Pets 3D – witzig, leichte Unterhaltung

Der Trailer von Pets ist wirklich, wirklich witzig.
Und so ist auch der Film.

Okay, etwas mehr gibt es schon zu sagen. Pets zeigt, was die Haustiere machen, wenn Frauchen oder Herrchen nicht zuhause ist. Sie treffen sich und gehen gemeinsam erstmal spazieren – was mit einer kleinen Tragödie endet, aber mehr mag ich nicht verraten.

Die Story ist süß, unschuldig und dennoch spannend – vor allem aber: witzig! Sie sprüht vor Witz und Charme und macht den Film dadurch zu einer leichten und angenehmen Abendgestaltung.

Martina Hill und Dieter Hallervorden sind hier echt als Synchronstimmen hervorzuheben – beide haben Charaktere im Film, die einfach zu ihnen passen. Alleine, sich vorzustellen, wie diejenige oder derjenige es spricht, lässt mich loslachen (aber ich habe schonmal an anderer Stelle erwähnt, wie ge-ni-al ich Martina Hill als Synchronsprecherin finde) :-D

Den Film würde ich mir gerne nochmal auf englisch anschauen, den würde ich sicher auch dann verstehen.

Ein solider, witziger Film, der nicht nur etwas für Kinder ist, aber sicher nichts für eine anspruchsvollere Botschaft (wie Zoomania).
Auch die 3D-Effekte waren gut gemacht, aber man kann den Film auch gut ohne 3D schauen.

Wir werden ihn nicht auf DVD oder Blu-ray kaufen, geschweige denn in 3D, weil er doch nicht so unserem Geschmack entspricht, dass es uns der Film wert wäre.

Für die Statistik (Donnerstag, Düsseldorf, iSense):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 200
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 140 (das Licht ging spät an)
Am Ende des Abspanns saßen noch: 12

Star Trek Beyond 3D – actionlastig und doch mit viel Emotion

ping piiiing piiiiiiinngg da da da da da da da da da daaaaa… *seufzer* Ja, ich bin ein Trekkie. Um es präziser auszudrücken, ein TOS-Trekkie. TOS steht für “The Original Series” (im Deutschen die Serie “Raumschiff Enterprise”) und bedeutet, ich bin Fan der ersten Serie mit den “Original”-Charakteren und Darstellern Captain James T. Kirk (William Shatner), Commander Spock (Leonard Nimoy), Pavel Chekov (Walter Koenig), Hikaru Sulu (George Takei), Nyota Uhura (Nichelle Nichols), Montgomery “Scotty” Scott (James Doohan) und Doktor Leonard “Pille/Bones” McCoy (DeForest Kelley). Ich glückliche hatte die Ehre, bereits ein paar von den Darstellern live auf der FedCon zu sehen – unter anderem William Shatner, Walter Koenig, George Takei und Nichelle Nichols. Der re-boot 2009 mit den “neuen Filmen”, mit genau dieser Besatzung, aber natürlich anderen Schauspielern, hat bei mir Begeisterung ausgelöst und mich bisher sehr zufrieden gestellt.

Wie geht es jetzt weiter mit der Crew, die endlich auf die unglaubliche 5-Jahres-Mission geschickt wurde, um fremde Welten, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen zu entdecken?
Wir bekommen einen Einblick in die Gedanken von Captain Kirk, erfahren, was ihnen widerfahren ist und was sie im Augenblick beschäftigt.

Captain Kirk wird wieder einmal in einer menschlicheren Form dargestellt, wird nicht als ‘Gott’ dargestellt, sondern als Mensch, der auch Zweifel hat und sein Leben in Frage stellt. Dennoch weiß er, worauf er vertrauen kann: Auf die Enterprise und seine Crew. Die sich für ihn opfern würde.

Der Film beginnt langsam, führt einen heran, wirft einen dann in die Handlung und lässt einen mit einer Explosion zurück – emotional und bildlich gesprochen. Es gibt Begrüßungen, neue Freunde, Abschiede, alte Freunde und über allem schwebt der Star Trek-Pathos: Gemeinsam schaffen wir alles.

Ich kann nicht mehr schreiben, ohne zu spoilern, aber einiges aus den Trailern (1 und 2) kann ich wiederholen: Sabotage hat einen glänzenden Auftritt, die Enterprise (es bricht mir das Herz) wird zerstört und am Ende kamen mir die Tränen noch einmal – DAS wäre allerdings wirklich gespoilert.

Ich höre von vielen, dass J. J. Abrams das Star Trek-Universum beschädigt hat, es sogar zerstört haben solle. Das sehe ich nicht so. Er hat die Charaktere genommen und ihnen einen neuen Anstrich gegeben – er hat ihr Herz und ihre Eigenschaften nicht verändert, aber hat ihnen andere Möglichkeiten gegeben, hat sie gezeigt, wie sie hätten sein können, wenn alles etwas anders gelaufen wäre. Was es ja in dieser Filmreihe auch ist. Damit hat er für mich eine sehr, sehr gute Parallelwelt geschaffen, in der ich mich wiederfinden kann. Auch als Fan der “alten” Serie.

Drehbuchautor ist der von mir verehrte Simon Pegg – selbst ein Trekkie und bereits erfahrener Autor mit seiner Cornetto-Trilogie. Zuletzt haben wir ihn in Es ist kompliziert..! gesehen und waren hingerissen von der tollen lustigen Liebeskomödie der englischen Art. Um so gespannter waren wir, was der ja doch recht englisch schreibende Simon Pegg aus einem echten US-Hollywood-Blockbuster-Fandom-Film machen würde. Und auch hier: wir wurden nicht enttäuscht! Die Ideen, die Dialoge, die Witze – unsere Trekkie-Herzen haben höher geschlagen!

Ich würde den Film nicht als “rund” bezeichnen, aber das tut meiner Begeisterung keinen Abbruch. Für alle, die den Film von 2009 und den letzten, Star Trek Into Darkness, mochten, wird auch dieser Film ein Genuss sein. Er setzt die vorherigen Filme fort und steht doch für sich allein.

3D? Ja, wieder ein Film, bei dem es sehr gut eingesetzt war – durch die Kameraführungen wurde mir allerdings an ein paar Stellen ein wenig schwindlig. Es gab langsame Karussellfahrten, die habe ich nicht so gut vertragen, und schnelle Beschleunigungen auf Warp, mit denen hatte ich keine Probleme – es ist also sicherlich von Person zu Person unterschiedlich.

Wir haben uns den Film zweimal angeschaut – das zweite Mal auf englisch und was soll ich sagen? Die Synchronisation ist wirklich gut gelungen, die Witze wurden gut übersetzt und der Spirit ist gut erhalten geblieben.

Und natürlich wird er auf Blu-ray in unseren Schrank wandern. Vielleicht sogar in 3D.

Achja: Ich will die Tasse!!!!! ;-)

Für die Statistik (Mittwoch, Düsseldorf, iSense, Vorpremiere):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 500
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 490
Am Ende des Abspanns saßen noch: ca. 40

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 8, Originalvertonung):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 46
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 40
Am Ende des Abspanns saßen noch: 14 (wir sind vor dem Ende des Abspannes gegangen)

Independence Day: Wiederkehr – 20 Jahre später

1996 kamen die Aliens, um den Planeten Erde wie ein Schwarm von Heuschrecken zu überfallen, auszubeuten und sterbend zurückzulassen. Die Menschen waren ihnen egal, sie brauchten Ressourcen. Das war der Fehler – sie haben die Menschen unterschätzt.

Ohne zu lügen, muss ich sagen, dass Independence Day einer meiner Lieblingsfilme ist – um nicht zu sagen, steht er quasi unangefochten an Platz Nr. 1 (und teilt sich den ersten Platz mit Star Trek) – ich könnte ihn immer wieder und zu jeder Tages- und Nachtzeit sehen (für Serienfans: Star Wars ist für Ted Mosby das, was Independence Day für mich ist).

IMDB_Bewertungen_kaiserlich-leben
Ein Auszug aus meiner Top-Liste bei IMDB – das sagt auch schon eine Menge aus ;-)

Auf die Fortsetzung habe ich also buchstäblich 20 Jahre gewartet und dass diese auch noch von Roland Emmerich selbst inszeniert wurde, war für mich nur ein Garant, dass mir der Film gefallen würde (2012, The Day After Tomorrow, White House Down, Stargate… um nur ein paar zu nennen).

Wie kann die Welt also aussehen, 20 Jahre nach dem “großen Feuerwerk” am 4. Juli? Nach “wir werden nicht schweigend in der Nacht untergehen [...] wir werden überleben, wir werden weiter leben” (aah, Gänsehaut)?
Nachdem die Menschen den “E.T.“s ordentlich in den Arsch getreten haben?

Ich war überrascht – wenn auch nicht negativ, denn die Menschen sind anpassungsfähig. Sie gewöhnen sich schnell an neue Möglichkeiten und haben den Wissensdurst, diese immer weiter zu entwickeln.
Für diesen Film möchte ich nicht spoilern, also bleibt mir zur Handlung nur zu sagen: Vielen Dank!
Herr Emmerich hat richtig, richtig tief in die Independence Day-Kiste gegriffen und eine Fortsetzung erschaffen, die voller Liebe zum Detail dem alten Film huldigt (wäre auch besser, war ja schließlich auch von ihm gemacht) und in dem man sich, wie in einem alten Sessel, sehr schnell wieder wohlig gefühlt hat – bekannte Muster, neue Nebenhandlungen, nicht viel Schnickschnack, aber auch nicht zu viel Drama.

Manchmal dachte ich mir allerdings: Ich will das nicht! Ich möchte nicht, dass 20 Jahre später die Dinge so sind, wie sie hier dargestellt werden, sondern anders bitte! Ich wünsche mir, dass wir genau an dem Punkt anfangen, an dem der erste Film geendet hat!
Und dann wurde mir wieder klar: Das geht nicht. Nicht nur, dass die Schauspieler natürlich zu alt dafür sind, wieder ihre 30-/40-jährigen Charaktere zu spielen (sachlich gesehen) – es ist nun einmal so, dass das Leben nicht immer so spielt, wie man es gerne hätte. Das ist etwas, dessen sich Emmerich zwar nur in Teilen annimmt, aber er tut es. Also kein anhaltendes Friede-Freude-Eierkuchen. That’s life.

Schade, dass Will Smith nicht mit gespielt hat? Ja. Fehlte er dem Film? Hell, no.
Er ist gut und er war gut im ersten Film, aber Roland Emmerich wusste, wie er ihn “ersetzen” konnte. Wie er die große Lücke füllen konnte.

Und am Ende des Tages war da immer noch mein Präsident Whitmore (Bill Pullman) und Dr. Levinson (Jeff Goldblum). Und natürlich Liam Hemsworth (was für die Augen) und Brent Spiner (etwas für die Lachmuskeln).

3D? Ja, die Effekte waren gut. Es war nicht übertrieben oder dramatisch sondern einfach gut eingesetzt. Seit langem habe ich mich mal wieder bei 1-2 Szenen erschrocken, wie gut 3D funktioniert (waah, ein Alien!) ;-)

Mein Fazit? Für mich war der Film super. Ich würde sagen, dass alle, die den ersten Teil gerne gesehen haben, den zweiten Teil auch sehr gut finden werden und alle, die mit dem Ersten schon nichts anfangen konnten, diesen hier auch eher mäßig finden werden.
Mein Tipp: Zuerst Independence Day anschauen – so versteht man viele Hinweise und Witze im zweiten Teil besser.
Pro-Tipp: Ein paar Jahre Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Teil lassen – 20 sollten reichen ;-)

Definitiv werden wir ihn auf Blu-ray kaufen! Eventuell sogar auf 3D-Blu-ray.

Für die Statistik (Mittwoch, Düsseldorf, iSense, Vorpremiere):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 550
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 450
Am Ende des Abspanns saßen noch: 7

Fun Fact: Am Ende hat das Publikum applaudiert. Ich auch.

Central Intelligence: ein bisschen unterschätzt – Popcorn-Kino

Ein neuer Film mit Dwayne “The Rock” Johnson und dem witzigen Kevin Hart – uns war eindeutig nach Popcornkino!

Wir wurden nicht enttäuscht – Central Intelligence hat sich als witziger, leichter und doch irgendwie spannender Film erwiesen.
Über die Handlung muss man nicht viele Worte verlieren – eine Underdog-Geschichte, die ein bisschen verrückt ist, ein bisschen Slapstick und ein bisschen ernst. Nichts, was einen zu Tränen rühren würde sondern einfach nur leichte Unterhaltung verspricht.

Ich fand süß, dass Melissa McCarthy am Ende noch einen kleinen Auftritt hatte und ich liebe Outtakes am Ende eines Filmes!!

Wir werden uns den Film zwar nicht auf DVD holen, aber wenn er irgendwann mal bei Netflix/amazon Prime verfügbar ist, werden wir ihn definitiv noch einmal anschauen.

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, Kino 4):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 250
Bis vor den Outtakes: ca. 240
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 80
Am Ende des Abspanns saßen noch: 3

Gelesene Bücher L (Juni 2016)

Derzeit lese ich:
Sauerkrautkoma (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Dein Wille geschehe (Michael Robotham) – Thriller (Taschenbuch)

Gelesen im Juni 2016:
Es muss wohl an dir liegen (Mhairi McFarlane) – Roman (Taschenbuch) – 4
Corporate Husband (Beverly Farr) – Roman (Englisch) – 7+
Nacht im Central Park (Guillaume Musso) – Roman (Taschenbuch) – 7
Wirst du da sein? (Guillaume Musso) – Roman – 7
Nachricht von dir (Guillaume Musso) – Roman (Taschenbuch) – 7+

Gelesen im Mai 2016:
– Buchpause –
Dafür: Gehört: Anna Faris ist unqualified (Podcast); Gesehen: Star Trek: Raumschiff Voyager (Staffel 1+2); Besucht: FedCon 25

Gelesen im April 2016:
Cupido (Jilliane Hoffman) – Thriller (Taschenbuch) – 8
12 Stunden Angst (Greg Isles) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Das Urteil (John Grisham) – Thriller (Taschenbuch) – 8

Gelesen im März 2016:
Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch) – 3 (als Hörbuch nicht so gut, werde ich nochmal als Buch irgendwann lesen)
Grießnockerlaffäre (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Dinner für Drei (Susan Elizabeth Phillips) – Roman (Taschenbuch) – 5+
Schweinskopf al dente (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im Februar 2016:
Finderlohn (Stephen King) – Thriller (Hardcover) – 6+
Dampfnudelblues (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 8
Cry Baby (Gillian Flynn) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Im Tal des Fuchses (Charlotte Link) – Thriller – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Dornenmädchen (Karen Rose) – Thriller (Broschiert) – 8+
Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi – 7
Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar (Ferri/Conrad) – Comic – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”