Guardians of the Galaxy: Ich kann nicht fassen…

… dass ich dazu bisher noch nichts geschrieben habe!!

Guardians of the Galaxy haben wir uns im letzten Jahr angesehen – wieder ein Marvel-Film. Dieses Mal jedoch eine andere Umgebung, andere Superhelden, nur im Kern wieder das gleiche: Es geht um einen Infinity-Stein, obwohl ich damit eigentlich schon spoilere, denn das erfährt der geneigte Zuschauer erst gegen Mitte des Films.

Die Story ist lustig, action- und abwechslungsreich, ein richtiges Stück Marvel-Kunst, wie ich sie mag. Die Figuren sind liebevoll dargestellt, selbst wenn sie das pure Böse sind und man kann sich nicht so leicht auf eine Seite schlagen (naja, obwohl… ich wusste relativ schnell, dass ich auf der Seite von Starlord war).

Starlord/Chris Pratt, wieder so ein Typ (eigentlich müsste ich mit Ant-Man/Paul Rudd auf Starlord/Chris Pratt verweisen, aber die Chance habe ich jetzt verpasst, daher halt so herum – passt auch), der die Frauen mit seinem Humor und seinem Heldenmut umgarnt. Muskeln und ominös-mystisches-geheimnisumwobenes ist auch bei ihm eher an zweiter Stelle interessant. Typen, die sich selbst opfern würden, um die Welt zu retten und dann noch einen Spruch reißen – da haben wir Frauen halt eine Schwäche für (egal, welche Generation – das hat schon immer funktioniert).

Die Figuren um Starlord sind ebenfalls herzerwärmend frisch, tief in jeglicher Grauzone zwischen Gut und Böse und dennoch einfach kultig.
Zoë Saldaña hatte mich schon bei Star Trek, sie ist einfach die perfekte Ich-hau-dir-aufs-MaulPowerfrau. Rocket und Groot sind ein tolles Team … I am Groot! Und natürlich mit Drax gibt es eine sehr, sehr eckige Sache. Was in diesem Fall aber nicht schlecht, sondern ziemlich gut ist.

Ein hervorragender Film, den ich jedem empfehlen kann, der ein wenig für den Weltraum und noch mehr für sich-finden-Filme übrig hat. Und natürlich Action. Denn die kommt hier nicht zu kurz.

DVD? Nee, lieber Blu-ray. 3D? Hui, ja, das könnte sich durchaus lohnen.

Leider habe ich mir damals nichts zu den Zuschauerzahlen notiert *gna* – es waren aber bestimmt viele da!

Ant-Man – Paul Rudd auf den Leib geschneidert

Endlich wieder ein Marvel-Film! Relativ unvorbereitet (wir haben nur einen Trailer gesehen) sind wir zur Vorpremiere in Ant-Man gegangen und wurden sehr positiv überrascht.

Ant-Man wird getragen von Michael Douglas, Paul Rudd und lustigerweise Corey Stoll, den wir bisher nur als Alkoholiker in House of Cards kannten und der uns hier von seiner schauspielerischen Leistung wieder einmal überzeugen konnte.

Ant-Man wird quasi wiedergeboren, die nächste Generation ist daran, die Welt zu beschützen, und Michael Douglas steht als Mentor dahinter. Nach ersten Schwierigkeiten möchte ich behaupten, dass die Story Fahrt aufnimmt, um einen am Ende ein bisschen zu überraschen – positiv.

Besonders betonen sollte man wahrscheinlich Paul Rudd, den wir bisher immer ganz gerne in Filmen gesehen haben. Mein erstes Film mit ihm war Clueless, denen folgten dann Filme wie Jungfrau (40), männlich, sucht …, Dinner für Spinner oder Anchorman. Also eigentlich so mittelmäßige bis eher gute Filme, die aber keine richtigen Durchbrüche versprachen. Obwohl Ant-Man eine Hollywood-Marvel-Blockbuster-tüdelü-Produktion ist, wurde Paul Rudd in kein Kostüm gezwängt und sollte auf Matthew Bomer, Chris Hemsworth oder Brandon Routh machen. Er ist weiterhin der ein wenig verpeilte, bodenständige und durchaus verdrehte Typ, der Frauen eher durch seinen Humor gewinnt, als durch seinen stahlhart durchtrainierten Körper und die mystisch-geheimnisvolle Aura.
Michael Douglas ist, wer er ist – eine Hollywood-Größe, der tut, was er gut kann und im Film überzeugt, aber nicht dominiert – das tut dem Film sehr gut.

Insgesamt kann ich nur sagen: Gut erzählt, eine tolle Darstellung der Szenen und insgesamt ein rundes Paket mit guter Action und auch ein paar Gefühlen. Achja, und Humor. Also Paul-Rudd-Humor (den ich gut finde), nicht Will-Ferrell-Humor (den ich eher nicht so gut finde).
DVD? Warscheinlich. Blu-ray? Eher nicht. 3D? Ach, muss nicht sein, wobei man sich das durchaus überlegen kann.

Für die Statistik (Freitag, Vorpremiere, Düsseldorf, Kino 1, iSense):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 50
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 45
Am Ende des Abspanns (nach dem Teaser) saßen noch: ca. 40

Auch hier wieder am Ende: Ein Teaser! Juhu!! (Und der obligatorische Hinweis: “Ant-Man will return”!)

Minions 3D – endlich ein Film nur über die Minions! Juhu!!

Nach Ich - Einfach unverbesserlich waren wir schockverliebt in die kleinen, süßen Tic-Tac-förmigen gelben Helferlein, die Minions genannt werden. Und als im zweiten Teil Ich, einfach unverbesserlich 2 noch mehr von ihnen vorkamen, waren wir sehr glücklich. Als also vor ein paar Wochen ein Film rund um und fast nur mit Minions rauskam, waren wir natürlich im Kino.

Mit einem lustigen Gemisch aus allerlei Sprachen und Fantasiewörtern kommunizieren die Minions und man sollte daher annehmen, dass der Film daher nur bedingt nachvollziehbar ist – das ist es aber sehr gut, denn neben dem Kauderwelsch, das von den Minions gesprochen wird, gibt es neben einem Off-Sprecher doch noch ein paar Menschen, die die Handlung mit vorantreiben.

Mein Highlight direkt am Anfang war der (für mich so empfundene) Tribut für Pitch Perfect in Bezug auf “Universal Pictures” (ich will nicht spoilern) :-)

Mich hat eigentlich nur gestört, dass viele der wirklich guten Witze schon im Trailer und den Teasern vorweggenommen wurden. Ansonsten war es wirklich ein zuckersüßer Film mit einer netten Story, einem tollen Ende und großartigen Synchronsprechern. Ein paar Figuren blieben im Hintergrund und ein paar Witze waren doch ein wenig flach, aber alles in allem war es ein wirklich guter Film, den wir uns auf jeden Fall nochmal ansehen werden und wahrscheinlich auch auf Blu-ray kaufen werden.

Lang lebe Sir Kevin!

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 2):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 300
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 280
Am Ende des Abspanns saßen noch: 17

Jurassic World: Lange erwartet, tolle Dinosaurier-Action

Nach Jurassic Park habe ich mir keine der Fortsetzungen angesehen – mir war lange nicht nach Dinsosaurier-Action. Nachdem uns Chris Pratt aber in Guardians of the Galaxy (dazu hatte ich gar nichts geschrieben, das muss ich nachholen!!) begeistert hat (und der Trailer ziemlich cool war), haben wir beschlossen, uns die dritte Fortsetzung nicht entgehen zu lassen.

Ein lustiger, gewaltiger und spannender Film ist es geworden, der neben netter Dinosaurier-Action (der Größere gewinnt in deren Welt wohl immer) auch einiges menschliches zeigt. Die guten und die schlechten Seiten.
Auch wenn es seltsam klingt, aber an einigen Stellen war der Film etwas unrealistisch – das hat für mich aber keinen Abbruch am Spaß getan – ein Film ist schließlich ein Film und muss als Ganzes funktionieren. Und das tut Jurassic World.

Chris Pratt hat wirklich geglänzt – überrascht haben mich Omar Sy, Jake Johnson und Vincent D’Onofrio, die ein wenig schräg, aber dennoch ziemlich gut in den Film gepasst haben.

Ich mochte den Film vor allem, weil er ein wenig an den ersten Jurassic Park erinnert hat – es gab sehr, sehr, sehr viele Anspielungen auf “damals” und auch ganze Szenen sind gefühlt eine Hommage an den ersten Film.

Leider hatten wir keine Auswahl zwischen 2D oder 3D, daher mussten wir den Film in 3D sehen. Das wäre aber nicht notwendig gewesen, die Bilder waren auch so sehr beeindruckend.

Für die Statistik (Mittwoch, Vorpremiere, Düsseldorf, Kino 1, iSense):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 350
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 330
Am Ende des Abspanns saßen noch: ca. 50

Spy: Susan Cooper Undercover

Als Fan von Melissa McCarthy seit Gilmore Girls hatten wir letzten Monat mal Lust auf einen lustigen Film und haben uns den neuesten mit ihr angesehen: Spy: Susan Cooper Undercover.

Ein lustiger Film mit leichter Unterhaltung, ein paar hübschen Männern und ein paar durchaus guten Witzen. Susan Cooper, die Looserin vor dem Herrn, nutzt ihre Chance, um ihr Leben bzw. Ihren Job zu verbessern und stellt sich nur halb so schlecht an, wie man vermuten würde.

Unterstützt von Jude Law, Jason Statham, Rose Byrne, Morena Baccarin, der großartigen Allison Janney und noch einigen anderen mehr, merkt man, dass der Film kein Low-Budget, sondern schon Hollywood ist – zumindest die Akteure können ihren Job.

Ein bisschen gute Action mit ein bisschen Doppel-Agent gewürzt an einer Soße von Humor und Witz. Das ergibt einen ziemlich soliden Film, der aber in meinen Augen kaum hervorsticht aus der Riege der vielen Agenten-Comedy-Filme.

Für die Statistik (Freitag, Düsseldorf, Kino 3):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 200
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 150
Am Ende des Abspanns saßen noch: 8

Gelesene Bücher XXXVIII (Juni 2015)

Als nächstes möchte ich lesen:
Ich finde dich (Harlan Coben) – Thriller

Derzeit lese ich:
Verheißung – der Grenzenlose (Jussi Adler-Olsen) – Thriller
Der Junge muss an die frische Luft (Hape Kerkeling) – Autobiografie (Hörbuch)

Gelesen im Juni 2015:
Was mache ich hier eigentlich? (Martina Hill) – Reiseroman (Hörbuch) – 9+
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Buch 7) (Joanne K. Rowling) – Jugendroman (Hörbuch) – 8
Mr. Mercedes (Stephen King) – Thriller

Gelesen im Mai 2015:
Nur ein Kuss (Poppy J. Anderson) – Roman – 7+
Grimmbart (Michael Kobr, Volker Klüpfel) – Krimi – 7+

Gelesen im April 2015:
Gestern Nacht im Taxi (Sascha Bors) – Roman – 5
Das Mädchen, das verstummte (Hjorth/Rosenfeld) – Krimi – 7+

Gelesen im März 2015:
Aller Liebe Anfang ist ein Kuss (Susan Mallery) – Kurzroman – 6
Kuss und Kuss gesellt sich gern (Susan Mallery) – Roman – 7
Cheerleader küsst man nicht (Poppy J. Anderson) – Roman – 7

Gelesen im Februar 2015:
Until we fly (Courtney Cole) – Roman – 7

Gelesen im Januar 2015:
Drum küsse, wer sich ewig bindet (Susan Mallery) – Roman – 7+
Before we fall (Courtney Cole) – Roman – 7-
If you leave (Courtney Cole) – Roman – 7+
If you stay (Courtney Cole) – Roman – 7
Liebe, Krise, Footballspiele (Poppy J. Anderson) – Kurzroman – 5
Bob der Streuner (James Bowen) – Biografischer Roman – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”