher ist, (egal wo) zuviel Geld bei sich zu haben, werden wir auf jeden Fall weniger als 100 USD mitnehmen. Und natürlich haben wir noch ein bisschen Klimpergeld und ein paar Scheine vom letzten Urlaub übrig.

Credit card?
In Deutschland zählt Bargeld – man kann quasi alles mit Bargeld bezahlen. In Amerika auch, aber manchmal ist es einfach umständlich(er) als mit einer Kreditkarte. Das gilt vor allem für das Tanken. Einmal hatten wir das Experiment “Tanken und mit Bargeld bezahlen” an einer Tankstelle. Der Tankwart war super-nett (sehr Klischee-haft mit Mini-Fernseher, auf dem Sport lief, neben dem Tresen) und hat uns geholfen – haben wir doch vor unserem Urlaub von Szenarien gelesen, dass man vorher einen bestimmten Betrag bezahlen muss, dann auftankt, und dann sein eventuelles Restgeld nicht zurückbekommt. Fand ich irgendwie komisch und hat sich auch bei uns nicht bewahrheitet. Hier vielleicht ein Tipp am Rande: Merkt euch eine Postleitzahl aus Amerika – am besten natürlich die von eurem Hotel, aber es geht auch jede andere. Die braucht man öfters, wenn man mit der Kreditkarte zahlen möchte.

Alles sehr aufregend und sicher nicht der letzte (Vor-)Urlaubs-Bericht!

It’s a kind of magic – We will Rock you! – Das Musical

Freddie Mercury Statue

Nach dem tollen Erlebnis mit dem Queen-Konzert im Kino war ich mir sicher, die Lieder noch öfter hören zu wollen. Am Ausgang lagen damals Flyer, auf deren einer Seite Werbung für die Aktion “Freddie for a Day” im deren Rahmen für die nach seinem Tod ins Leben gerufene Organisation Mercury Phoenix Trust Spenden gesammelt werden – und auf der anderen Seite war Werbung für das Musical “We will Rock you“, derzeit aufgeführt in Essen.

Nach kurzer Überlegung und Terminüberprüfung stand schnell fest, dass und wann wir das Musical besuchen würden.

Das Collosseum Theater in Essen hat uns positiv durch seine Lage überrascht – direkt am Einkaufszentrum Limbecker Platz und einem großen Kino liegt es sehr günstig für vorherige Shoppingtouren oder Abendessen.

Das Musical selbst hat wunderbare Musicaldarsteller, die großartige Stimmen haben und es einem auch in den “bösen” Rollen leicht machen, sie sympathisch zu finden. Mein Highlight war ganz klar die Band, die alle Stücke live gespielt hat – unglaublich schön!

Darstellerliste We will Rock you

Neben der echt abgedrehten Story fand ich allerdings auch die Bühnendeko mehr als mager. Da hätte man eindeutig mehr machen müssen. Was ich an der Musik ein wenig irritierend fand, dass einige Songs ins Deutsche übersetzt wurden, das war nicht mein Geschmack und, dass “Radio Gaga” direkt am Anfang “verpulvert” wurde.

Leider waren nicht viele Besucher da, der Saal war nur ca. halb gefüllt, aber alles im allem ist “We will Rock you” ein Musical, das ich gerne weiterempfehle, denn letztendlich kommt es auf die Musik an (vor allem bei diesem Musical) und die hat gestimmt!

Iron Man 3 3D – Eisenhart, kompromisslos – super!

Als Fans der Marvel-Superhelden und -Filme haben wir uns Karten für die Vorpremiere von Iron Man 3 (3D) gekauft. Selbstverständlich.

Der Film war richtig, richtig gut. Ein klasse Action-Film mit vielen schönen Ideen, den Anzug/die Anzüge mit den Kampfszenen zu verbinden. Aber nicht nur Action-Fans kommen auf ihre kosten. Der Charakter Tony Stark ist ein dermaßen übertrieben-egoistischer Arsch, dass man ihm schon wieder nicht böse sein kann. Die Liebesbeziehung zwischen Pepper Potts und ihm wird noch einmal thematisiert, aber ganz Marvel Comics-Style, wird nie an irgend etwas gezweifelt. Neue Nebendarsteller bringen einen ganz eigenen Charme in den Film und das ist nicht negativ gemeint. Wir haben auch öfters herzlich gelacht – ist Tony Stark doch so egoistisch, dass er nicht einmal auf seinen Körper hört und auch dafür bezahlen muss.

Tolle, erstklassige Schauspieler in meinen Augen! Natürlich ist das eindeutig Robert Downey juniors Glanzrolle, aber auch Gwyneth Paltrow darf ihre Bauchmuskeln spielen lassen (neid) und Guy Pearce neben Ben Kingsley sind einfach eine Klasse für sich. Dass wir Fans von Paul Bettany sind, muss ich nicht extra erwähnen, wenn ich nur am Rande erwähne, dass wir unser W-Lan “Jarvis” getauft haben, oder?

Etwas zu schräg kam uns der “Mandarin” vor und die ganze Story um ihn herum. Ich möchte nicht spoilern, aber wenn ihr die Szene seht, wisst ihr bestimmt, was ich meine. Auch der 3D-Effekt war nett (hier zu lesen wie “nett, die kleine Schwester von sch…”) – er war kaum sichtbar, wurde in unserem Gefühl wieder nur durchgezogen, “weil man es kann”, nicht, weil man es beherrscht und damit spielen kann/möchte.

Neutral sehe ich die Tatsache, dass man die anderen Filme unbedingt vorher gesehen haben sollte, allen voran Iron Man, Iron Man 2 und The Avengers. Sieht man diese Filme erst nach Iron Man 3, wird man um ein paar schöne Details beraubt, die man sonst erst in den anderen Filmen erfahren hätte.

Alles in allem aber ein unglaublich würdiger Nachfolger und ein toller dritter Teil der Iron-Man-Geschichte. Wir werden ihn noch einmal im Kino sehen und definitiv auf Blu-ray kaufen.

Zum Abschluss noch ein Satz zum Publikum: In Vorpremieren kann man(n) eigentlich davon ausgehen, dass in diesem Saal 100% Fans sitzen. Das waren in diesem Fall nur 90%. Bei Marvel-Filmen sind diese immer sehr einfach daran zu erkennen, dass sie vor Ende des Abspanns den Saal verlassen. Seit Iron Man 2008 als erster Film der Marvel Cinematic Series veröffentlicht wurde, ist klar, dass nach dem Abspann noch eine Art Teaser auf den nächsten Film oder eine lustige Szene, abgeleitet vom Hauptfilm, gezeigt wird. Das war hier selbstverständlich auch wieder der Fall. Also: bis zum Ende sitzen bleiben!

Für die Statistik (Dienstag, Vorpremiere, iSense-Saal):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 350
Am Ende des Abspanns saßen noch: 320
Bis das Licht anging saßen noch: 320

Gelesene Bücher XII (April 2013)

Auf meiner Hotlist der noch erscheinenden Bücher:
Die Toten, die niemand vermisst: Ein Fall für Sebastian Bergmann (Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt) – Krimi (25.06.2013)

Bald lesen werde ich (also schon gekauft oder wird definitiv gekauft):
Die Fährte: Harry Holes vierter Fall (Jo Nesbø) – Krimi (hatte ich schon angefangen, da habe ich aber den Faden verloren)
Das Washington-Dekret (Jussi Adler-Olsen) – Thriller
Das Alphabethaus (Jussi Adler-Olsen)
Die Landkarte der Zeit (Félix J. Palma)
Trügerisches Bild: Ein Auftrag für Spenser (Robert B. Parker)
Rachezug (Michael Linne)
Starters (Lissa Price)
Frisch verlobt (Susan Mallery)
Frisch verheiratet (Susan Mallery)
Fatal Tango (Wolfram Fleischhauer) – Roman [englisch]
Verblendung (Stieg Larsson) – habe ich als “richtiges” Buch
Das fünfte Zeichen: Harry Holes fünfter Fall (Jo Nesbø) – Krimi
Der Erlöser: Harry Holes sechster Fall (Jo Nesbø) – Krimi
Die Larve: Harry Holes neunter Fall (Jo Nesbø) – Krimi
Sakrileg (Dan Brown) – Thriller
Die Verstummten (Stephanie Fey) – Thriller
Lenz’ Fälle (Matthias P. Gibert) – Krimis (Nervenflattern, Kammerflimmern, Zirkusluft, Eiszeit, Bullenhitze, Schmuddelkinder, Menschenopfer, Höllenqual)
Kluftingers Fälle (Michael Kobr, Volker Klüpfel) – Krimi (Rauhnacht, Schutzpatron, Herzblut)

Derzeit lese ich:
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (als “richtiges” Buch vorhanden)

Gelesen im April 2013:
Die Frauen, die er kannte: Ein Fall für Sebastian Bergmann (Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt) – Krimi – 8
Laienspiel: Kluftingers vierter Fall (Michael Kobr, Volker Klüpfel) – Krimi – 8
Der Präsident (David Baldacci) – Krimi – 8
Cat Content: SMS von meinem Kater (Katja Berlin) – Comedy – 7
Wer stirbt, entscheidest du (Lisa Gardner) – Thriller – 8

Gelesen im März 2013:
23 Kurzromane (~120-150 Seiten)

Gelesen im Februar 2013:
Papa, ich geh zum Zirkus! oder: Karriere, kann man das essen? (Sascha Bors, gestern-nacht-im-Taxi.de) – Comedy – 7+
Ist meine Hose noch bei euch?: Neues aus SMSvonGesternNacht.de (Anna Koch, Axel Lilienblum, SMSvonGesternNacht.de) – Comedy – 7
16 Kurzromane (~120-150 Seiten)

Gelesen im Januar 2013:
Seegrund: Kluftingers dritter Fall (Michael Kobr, Volker Klüpfel) – Krimi – 8+
Die Gesichtslosen (Stephanie Fey) – Thriller – 6
Live – Ein Roman (Thomas R. Hart) – Thriller – 6

Gelesen im Dezember 2012:
Er ist wieder da (Timur Vermes; Hörbuch) – Comedy – 3
Der Mann, der kein Mörder war: Ein Fall für Sebastian Bergmann (Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt) – Krimi – 7+
Mr. K (J.A. Konrath) – Thriller – 8+
Ich sehe dich (Janet Clark) – Thriller – 7 (den habe ich wohl im August schon mal gelesen, kann mich aber nicht mehr dran erinnern)
Ein paar (6 oder 7…) kürzere Romane (~120-150 Seiten)

Gelesen im November 2012:
Diverse (ich glaube so um die 25…) kürzere Romane (~120-150 Seiten)

Gelesen im Oktober 2012:
Bei Totschlag drücken Sie die #-Taste (Steel) – Comedy – 7
Die Bombe is’ eh im Koffer (Achim Lucchesi) – Comedy – 6
Diverse (ca. 15) Kurzromane (~120-150 Seiten)

Gelesen im September 2012:
Rotkehlchen: Harry Holes dritter Fall (Jo Nesbø) – Krimi – 7
Kakerlaken: Harry Holes zweiter Fall (Jo Nesbø) – Krimi – 7+
Verachtung (Jussi Adler-Olsen) -Thriller – 8
Erntedank – Kluftingers zweiter Fall (Volker Klüpfel und Michael Kobr) – Krimi – 7
Der geheime Stern (Nora Roberts) – Roman – 6
Der gefangene Stern (Nora Roberts) – Roman – 6
Diverse (ich glaube so um die 20…) kürzere Romane (~120-150 Seiten)

Gelesen im August 2012:
ES NERVT! Ist gesunder Menschenverstand heilbar? (Michael Röder) – Sachbuch – 1
Ich sehe dich (Janet Clark) – Thriller – 7
Die Frucht des Bösen (Lisa Gardner)- Thriller – 7
Der Beobachter (Charlotte Link) – Kriminalroman – 6
Tote leben länger (Scott Nicholson) – Roman – 4
Diverse (ich glaube so um die 20…) kürzere Romane (~120-150 Seiten)

Gelesen im Juli 2012:
B:SEITE – dahinter alles anders (Pia Drießen) – Roman – 7
Diverse kürzere Romane

Gelesen im Juni 2012:
Rückkehr an den Ort meiner Träume (Emilie Richards) – Roman
Heimliche Hochzeit um Mitternacht (Christine Merrill) – Roman
Zärtliche Schatten (Tessa Dare) – Roman
Diverse kürzere Romane

Davor gelesen:
Fantasyromane
Das erste Horn: Das Geheimnis von Askir (Richard Schwartz)Fantasieroman – 7
Kriminalromane
Milchgeld: Kommisar Kluftingers erster Fall (Volker Klüpfel und Michael Kobr) – habe ich als “richtiges” BuchKriminalroman – 7+
Zeitbombe: Lenz’ achter Fall (Matthias P. Gibert) – Kriminalroman – 7
Schneemann: Harry Holes siebter Fall (Jo Nesbø) – 8
Böses Blut (Arne Dahl)
Leopard: Harry Holes achter Fall (Jo Nesbø) – 8
Liebesromane
Michelle Raven, Susan Mallery, Nora Roberts, Liz Fielding, …
Sachbücher
Der Hund, die Krähe, das Om… und ich!: Mein Yoga-Tagebuch (Susanne Fröhlich) – 3
Und diverse Romane, Thriller, Krimis (Agatha Christie, Hercule Poirot, die Monk-Buch-Reihe, Raum, Ich darf nicht schlafen (Note 9+), Jussi Adler-Olsens Erbarmen, Schändung und Erlösung (alle 8+) und viele mehr)

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”