Thor – The Dark Kingdom 3D: der Hammer, runder Film!

Für uns stand schon länger fest, dass wir uns den zweiten Teil von Thor ansehen werden. Über die Facebook-Fanseite der UCI Kinowelt haben wir erfahren, dass die Deutschlandpremiere in Berlin live in ausgewählte Kinos übertragen wird und direkt im Anschluss auch der Film gezeigt wird. Ihn also vor allen anderen zu sehen: genau unser Ding! Leider hat bei der Auswahl der UCI-Kinos das UCI Mundsburg in Hamburg gewonnen – zu weit weg für einen Kinobesuch. In unserer Nähe hat das Cinemaxx Essen das Rennen gemacht – also schnell Karten gebucht!

Somit hatten wir die Gelegenheit, mit den ersten deutschen Zuschauern die Deutschlandpremiere zu sehen! Für uns überraschend kamen weder Trailer noch Werbung vor dem Hauptfilm – es ging direkt los.

Wir sind sehr begeistert. Thor 2 hat sehr sehr viel vom ersten Thor-Film und eine Menge vom Avengers-Film – viele Paralleleln, die man als Zuschauer erkannt hat, die vermutlich eingebaut wurden, weil es einfach gut funktioniert hat in den letzten Filmen. In sich ist er aber düsterer und nicht mehr ganz so fröhlich und vor allem nicht so lustig wie z. B. Iron Man 3, in dem es Iron Man ja richtiggehend darauf anlegt, lustig und der coole Arsch zu sein.

Thor ist eher der gute Junge, der seinem Vater gerecht werden und die Welt (inklusive seiner Liebe/n) beschützen möchte. Es geht ihm in diesem Film oft um die Fragen: ‘Wird er ein guter König sein?’ und ‘Kann Thor Loki verzeihen?’. Für die Zuschauer ist interessanter, ob Loki überhaupt einsehen wird, wie falsch sein Handeln in New York (Handlung aus Avengers) war und ob es wieder ein Vertrauensverhältnis zwischen den Brüdern geben wird oder sie jetzt weiterhin oder sogar für immer Feinde sein werden.

Thor ist eher ein praktischer Typ, jemand, der Taten sprechen lässt. Das hat man auch schon im Avengers-Film sehr gut gesehen: Er hat den gleichen Witz, den Iron Man/Tony Stark durch laute Sprüche und sein vorlautes, manchmal loses Mundwerk verursacht, nur setzt er ihn durch seine Handlungen ein – durch das, was er tut und wie er es tut. Auch in diesem Film wird damit wieder einmal wunderbar gespielt und so entsteht ein Witz, der nie dominiert aber immer unterhält. Im krassen Gegensatz dazu steht die Figur von Tony Stark/Iron Man, der noch einen Witz und noch einen und noch einen Spruch und noch einen bringt und am Ende nochmal draufhaut. Thor setzt seinen Witz pointiert ein und das ist wundervoll, denn dadurch vergisst man nicht, dass eigentlich gerade wieder Welten zerstört werden sollen.

In diesem Film sterben sehr viele, es wird aber sehr gut verarbeitet, man wird mitgenommen auf diese Reise des Abschied nehmens, in die Zeremonien eingeführt und das ist sehr sehr schön anzusehen, da es einem das Gefühl gibt, dabei zu sein und dass man mit Trauern darf.

Das Ende ist, ich würde sagen, ein typsisches Marvel-Ende, man muss es sich aber selbst ansehen – und was man auf jeden Fall machen sollte, ist, sich den Film bis zu Ende anzusehen und zwar wirklich so lange, bis das Licht angeht, denn es kommt ein Teaser und ganz am Ende nach dem Abspann nochmal so eine Art Teaser, nicht wie bei den Avengers, sondern eher etwas im Stile von Iron Man und natürlich kommen am Ende auch wieder die magischen Worte, die jeder Fan lesen will.

Chris Hemsworth spielt einen hervorragenden Thor. Er steht mit beiden beiden fest im Leben, sein Hammer ist nur eine weitere Hand, mit der er spielt (und mit dem im Film auch wunderbar gespielt wird) und sein Herz gehört Jane. Voller Neid habe ich mit angesehen, wie er sehr schwere Entscheidungen verhältnismäßig leicht getroffen hat und dann seine langen blonden Haare geschwungen hat *hachz*. Ebenso grandios haben Tom Hiddleston und Natalie Portman ihre Figuren umgesetzt, wundervoll gespielt und wirkliche Schauspieler! Als Gegner spielt unter anderem Christopher Eccleston mit, den man eventuell als Doctor Who kennt. Ich habe ihn nicht erkannt, die Maske war hervorragend.
Als Cameo ist noch ein Star der Avengers aufgetreten, allerdings nicht wirklich als er selbst – aber DAS muss man sich schon selbst ansehen!
Die Umgebungen im Film war fantastisch. Nicht nur auf unglaublich Art und Weise gut, sondern einfach, als wenn sie der Fantasie ensprungen wären, obwohl es Plätze auf der Erde waren, an denen aufgenommen wurde.

Insgesamt ist Thor – The Dark Kingdom großartig, unglaublich viel Action, ein echter Marvel-Film und er macht sehr viel Lust, den nächsten Teil zu sehen.

Für die Statistik (Sonntag, Deutschlandpremiere, Essen):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 300
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 250
Am Ende des Abspanns saßen noch: ca. 200

One thought on “Thor – The Dark Kingdom 3D: der Hammer, runder Film!

  1. Pingback: The Avengers 2: Age of Ultron 3D (tolltolltoll) | Kaiserlich!

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