Rogue One – A Star Wars Story

Die Star Wars-Saga ist im letzten Jahr endlich mit einem neuen Film fortgeführt worden. Jetzt ist es natürlich für Fans schwer, wieder sooo lange auf den nächsten Film (VIII) warten zu müssen, daher kommt es ganz zupass, dass mit Rogue One eine Star Wars-Geschichte erzählt wird, die zwischen dem dritten und dem vierten Film spielt.

Im Jahr 1977 wurde der Grundstein der Saga gelegt und es wurde ein Ausschnitt aus der Galaxie verfilmt, die so unglaublich weit, weit entfernt riesig ist, dass sie noch für viele weitere Geschichten und Filme Stoff geliefert hat und liefern wird.
Wer sich noch erinnern kann: Prinzessin Leia Organa will den Todesstern zerstören (lassen) und hat die Pläne zum Todesstern, um sie den Piloten auszuhändigen.
Die große Frage, um die sich der Film “Rogue One – A Star Wars Story” dreht, ist: Was hat es mit diesen Plänen auf sich?

Ich mag gar nichts weiter schreiben, es könnte alles ein Spoiler sein. Aber ich kann den Film umschreiben. Der Name Star Wars kommt ja nicht von ungefähr – es ist wieder einmal ein War-/Kriegs-Film, in dem wieder einmal zwei Fronten aufeinandertreffen.
Dennoch spielt so viel auch um die Themen Familie, Liebe, Zusammenhalt und nicht zu vergessen: Hoffnung. Denn Rebellion entsteht aus Hoffnung.

Es ist ein dunkler Film (mit ein paar Lachern), der von einem Krieg erzählt, der sich lohnt. (Ich sehe es etwas anders, aber ich verstehe die Motivation dahinter.) Ein Krieg für die “gute Sache” und für ein höheres Ziel. Es ist keine typische Hollywood-Geschichte und auch keine, die man für einen leichten Sommerabend empfehlen würde. Schmerz, Trauer, Wut, Verlust/Tod – es gibt viele dunkle Seiten an diesem Film. Dennoch ist er eine Bereicherung für die Star Wars-Saga. Er erzählt ein Stück der Nebenhandlung, holt einen ab und lässt einen im Stich – alles gleichzeitig.

Ich bin hin und her gerissen, ob ich den Film gut finde oder nur “ok”. Denn sicherlich ist er großartig gemacht, daran gibt es keinen Zweifel. Aber das bedeutet nicht unbedingt, dass ich ihn gut finde – er ist mir einfach zu kriegerisch dafür.

Ich möchte auch gerne sagen: Geht alle rein! Das kann ich aber nicht, denn wer die anderen Filme nicht gesehen hat, versteht den Film nicht in seinem vollen Umfang. Die Anspielungen, die Witze und vor allem den Anfang und das Ende. Dennoch kann man sich den Film natürlich anschauen, man wird halt nur ein wenig verloren im Kinosaal sitzen und sich wirklich drauf einlassen müssen.

Für Star Wars-Fans gibt es jetzt einen weiteren Film, den sie sich in einem Star Wars-Marathon anschauen “müssen”, womit wir jetzt bei 8 Filmen in Reihe angekommen sind – nächstes Jahr werden es dann 9 sein und ich bezweifle, dass es ein Ende gibt.

*seufz* ich bin halt ein Trekkie…

Achja, 3D war auch nett. War gut umgesetzt, ist natürlich bei einem Film im “Weltall” sehr viel einfacher als für andere Filme.

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, iSense, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 500
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 400
Am Ende des Abspanns saßen noch: 28

Kinoflatrate – 12 Monate später: Hui oder Pfui?

Unglaublich, dass schon 12 Monate um sind, seit wir die UCI Unlimited-Cards gekauft haben. Jeden Monat 22,50€ pro Person zu zahlen, hat uns schon ein bisschen wehgetan, 45€ sind halt einfach mal 45€.

Um es vorweg zu nehmen: Wir behalten das Abonnement. Für uns lohnt es sich.

Nachdem ich ja nach 6 Monaten schon ein kleines Zwischenfazit gezogen habe, ziehe ich nochmal ein Fazit über die kompletten 12 Monate.

In 12 Monaten…
waren wir in durchschnittlich 49 Filmen (4,1 Filme pro Monat) “kostenlos” (manchmal war einer von uns alleine im Kino),
musste ich 1 mal “Lehrgeld” bezahlen (Karte nicht dabei gehabt),
haben wir für 1 Vorstellungen Geld bezahlt (Sondervorführungen) und
haben uns 1 mal selbst reingelegt, weil wir die Bestimmungen vergessen haben (keine 2 Tickets gleichzeitig kostenlos buchbar).

Soweit zu den harten Zahlen. Jetzt zum rein subjektiven Empfinden.
Früher (vor der UCI Unlimited Card) war Kino für uns etwas besonderes, etwas, was wir teilweise zelebriert haben und für das wir uns Zeit genommen haben. Einen Film im Kino zu erleben und dort hineingezogen zu werden, dieses Gefühl haben wir nur mit ausgewählten Filmen erlebt, denn nicht jeder Film hat uns genug interessiert, um Geld auszugeben.
Apropos Geld: Wir waren sicher jeden Monat einmal im Kino und haben uns dann, wenn möglich, für die Vorpremiere entschieden (Mittwoch/1 Tag vor dem offiziellen Kinostart), die genauso teuer/günstig war, wie die normale Vorstellung, aber vom Klientel und der Atmosphäre einfach ganz anders ist.

Was hat sich für uns geändert? An erster Stelle: Wir konsumieren mehr Kino. Das ist nicht abwertend gemeint, sondern durchaus so, wie ich es schreibe. Statt einmal im Monat gehen wir mindestens einmal pro Woche ins Kino. Das bedeutet nicht, dass wir es deswegen weniger genießen, sondern, dass wir es sehr viel pragmatischer angehen als vorher. Wir wissen, wie lange wir mit dem Auto von der Wohnung zum Kino benötigen und fahren entsprechend knapp los. Die Werbung schauen wir uns nicht mehr unbedingt vollständig an, sondern kommen in den Saal, wenn es schon dunkel ist und die Werbung halb um – aber nicht die Trailer! Die schauen wir uns nach wie vor alle an (wenn möglich), schließlich müssen wir auf dem Laufenden bleiben, welche Filme wir uns demnächst anschauen (können).
Ein Getränk (4€ für eine 1l-Wasserflasche!) oder Nachos/Popcorn holen wir uns nur noch sehr selten, eigentlich gar nicht mehr.
Manche Wochen lief nichts im Kino, so dass sich unsere statistischen Monats-Besuche durchaus auch mal in eine oder zwei Wochen gedrängt haben, wenn endlich wieder ein paar gute Filme angelaufen sind.

Verbesserungswünsche? Eigentlich eher Luxus-Thema, aber:

  • Beim “Einchecken” vor Ort muss man sein Ticket UND die UCI Unlimited Card vorzeigen. Es ist klar, dass die Card aufgrund des Fotos zur Identifikation dienen soll. Dennoch könnte man sich hier einen Schritt sparen, da auf der Card ebenfalls ein QR-Code vorhanden ist, der doch mit dem Kundenkonto verbunden ist und hier den Scan einzubauen, wäre doch theoretisch einfacher. Aber das kommt ja vielleicht noch irgendwann, solange zeige ich weiterhin das Handy mit Buchungscode und die Card zur Verifikation vor.
  • Eine App für UCI Unlimited Card-Inhaber, die vielleicht noch ein paar weitere Features anbietet, wie kostenloses WLAN im Kino und direkten Kontakt zum Kinopersonal, um Probleme zu melden (3D funktioniert nicht, oder wasauchimmer).

Sind wir zufrieden? Ja.
Bleiben wir Kunde? Ja.
Würden wir die UCI Unlimited Card weiterempfehlen? Ja (an alle, die >1 x pro Monat ins Kino gehen).


TMI: Wir waren “kostenlos” in 45 Filmen gemeinsam:
Bridge of Spies, Star Wars VII, Joy, Ich bin dann mal weg, The Big Short, Die Wahlkämpferin, Deadpool (2x),
Hail, Ceasar!, Zoomania 3D, Kung Fu Panda 3, Batman v Superman, My Big Fat Greek Wedding 2,
London Has Fallen, The Boss, Captain America: Civil War, Money Maker, Whiskey Tango Foxtrot,
Central Intelligence, Independence Day: Wiederkehr, Star Trek Beyond (2x), Pets 3D, Suicide Squad,
Ghostbusters, Jason Bourne, Die Unfassbaren 2, Die glorreichen Sieben, Bad Moms, Nerve, Findet Dorie,
Snowden, The Accountant, Doctor Strange (2x), Girl on the Train, War Dogs, Inferno, Jack Reacher: Kein Weg zurück,
Deepwater Horizon, Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (2x), Arrival, Sully, Sing
(ab hier nur eine Person, 8 Filme) The Revenant, The Heightful 8, Der Spion und sein Bruder, The Jungle Book,
Warcraft: The Beginning, X-Men: Apocalypse, Die Insel der besonderen Kinder, Office Christmas Party
Die Sondervorführung war Queen – A Night in Bohemia.

Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind

Harry Potter ist eine Berühmtheit. Nicht nur in seinem Buch-/Film-Universum, sondern auch bei uns Muggeln. Geht man durch die Fußgängerzone in einer beliebigen deutschen Stadt und fragt die Menschen, ob sie Harry Potter kennen, werden nur wenige ‘Nein’ sagen.
Als J.K. Rowling die Buchreihe rund um Harry und seine Freunde mit dem siebten Teil abgeschlossen hat, waren sehr viele Menschen traurig – um so schöner, dass J.K. Rowling nicht aufgehört hat, zu schreiben und mit ihrem Buch Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind wieder in die Zauberer-Welt eintaucht.

Die Verfilmung des Buches lässt natürlich nach dem Erfolg von Harry Potter nicht lange auf sich warten. Es soll direkt ein 5-teiler werden, um die ganze Geschichte rund um Newt Scamander, den Autoren des Buches-im-Buch in voller Länge zu erzählen.

Soweit zur Vorgeschichte, jetzt zum Film an sich.
Newt Scamander kommt mit dem Schiff von Großbritannien in die USA. Er kommt in ein New York, dass von Ängsten geplagt wird und die ‘No-Majs’ (Nicht-Magier/Muggel) viele unerklärliche Ereignisse erleben. Newt Scamander trifft auf Muggel, auf andere Zauberer und es wird klar, was er eigentlich in den USA möchte. Durch ihre Angst getrieben, wird er schnell für seine Ansichten verurteilt und soll bestraft werden. Ob und wie er sich befreien kann und am Ende vielleicht doch noch die Welt retten kann, will ich nicht spoilern.

Der Film lebt in der Welt rund um Harry Potter, ein paar bekannte Namen laufen einem über den Weg, aber dennoch hat er mich nicht so begeistert, wie die Harry Potter-Filme.
Die Handlung war für mich sehr langgezogen, es wurden einige Dinge eingebaut, die das Ende unnötig herausgezögert haben und das Ende war dann für mich nicht so richtig überraschend.

Dafür war die Schauspielerwahl wieder großartig – Eddie Redmayne und Colin Farrell spielen wirklich, als hätten sie magische Kräfte. Katherine Waterston kann Eddie Redmayne, dem Oscargewinner, das Wasser reichen und Dan Fogler spielt ebenfalls einen überzeugenden Muggel.

Es sieht so aus, als wären wir bis 2024 wieder mit Zauberer-Filmen beschäftigt. :-)

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, Kino 2, 2. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 220
Bis das Licht anging saßen noch: n/a
Am Ende des Abspanns saßen noch: n/a

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 9, Nachmittags, 4. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 110
Bis das Licht anging saßen noch: 16
Am Ende des Abspanns saßen noch: 2

Sing – lass dich nicht von deiner Angst beherrschen!

Illumination Entertainment (Ich - Einfach unverbesserlich, Ich, einfach unverbesserlich 2, Minions, Pets) haben wieder zugeschlagen: Sing ist ein Film über das – Überraschung – singen!

In einer Tierwelt wird vom Theaterbesitzer Buster Moon (ein süßer Koala) ein Casting ausgerufen und ein Preisgeld von 100.000$ auf die Flugblätter gedruckt. Da ist es nur klar, dass sich hunderte Tiere zum Casting begeben und das Geld gewinnen wollen. Dass es die 100.000$ so nicht gibt und Buster Moon eigentlich pleite ist, tritt etwas los, das einen netten Nebenstrang der Handlung ausmacht.

Ich kann den Film kaum beschreiben, denn er hat so viele tolle Handlungsstränge, zeigt einem die Figuren in ihren Leben, jeden mit seinen Problemen – sicherlich nicht in der Tiefe, wie es ein Realfilm würde, aber für einen Animationsfilm hervorragend umgesetzt.
Unglaublich viele bekannte Songs wurden gespielt, gesungen und aufgeführt. Ich habe ein Herz für Filme, in denen Musik eine Rolle spielt (nicht unbedingt immer Musicals, aber Filme über das Singen – räusper, räusper) und da hat mich Sing genau auf dem richtigen Fuß erwischt.

Wir werden ihn uns sicher nochmal auf englisch anschauen und fragen uns: Wer hat da gesungen? Waren es wirklich die Synchronsprecher oder andere Sänger?

Für die Statistik (Donnerstag, Düsseldorf, Kino 1/iSense, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 60 (soo wenige!)
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 40
Am Ende des Abspanns saßen noch: 4

Sully – die unglaubliche Geschichte der Landung auf dem Hudson River

Chesley B. “Sully” Sullenberger. Der Held des Hudson. Mehr muss man auch hier eigentlich nicht sagen.

Sully hat die Nachrichten nicht so lange dominiert, wie es das Unglück der Deepwater Horizon tat, aber dieses kleine verspätete Weihnachtswunder hat einfach gut getan – es war etwas positives in den (weltweiten?) Nachrichten neben den ganzen negativen und unerfreulichen Nachrichten.

Die Geschichte liest sich wie eine spannende Kurzgeschichte: Ein voll besetztes Flugzeug wird kurz nach dem Abflug in geringer Höhe von Vogelschlag getroffen und die Turbinen fallen aus. Der Pilot kann dank seiner 40-jährigen Berufserfahrung die Lage beurteilen und entscheidet sich für eine Notwasserung auf dem Hudson River. Die Notwasserung gelingt und niemand wird verletzt.
(Jeder, der sich hier über Spoiler beschwert, dem seien 2 Dinge gesagt: Es war 2009, wer das bis jetzt nicht mitbekommen hat, hat auf dem Mars gewohnt. Und natürlich geht es in dem Film nicht nur um diese Handlung, sondern auch um alles drum herum.)

Der Film gibt Einblicke, die man so nicht gewonnen hat: Wie konnte es dazu kommen? Hat Sully wirklich alles mögliche getan? Hätte er vielleicht etwas anders machen sollen?

Es ist unglaublich spannend, zuzusehen, wie der (eigentlich recht trockene) Prozess der Ermittlungen durch die Flugbehörden durchgeführt wird, wie Sully es erlebt, wie sein Co-Pilot und die Flugbegleiterinnen sich verhalten und natürlich, noch einmal die Bilder zu sehen, wie dieses riesige Flugzeug so klein auf dem Hudson wirkt.
Die Menschen auf den Tragwerken stehen und in den Rettungsbooten sitzen zu sehen, gibt einem noch einmal dieses Gänsehaut-Gefühl wie schon im Januar 2009.

Wenn mein Leben jemals verfilmt werden sollte, möchte ich bitte auch, das Tom Hanks mich spielt ;-)
Er hat Sully so viel von sich selbst gegeben und doch hatte man nie das Gefühl, es wäre nicht selbst Sully. Aaron Eckhart war auch großartig, ich bin aber eh ein Fan von ihm seit The Core.

Natürlich wurde auch diesem Film ein Touch Hollywood angediehen, aber es war dennoch sehr sehr schön.

Für die Statistik (Freitag, Düsseldorf, Kino 2, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 80
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 50
Am Ende des Abspanns saßen noch: 10

Arrival – die Ankunft des Unbekannten

Ausserirdische landen auf der Erde. So beginnen gefühlt 50% aller Science-Ficition-Filme. Ab hier wird der Film gezogen von der Frage: Wie gehen die Menschen mit dem Unbekannten um?
Viele Menschen haben Angst vor dem Unbekannten und die Furcht treibt sie in die Aggression und das resultiert in Krieg. Natürlich sind die Ausserirdischen in manchen Geschichten nicht friedlich gesinnt und beginnen von sich aus den Krieg. Schöne Beispiele sind Independence Day oder Krieg der Welten.

In Arrival wird man als Beobachter an die Seite der Regierung und der Forscher gestellt. Es ‘landen’, eher schweben, mehrere Raumschiffe, scheinbar willkürlich verteilt, über der Erde. Sie bewegen sich nicht und greifen nicht in die Umwelt ein – es gilt also herauszufinden: ‘Was wollt ihr auf der Erde?’

Um den Außerirdischen diese Frage zu stellen, wird eine Sprachwissenschaftlerin engagiert, die die Sprache erlernen und die wichtige Frage stellen soll. Dass sie dafür in das Raumschiff muss, erscheint logisch. Sie macht Fortschritte und nimmt Kontakt auf. Sie arbeitet Tag und Nacht und da lassen natürlich Erschöpfung und Schlafmangel nicht lange auf sich warten.

Ich kann nicht mehr schreiben, um nicht zu viel zu verraten, aber der Film hat mich positiv überrascht. Es gibt Spannung, die durch die Handlung erzeugt wird und nicht durch Explosionen oder gefährliche Situationen. Der Film ist ruhig und dennoch nicht langweilig.

Die Schauspieler Amy Adams, Forest Whitaker und Jeremy Renner sind hervorragend gewählt – sie bringen die richtige Stimmung und für mich war Amy Adams wirklich ein Volltreffer in der Rolle. Sie hat alles mitgebracht und einen wirklich mitgenommen und genauso häufig Fragezeichen gezeigt, wie wir sie gesehen haben.

Ich kann den Film nur jedem empfehlen, der sich gerne mal einen ruhigeren, spannenden, Science-Ficition-Film anschauen möchte. Es gibt am Ende einen Twist, der es wirklich in sich hat.

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 3, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 200
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 200
Am Ende des Abspanns saßen noch: 4

Deepwater Horizon – 11 Tote und eine Naturkatastrophe

Ein Unglück, dass die halbe Welt bewegt und Nordamerika nachhaltig beeinflusst hat: Die Katastrophe auf der Bohrplattform Deepwater Horizon.

Es war 2010, als die Nachrichten von der Explosion der Plattform, den hunderten Millionen Liter ausgelaufenem Öl und der daraus folgenden Ölpest im Golf von Mexiko dominiert wurden.
Auch wenn es für uns in Deutschland geografisch gesehen weit entfernt ist – die Ölförderung ist auch vor unserer Haustür zu Hause, das größte Ölfeld Deutschlands “Mittelplate” liegt direkt vor der Küste in der Nordsee.

Man möchte sich also nicht vorstellen, was passiert, wenn die Nordsee von so einer Katastrophe erschüttert würde, wenn die schönen Strände von Cuxhaven oder der süße Mini-Hafen von Greetsiel unter Öl begraben würden. Nicht zu sprechen von den ganzen Tieren, die um, im und vom Meer leben und qualvoll sterben würden. Ich mag es mir einfach nicht vorstellen, es ist zu grausam.

Dass also die “Geschichte” rund um die Deepwater Horizon verfilmt wird, scheint ganz klar. Dass sie allerdings mit einem so hohen Staraufgebot ausgestattet wird, ist vermutlich der Katastrophe an sich und der Tatsache, dass sie Amerika betrifft, geschuldet.

Mark Wahlberg spielt den “Helden”, den Chef-Elektriker, der kein Blatt vor den Mund nimmt und einfach zum richtigen Zeitpunkt ein bisschen mehr Mut aufbringt als ein normaler Mensch es vielleicht würde.
Neben ihm spielen die großen Namen Kurt Russell, seine (Stief-)Tochter Kate Hudson und John Malkovich. Ein ziemlich gutes Team, die von ebenfalls ziemlich guten Nebendarstellern unterstützt werden und so ein überzeugendes Spiel abgeben.

Wobei “Spiel” eigentlich das falsche Wort ist – wir haben den Film an einem Freitag geschaut, weil er nur 107 Minuten Spielzeit hat und hatten nicht das Gefühl, dass es ein “kurzer” Film war.
Er ist spannend, mitreissend und obwohl ich ihm einen guten Schuss Hollywood-Action zugestehe, fand ich ihn unglaublich ehrlich erzählt. Ob die eine Person wirklich durch eine Explosion durch zwei Wände katapultiert wurde, um dort mit einem blauen Auge und gebrochenem Bein lebend liegen zu bleiben, lasse ich mal so stehen.
Aber durch das “Thema” des Filmes mussten keine Effekte ausgedacht werden, es hätte nicht viel hinzuerfunden werden müssen, auch wenn es vermutlich wurde.

Der Film hat uns wirklich noch beschäftigt. Er zieht ein bisschen runter, denn immerhin sind 11 Menschen gestorben. Man hasst, man leidet und man lacht mit den Menschen auf der Plattform, es ist der pure Horror, den Naturgewalten so ausgeliefert zu sein.
Dennoch kann man sich den Film gut anschauen, auch wenn man natürlich im Kopf behalten sollte, dass es eine Dokumentation á la Hollywood ist.

Für die Statistik (Freitag, Düsseldorf, Kino 7, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 70
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 20
Am Ende des Abspanns saßen noch: 7

Jack Reacher: Kein Weg zurück

Jack Reacher – alternder Ex-Agent – hat es noch immer drauf: Er prügelt, schießt und fährt sich durch gefährliche Situationen. Gut, das kann man über jeden Action-Film mit Tom Cruise sagen. Wo liegt dann also die Besonderheit in der Jack Reacher-Reihe?

Im ersten Jack Reacher-Film mit Tom Cruise war ich eher nicht so angetan. Ich hatte nicht so viel geschrieben, erinnere mich aber noch gut an Alice Eve (die ich gut fand) und eine gefühlt eeeeeewige Autoverfolgungsjagd, die mich ein wenig gelangweilt hat.

Im zweiten Film Jack Reacher: Kein Weg zurück bekommt er wieder eine weibliche Hauptrolle an die Seite gestellt – es unterscheidet sich hier allerdings deutlich die eher “schwache” Rolle von Alice Eve im ersten Teil zur Rolle der deutlichen Power-Frau Robin Scherbatsky Cobie Smulders, die Jack Reacher fast ebenbürtig ist.

Viele Elemente sind klassische Actionfilm-Dinge und so richtig überraschend fand ich den Plot nicht. Der Film war für mich eher Durchschnitt, aber einiges fand ich positiv (im Vergleich zum ersten Film):

  • Eine starke Partnerin an seiner Seite, die ihm das Wasser reichen kann und kein verängstigtes Häschen/Hascherl ist, die immer Hilfe benötigt – und die ihm auch mal in den Allerwertesten treten kann, wenn sie ihre Meinung vertritt.
  • Die Seitenhandlung mit dem zu beschützenden Mädchen. Es brachte ein wenig Abwechslung in den Film und auch wenn man sich eigentlich schon gedacht hat, wie es ausgeht, ist es doch eine Frage, die sich durch den Film zieht und ihn beschäftigt.
  • Er hat gelitten und wurde verletzt. In vielen Filmen bekommt Mr. Ups-Ich-habe-mein-T-Shirt-verloren ein paar Kratzer oder wird mehrmals getötet, aber leidet nicht so richtig und bekommt Wunden. In diesem Film ist es anders – er leidet und bekommt (endlich) ein paar Wunden zugefügt und wir dadurch auch mal ein wenig Menschlich.
  • Cobie Smulders. Diese Frau ist wirklich unglaublich – sie kann wirklich, wirklich gut schauspielern und ich habe immer das Gefühl bei ihr, dass sie totales Understatement betreibt, indem sie sich ihre Rollen aussucht.

Tja, mehr gibt es eigentlich nicht über den Film zu sagen – ich könnte ihn nur Menschen empfehlen, die eine Tom Cruise-/Cobie Smulders-Schwäche haben und die einen leichten, unterhaltsamen, netten Abend verbringen wollen.

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, Kino 4, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 300
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 300
Am Ende des Abspanns saßen noch: 22

Gelesene Bücher LV (November 2016)

Derzeit lese ich:
Leberkäsjunkie (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Harry Potter and the Philosopher’s Stone (J.K. Rowling) – Fantasy-Roman (Taschenbuch, Englisch)

Gelesen im November 2016:
Spiel, Kuss und Sieg (Susan Mallery) – Roman – 7
Der Für-Immer-Mann (Susan Mallery) – Roman – 7+
The Honeymoon Prize (Melissa McClone) – Roman (Englisch) – 5
Viele Folgen gehört: Anna Faris is unqualified (Podcast)
Viele Folgen gesehen: Parks and Recreation

Gelesen im Oktober 2016:
Slow Burn (E.B. Walters) – Roman (Englisch) – 6+
Zwetschgendatschikomplott (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Weil ich dich liebe (Guillaume Musso) – Roman (Taschenbuch) – 7+
Night Falls (Jenny Milchman) – Thriller (Taschenbuch) – 7-

Gelesen im September 2016:
Pretty Girls (Karin Slaughter) – Thriller – 7+
Dein Wille geschehe (Michael Robotham) – Thriller (Taschenbuch) – 6+
Sauerkrautkoma (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im August 2016:
Lehrerliebling (Juli D. Finn) – Roman – 3
Tag Vier (Sarah Lotz) – Thriller (Taschenbuch) – 8-
Center Mass (Lani Lynn Vale) – Roman (Englisch) – 6
Puls (Stephen King) – Horror (Taschenbuch) – 8+
Du sollst nicht schlafen (Charlotte Parsons) – Roman (Taschenbuch) – 6- (nur aufgrund des Endes, das keines war, sonst hätte es eine 8 werden können)
Ich. Bin. So. Glücklich. (Jessica Knoll) – Roman (Taschenbuch) – 5-
2 Romane (englisch)

Gelesen im Juli 2016:
Secrets on the Sand (Roxanne St. Claire) – Roman (Englisch) – 4
Bedding the wrong brother (Virna DePaul) – Roman (Englisch) – 6
Kiss a Girl in the Rain (Nancy Warren) – Roman (Englisch) – 6
The Billionaire’s Counterfeit Girlfriend (The Pryce Family) (Nadia Lee) – Roman (Englisch) – 6+
Ready to fall (Daisy Prescott) – Roman (Englisch) – 6+
Rache verjährt nicht (Reginald Hill) – Krimi (Taschenbuch) – 7+
und 2 Romane (englisch)

Gelesen im Juni 2016:
Es muss wohl an dir liegen (Mhairi McFarlane) – Roman (Taschenbuch) – 4
Corporate Husband (Beverly Farr) – Roman (Englisch) – 7+
Nacht im Central Park (Guillaume Musso) – Roman (Taschenbuch) – 7
Wirst du da sein? (Guillaume Musso) – Roman – 7
Nachricht von dir (Guillaume Musso) – Roman (Taschenbuch) – 7+

Gelesen im Mai 2016:
– Buchpause –
Dafür: Gehört: Anna Faris is unqualified (Podcast); Gesehen: Star Trek: Raumschiff Voyager (Staffel 1+2); Besucht: FedCon 25

Gelesen im April 2016:
Cupido (Jilliane Hoffman) – Thriller (Taschenbuch) – 8
12 Stunden Angst (Greg Isles) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Das Urteil (John Grisham) – Thriller (Taschenbuch) – 8

Gelesen im März 2016:
Kein Lebenszeichen (Harlan Coben) – Krimi (Hörbuch) – 3 (als Hörbuch nicht so gut, werde ich nochmal als Buch irgendwann lesen)
Grießnockerlaffäre (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7-
Dinner für Drei (Susan Elizabeth Phillips) – Roman (Taschenbuch) – 5+
Schweinskopf al dente (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7

Gelesen im Februar 2016:
Finderlohn (Stephen King) – Thriller (Hardcover) – 6+
Dampfnudelblues (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Winterkartoffelknödel (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 8
Cry Baby (Gillian Flynn) – Thriller (Taschenbuch) – 7+
Im Tal des Fuchses (Charlotte Link) – Thriller – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Dornenmädchen (Karen Rose) – Thriller (Broschiert) – 8+
Die Menschen, die es nicht verdienen (Hjorth/Rosenfeldt) – Krimi – 7
Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar (Ferri/Conrad) – Comic – 7+

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”