Assassins Creed 3D – die Verfilmung des Spieles

Noch im vergangenen Jahr haben wir uns Assassins Creed angeschaut. Die Verfilmung der unter Gamern berühmten Spielereihe soll laut Ubisoft-Chef nicht die Kassen klingeln lassen, sondern eher die Spielereihe noch einmal berühmt/beliebt machen und damit deren Verkauf ankurbeln.
Als absolut untalentierte Action-Spielerin habe ich das Spiel (noch) nicht gespielt, obwohl ich den (damaligen) Hype und die Trailer/Teaser zu den Spielen durchaus mitbekommen und gesehen habe.

Die Geschichte ist aber ziemlich interessant und liefert Stoff für einen Film – auch wenn ich gehört habe, dass die Geschichte im Film von der in den Spielen abweichen soll.

Der Film handelt von Templern, die an einen Gegenstand kommen wollen, um die Menschheit zu befreien. Die Assassinen schwören, ihr Leben dafür zu geben, dass dies den Templern nicht gelingt. Wie die Namen vermuten lassen, beginnen diese Kämpfe im Mittelalter in Spanien und dauern bis heute an. Da der Gegenstand im Mittelalter verloren ging bzw. die Assassinen ihn versteckten, versuchen die Templer bis heute, an Assassine heranzukommen, um… *Trommelwirbel* einen Nachfahren der Assassinen in den “Animus” zu senden und an die Erinnerungen seines Vorfahrens zu kommen.

Ich würde den Film gerne eindeutig in die Fantasy-Schublade legen, aber so einfach ist es doch nicht. Er hat Elemente von Science-Fiction, Fantasy, Action und auch Drama in sich.

Michael Fassbender ist wirklich ein großartiger Schauspieler – dies ist tatsächlich der erste Film, den ich mit ihm gesehen habe und ich finde, er passt einfach wie die Faust aufs Auge, er hat seine Rolle absolut verkörpert. Marion Cotillard ist mir schon öfter über den Weg gelaufen, aber hat aktuell ihr “hoch” in Hollywood mit mehreren Filmen (u.a. Allied mit Brad Pitt) und dies ist auch der erste Film, in dem ich sie sehe. Sie ist wirklich eine gute Schauspielerin und konnte mit Michael Fassbender ein gutes Duo bilden.

Der Film an sich ist ein solider, spannender Film, der den Ansprüchen des Ubisoft-Chefs gerecht wird. Es hat Spaß gemacht, ihn anzuschauen und als Gamer hat man anschließend (noch einmal) Lust, sich das Spiel zuzulegen bzw. zu spielen.
Richtig gut fand ich ihn nicht, es war einfach ein bisschen zu utopisch (der Gegenstand, den sie suchen, ist quasi aus der Phantasie-Welt und mir persönlich damit etwas zu abgedreht) und trotz seiner Spannung und der tollen Bilder hat er mich nicht ganz erreicht.

Die 3D-Effekte waren nett, aber nicht notwendig.

Für die Statistik (Montag, Düsseldorf, Kino 3, Vorpremiere):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 200
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 50
Am Ende des Abspanns saßen noch: 5

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