Die glorreichen Sieben – Neu und doch Alt

Die glorreichen Sieben war ein großartiger Western, den ich leider vor ein paar Jahren nur einmal gesehen habe.
Als Chris Pratt/Denzel Washington-Fans mussten wir uns aber natürlich das “Remake” anschauen.

Auf der Suche nach Gerechtigkeit/Rache wird die Figur von Denzel Washington angeheuert, einen Verbrecher aufzuhalten. Bis hierhin klingt es nach einem echten Denzel Washington-Film. Zwei Abweichungen: Er sucht sich Hilfe und stellt so eine kleine Gruppe mehr oder minder selbstmordgefährdeter Burschen zusammen, mit denen er gemeinsam nach Rache sinnt. Und die zweite Abweichung: Es ist ein Western und spielt im wilden, wilden Westen.

Ich kann den Film nicht mit dem ersten Vergleichen – dafür liegen einfach zu viele Jahre dazwischen. Dennoch kann ich diesen Film beurteilen und ich fand ihn wirklich gut. Hervorragende Schauspielerwahl (Matt Bomer war auch eine gute Wahl!) und wirklich gute Umsetzung der vorhandenen Geschichte.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Film an ein Jahrzehnt geknüpft ist, sondern fühlte mich zeitenlos. Keine CGI-Überfrachtung, kein moderner Schnickschnack. Harte, schweißtreibende, trockene Wüste. Pferde und Munition, so zahllos wie man sie nur im wilden Westen kannte.
Und Explosionen. Ein paar zielgerichtete eingesetzte Explosionen.

Ich habe den Film wirklich genossen, er hat einen gebannt und man hat mitgefiebert – ich würde allen, die den Original-Film mochten, diesen Film auch empfehlen. Und alle, die auf Wild Wild West standen? Lasst es, der ist zu gut.

Für die Statistik (Donnerstag, Düsseldorf, iSense, 1. Spieltag):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 400
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 350
Am Ende des Abspanns saßen noch: 2

Die Unfassbaren 2 – man merkt den Copperfield

Magie in einem Film? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Ist ein Film an sich nicht schon eine Täuschung, denn man sieht nur, was man sehen soll? Und wie passt da Magie hinein, die Kunst der Täuschung, der Illusion, des Zaubers?

In Die Unfassbaren haben eine Hand voll Zauberer eindrucksvoll bewiesen, was es bedeutet, Magie in einen Film zu bringen. Das war keine Metapher, sondern buchstäblich gemeint. Sie haben viele Filmelemente verbunden und am Ende hatte man keine Ahnung, wie sie es getan haben, nur, dass sie es getan haben.
Der entscheidende Vorteil war das Überraschungselement. Niemand hatte damit gerechnet, dass der Film so gut umgesetzt wird, immerhin geht es um Magie… Aber es ging um so viel mehr als “nur” Magie – Oceans Eleven meets David Copperfield. Können sie das wirklich in einem zweiten Film wiederholen, wenn nicht sogar toppen?

Ich muss ehrlich gestehen, ich hätte mir den ersten Film vorher noch einmal anschauen sollen. Dann hätte ich mich an ein paar Kleinigkeiten erinnert, aber es tat meiner guten Unterhaltung keinen Abbruch.

In einer kleinen Sinnkrise gefangen, fragen sich die ‘Reiter’, wer sind wir, machen wir wirklich das richtige, und vor allem: Für wen tun wir das hier eigentlich?

Im zweiten Teil hat Morgan Freeman eine größere Rolle, was dem Film gut getan hat. Als kleine Überraschung hat Lizzy Caplan in diesem Film die “Frauenrolle” übernommen. Sie hat unter anderem in Masters of Sex die Virginia Johnson gespielt – ebenfalls eine tolle Schauspielerin. Und natürlich Mark Ruffalo, mein Lieblings-Hulk.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich zwischendurch etwas verwirrt war und der Handlung nicht folgen konnte. Das erkläre ich mir aber im Nachhinein damit, dass ich mir wirklich, wirklich den ersten Teil kurz vorher noch einmal hätte anschauen sollen.

Ansonsten hat man gemerkt, dass David Copperfield hier einer der Producer war. Im positivsten aller Sinne.

Auf DVD werden wir uns den Film vermutlich nicht kaufen, aber wenn er im Stream verfügbar ist, werden wir ihn uns auf jeden Fall im hauseigenen “Double-Feature” nochmal anschauen.

Für die Statistik (Freitag, Düsseldorf, Kino 4):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 40
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 30
Am Ende des Abspanns saßen noch: n/a

Gelesene Bücher LII (August 2016)

Derzeit lese ich:
Sauerkrautkoma (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Dein Wille geschehe (Michael Robotham) – Thriller (Taschenbuch)

Gelesen im August 2016:
Lehrerliebling (Juli D. Finn) – Roman – 3
Tag Vier (Sarah Lotz) – Thriller (Taschenbuch) – 8-
Center Mass (Lani Lynn Vale) – Roman (Englisch) – 6
Puls (Stephen King) – Horror (Taschenbuch) – 8+
Du sollst nicht schlafen (Charlotte Parsons) – Roman (Taschenbuch) – 6- (nur aufgrund des Endes, das keines war, sonst hätte es eine 8 werden können)
Ich. Bin. So. Glücklich. (Jessica Knoll) – Roman (Taschenbuch) – 5-
2 Romane (englisch)

Gelesen im Juli 2016:
Secrets on the Sand (Roxanne St. Claire) – Roman (Englisch) – 4
Bedding the wrong brother (Virna DePaul) – Roman (Englisch) – 6
Kiss a Girl in the Rain (Nancy Warren) – Roman (Englisch) – 6
The Billionaire’s Counterfeit Girlfriend (The Pryce Family) (Nadia Lee) – Roman (Englisch) – 6+
Ready to fall (Daisy Prescott) – Roman (Englisch) – 6+
Rache verjährt nicht (Reginald Hill) – Krimi (Taschenbuch) – 7+
und 2 Romane (englisch)

Gelesen im Juni 2016:
Es muss wohl an dir liegen (Mhairi McFarlane) – Roman (Taschenbuch) – 4
Corporate Husband (Beverly Farr) – Roman (Englisch) – 7+
Nacht im Central Park (Guillaume Musso) – Roman (Taschenbuch) – 7
Wirst du da sein? (Guillaume Musso) – Roman – 7
Nachricht von dir (Guillaume Musso) – Roman (Taschenbuch) – 7+

Gelesen im Mai 2016:
– Buchpause –
Dafür: Gehört: Anna Faris ist unqualified (Podcast); Gesehen: Star Trek: Raumschiff Voyager (Staffel 1+2); Besucht: FedCon 25

Gelesen im April 2016:
Cupido (Jilliane Hoffman) – Thriller (Taschenbuch) – 8
12 Stunden Angst (Greg Isles) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Das Urteil (John Grisham) – Thriller (Taschenbuch) – 8

Gelesen im März 2016:
Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch) – 3 (als Hörbuch nicht so gut, werde ich nochmal als Buch irgendwann lesen)
Grießnockerlaffäre (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Dinner für Drei (Susan Elizabeth Phillips) – Roman (Taschenbuch) – 5+
Schweinskopf al dente (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im Februar 2016:
Finderlohn (Stephen King) – Thriller (Hardcover) – 6+
Dampfnudelblues (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 8
Cry Baby (Gillian Flynn) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Im Tal des Fuchses (Charlotte Link) – Thriller – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Dornenmädchen (Karen Rose) – Thriller (Broschiert) – 8+
Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi – 7
Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar (Ferri/Conrad) – Comic – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”