Die Wahlkämpferin mit Sandra Bullock

Sandra Bullock hat inzwischen eine interessante Filmauswahl bewiesen, auch mit Die Wahlkämpferin hat sie sich wieder für einen Film entschieden, der ein wenig abseits von Hollywood spielt und eher unkonventionell ist.

Als pensionierte Wahlkampfleiterin, trockene Alkoholikerin und Frau mit psychischen Problemen wird sie aus ihrem inzwischen ruhigen, Skandal-freien Leben geholt, um einem Senator in Bolivien während seiner Präsidentschaftswahl zu Beraten.

Der Film zeigt ein Land voller unzufriedener Menschen. Menschen, die teilweise nicht genug Durchblick in der verworrenen Politik-Situation haben und den wählen (verständlicherweise), der die besten Versprechungen macht. Sie wollen eine Veränderung, wollen, dass es ihnen und ihrem Land bald besser gehen wird.

Und er zeigt, wie egal es der Protagonistin ist. Wie sehr sie versucht, sich da rauszuhalten. Und wie sie es dann doch nicht schafft.

Ein netter Film, der aber nicht an die “großen Player” in dieser Art herankommt. Den holen wir uns nicht auf DVD.

Für die Statistik (Freitag, Düsseldorf, Kino 7):
Gesamt-Besucherzahl: 12
Bis das Licht anging saßen noch: 12
Am Ende des Abspanns saßen noch: 0

The Big Short – Finanzkrise einfach erklärt

The Big Short lockte auch mit großen Namen. Brad Pitt, Christian Bale, Ryan Gosling, Steve Carell, Marisa Tomei und ein paar “Cameos” haben dem Film Auftrieb gegeben.
Dabei war die Idee und die Handlung schon gut genug und erfüllt die offensichtlich aktuellen Besucherwünsche:

  • Nach einer wahren Geschichte
  • Die Welt ist in irgend einer Art insgesamt betroffen
  • Obwohl die Geschichte wirklich so passiert ist (oder so passiert sein soll), ist sie ziemlich spannend. Komplexere Inhalte (Short? Long? CDS? Swap?) werden mit Metaphern erklärt, allerdings auch nicht bis ins Kleinste, so dass ein gewisses Grundwissen vorhanden sein sollte.

    Insgesamt ist der Film gut, aber nicht umwerfend. Es hätte auch eine Dokumentation werden können, dafür waren die Gagen der Darsteller aber vermutlich zu hoch.

    Ob wir den auf DVD kaufen, weiß ich noch nicht.

    Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 3):
    Gesamt-Besucherzahl: ca. 250
    Bis das Licht anging saßen noch: ca. 200
    Am Ende des Abspanns saßen noch: 0

    Ich bin dann mal weg – ein schöner deutscher Film

    Hape Kerkeling hat mittlerweile schon ein paar Bücher geschrieben. Der Junge muss an die frische Luft habe ich als Hörbuch gehört und von “Ich bin dann mal weg” hatte ich gutes gehört, aber ich komme von meinem SuB einfach nicht runter…

    Daher haben wir den Film gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe (was ich dann noch nachholen werde) – und wurden positiv überrascht.

    Ich bin kein Fan von deutschen Filmen. Es gibt einfach nicht genug gute deutsche Schauspieler, die man auch auf der Leinwand gut ertragen kann. Wenige deutsche Filme haben es daher auf meine “TOP 50-Lieblingsfilme”-Liste geschafft, daher muss schon ein echt guter Film daherkommen, um mich zu beeindrucken.
    Dafür hat dieser Film leider nicht gereicht. Er war dennoch gut, emotional, nachdenklich, ein bisschen lustig, sehr offen und schön.
    Er hat mich an Walter Mitty erinnert, schöne Landschaften, in denen man zu sich selbst findet und dabei oder gerade dadurch andere Seiten kennenlernt – neue Menschen zu schätzen lernt und am Ende ein bisschen klarer ist.

    Dass Hape Kerkeling sich nicht selbst gespielt hat, ist eine kleine Enttäuschung, aber verschmerzbar, denn Devid Striesow hat seine Rolle gut gespielt, hat vermittelt, was wichtig war und ist in meinen Augen eine perfekte Besetzung gewesen.

    Leider aber für mich dennoch nicht gut genug, um ihn mir auf DVD zu kaufen.

    Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, Kino 6):
    Gesamt-Besucherzahl: ca. 180
    Bis das Licht anging saßen noch: ca. 170
    Am Ende des Abspanns saßen noch: ca. 30

    Joy – alles andere als nur spaßig

    Der Trailer versprach einen etwas anderen Film, nach einer wahren Geschichte geschrieben und irgendwie wurden wir nicht enttäuscht. Dennoch ist Joy – Alles außer gewöhnlich alles andere als “Freude”.

    Joy hat kein einfaches Leben. Sie kämpft um Harmonie, um ihre Familie, um ihren Vater, ihre Mutter, ihre Kinder und bekommt selbst recht wenig Rückhalt. Alle verlassen sich auf sie, aber als sie versucht, sich etwas aufzubauen, erfährt sie, was Neid und Gier aus den Menschen machen kann.
    Sie bekommt so viel Gegenwind, dass sie meinen Respekt bekommt. Denn trotz Gegenwind, trotz der vielen Steine, die sie von den Menschen in den Weg gelegt bekommt, die sie eigentlich unterstützen sollten, macht sie weiter. Und am Ende kämpft sie wieder – diesmal allerdings für sich selbst. Endlich!

    Die Figuren wurden großartig gespielt. Joy (Jennifer Lawrence) hatte meine Sympathie, die Schwester (Elisabeth Röhm) habe ich gehasst, den Vater (Robert De Niro) wollte ich rausschmeißen und die Mutter (Diane Ladd) aus dem Bett hebeln.

    Dennoch kein Film, den wir auf DVD kaufen würden.

    Für die Statistik (Freitag, Düsseldorf, Kino 7):
    Gesamt-Besucherzahl: ca. 150
    Bis das Licht anging saßen noch: ca. 50
    Am Ende des Abspanns saßen noch: 6

    Star Wars VII – Das Erwachen der Macht

    In den Medien war ja die letzten Wochen von kaum etwas anderem die Rede: Star Wars hier – Star Wars da – und bloß keine Spoiler!
    Es ist soo schwer, nicht zu spoilern, wenn man den Film erst gesehen hat, deswegen möchte ich ein paar schöne Tweets und Blogbeiträge anstelle von Spoilern einfügen, die mir sonst auf jeden Fall rausrutschen würden.

    Dass es Menschen gibt, die noch nicht alle Filme gesehen haben, dachte ich mir. Aber diese Frau hat meinen Geschmack gut getroffen, als sie bei ihrer ersten Star Wars-Session live twitterte.

    Einen richtig schönen Text, der sich um junge Mädchen, ihre Vorbilder und Star Wars (hörthört) dreht, hat Das Nuf geschrieben – auf jeden Fall lesen!

    Und meine Schlussworte können nur bleiben: Wer eine Schwäche für Familien-Geschichten hat, die ein bisschen verzwickt sind oder für Weltall-Geschichten, die auf unterschiedlichen Planeten mit unterschiedlichen Klimazonen spielen oder einfach für eine schöne Action-Geschichte, die nicht so platt ist wie einige andere, der sollte sich den Film ansehen. Auch in 3D!

    Es wird Fortsetzungen geben – und das ist gut so!

    Für die Statistik (Mittwoch, Düsseldorf, Kino 1, iSense):
    Gesamt-Besucherzahl: ca. 560
    Bis das Licht anging saßen noch: ca. 540
    Am Ende des Abspanns saßen noch: 30

    Kino-Flatrate: ENDLICH!! UCI-Unlimited-Card

    Wir gehen häufig ins Kino – und sehr gerne. Da ist es nicht verwunderlich, dass wir natürlich auch die Newsletter und Umfragen unserer favorisierten Kino-Kette erhalten. Im vergangenen September haben wir auch an einer Umfrage teilgenommen, die uns viel Hoffnung gemacht hat: “Dauerkarte für das Kino?”

    Im Jahr 2015 waren wir 21 Mal im Kino. Vor allem in den größeren Blockbustern kostet da eine Karte gerne mal über 15€, somit haben wir irgendwas zwischen 210 und 350€ pro Person in 2015 ausgegeben. Nur für Kinobesuche.
    Eine Dauerkarte, eine Art Flatrate wäre also unser Sparschwein, je nach Monatspreis.

    Vor wenigen Wochen, Mitte Dezember, wurden unsere Hoffnungen nicht enttäuscht: Die UCI-Unlimited-Card kam heraus.
    Für 22,50€ pro Person und Monat kann man in jeden Film auf jedem Bereich (VIP, Parkett, Loge) und alle Kosten sind inklusive (3D, Überlänge) – lediglich vier Einschränkungen/”Hinkefüße” gibt es:

    1. Sondervorführungen sind nicht inklusive (Vorpremieren, Double-/Triple-Features, etc.).
    2. Man kann maximal 4 Filme im Voraus buchen (meine Erklärung: ein “reservieren über mehrere Filme”, ohne hinzugehen, soll vermieden werden).
    3. Pro Unlimited-Card braucht man ein eigenes Benutzerkonto. Das Buchen von zwei Plätzen nebeneinander von zwei Unlimited-Card-Inhabern in einer Buchung ist somit nicht möglich. Man muss ein wenig tricksen und gleichzeitig zwei Sessions offen haben (und natürlich die Login-Daten beider Accounts haben).
    4. Man muss die Unlimited-Card beim Eintritt vorzeigen, d.h. dabei haben (die Karte ist personalisiert mit Foto).

    Uns hat das nicht abgehalten, wir sind somit seit Mitte Dezember stolze Besitzer zweier (für jeden eine) UCI-Unlimited-Cards. Die Karte wird sich für uns schnell rentieren, mit einem Jahresbeitrag von 270€ pro Person können wir jetzt in jeden Film gehen, den wir sehen wollen – ohne weitere Kosten.

    Unser Hauptargument war vor allem: Wir waren in 21 Filmen, hätten aber in viel mehr Filme gehen wollen, hatten dann aber in der Zeit nicht “genug” Geld oder wollten für eben diesen Film keine 30€ ausgeben, sondern vielleicht weniger Geld.
    Jetzt freuen wir uns auf jede Menge Kinogänge und tolle Filme, die von uns entdeckt werden wollen!

    Gelesene Bücher XLIV (Dezember 2015)

    Derzeit lese ich:
    Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch)
    Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi

    Gelesen im Dezember 2015:
    Der Circle (David Eggers) – Science-Fiction-Thriller – 8

    Gelesen im November 2015:
    8 Pfoten und ein Traummann (Poppy J. Anderson) – Roman – 6
    Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (S.J. Watson) – Thriller (Hörbuch, Buch gelesen 2012) – 9

    Gelesen im Oktober 2015:
    Zero – Sie wissen, was du tust (Marc Elsberg) – Roman – 6
    Mörderische Umarmung (Suzanne Brockmann) – Roman – 7
    Über Topflappen freut sich ja jeder: Weihnachten mt der Online-Omi (Renate Bergmann) – Roman (Hörbuch) – 7+
    Troubleshooters – Bedingungslos (Suzanne Brockmann) – Thriller/Roman – 7-
    Spademan (Adam Sternbergh) – Roman (Hörbuch) – 7-
    Apfel, Kuss und Mandelkern (Susan Mallery) – Roman – 6+
    Spiel ins Herz (Poppy J. Anderson) – Roman – 7+
    Das bisschen Hüfte, meine Güte: Die Online-Omi muss in die Reha (Renate Bergmann) – Roman – 6+

    Gelesen im September 2015:
    Nicht ohne Risiko (Suzanne Brockmann) – Roman – 7+
    Ich bin nicht süß, ich hab’ bloß Zucker! (Renate Bergmann) – Roman (Hörbuch) – 7

    Gelesen im August 2015:
    BLACKOUT (Marc Elsberg) – Thriller – 9
    Ein Mann Namens Ove (Fredrik Backman) – Roman (Hörbuch) – 7+
    Im Netz der schwarzen Witwe (Suzanne Brockman) – 7+
    Der Weisheit letzter Kuss (Susan Mallery) – Roman – 7
    Chaotische Küsse (Poppy J. Anderson) – Roman – 7
    Nur zu deinem Schutz/Butterfly Code (Harlan Coben) – Roman – 7
    Der Mann, der seine Frau vergaß (John O’Farrell) – Roman (Hörbuch) – 5
    Sie sehen dich (Harlan Coben) – Thriller – 7
    Kein Sterbenswort (Harlan Coben) – Thriller – 7+

    Gelesen im Juli 2015:
    Der Junge muss an die frische Luft (Hape Kerkeling) – Autobiografie (Hörbuch) – 7
    Ich finde dich (Harlan Coben) – Thriller – 8+
    The Walking Dead 22: Eine neue Welt (Robert Kirkman) – Comic – 7+
    Verheißung – der Grenzenlose (Jussi Adler-Olsen) – Thriller – 7

    Gelesen im Juni 2015:
    Was mache ich hier eigentlich? (Martina Hill) – Reiseroman (Hörbuch) – 9+
    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Buch 7) (Joanne K. Rowling) – Jugendroman (Hörbuch) – 8
    Mr. Mercedes (Stephen King) – Thriller

    Gelesen im Mai 2015:
    Nur ein Kuss (Poppy J. Anderson) – Roman – 7+
    Grimmbart (Michael Kobr, Volker Klüpfel) – Krimi – 7+

    Gelesen im April 2015:
    Gestern Nacht im Taxi (Sascha Bors) – Roman – 5
    Das Mädchen, das verstummte (Hjorth/Rosenfeld) – Krimi – 7+

    Gelesen im März 2015:
    Aller Liebe Anfang ist ein Kuss (Susan Mallery) – Kurzroman – 6
    Kuss und Kuss gesellt sich gern (Susan Mallery) – Roman – 7
    Cheerleader küsst man nicht (Poppy J. Anderson) – Roman – 7

    Gelesen im Februar 2015:
    Until we fly (Courtney Cole) – Roman – 7

    Gelesen im Januar 2015:
    Drum küsse, wer sich ewig bindet (Susan Mallery) – Roman – 7+
    Before we fall (Courtney Cole) – Roman – 7-
    If you leave (Courtney Cole) – Roman – 7+
    If you stay (Courtney Cole) – Roman – 7
    Liebe, Krise, Footballspiele (Poppy J. Anderson) – Kurzroman – 5
    Bob der Streuner (James Bowen) – Biografischer Roman – 7+

    Gelesene Bücher in 2014
    Gelesene Bücher in 2013
    Gelesene Bücher in 2012 und davor

    Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”