LEGO Batman Movie

Batman – der dunkle Kämpfer gegen das Böse. Durch die Kooperation zwischen DC Comics und LEGO gibt es schon seit Jahren diverses LEGO-Spielzeug der Superhelden und Superbösewichte.

Durch den aktuellen Superhelden-Wahnsinn, der sich im Kino abspielt, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch so ein Film wie Batman eine Auflage als LEGO-Film erhält.
Durch den LEGO Film The LEGO Movie im Jahr 2014 konnte man einen guten Eindruck von einem LEGO Batman-Film erhalten. Auch in dem Film hatte Batman eine Rolle gespielt.

Batman, Rächer der Enterbten… äh, nee… Batman, der einsame Kämpfer. Ja, das trifft es eher. Obwohl… Batman, der mega-coole einsame Kämpfer. Vielleicht gefiele ihm das besser, ja.
Immerhin ist er mega-cool. Aber leider auch einsam. Das würde er natürlich nie zugeben, denn sein bester Buddy Bruce Wayne wohnt ja bei ihm und die beiden machen ziemlich viel zusammen… Sagt Batman zumindest.

Wie Robin und Batman zueinander finden, was Batgirl mit der ganzen Sache zu tun hat und ob der Joker jetzt wirklich Batmans größter Feind ist, das verrät einem der Film auf eine unglaublich humoristische Art und Weise. Also so richtig ‘dunkel’ ist in dem Film nicht angesagt, entgegen Batmans Ruf. Er kann halt doch nicht ganz ohne Freunde und Familie die ganzen Bösen besiegen, die plötzlich auftauchen.

Tolle Musikzusammenstellungen, witzige Dialoge und ziemlich viel Action machen diesen Film aus und haben mich großartig unterhalten!

3D war nett und sicherlich auch bemerkbar, aber wieder einmal nicht notwendig für mich.

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, Kino 8, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 80
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 80
Am Ende des Abspanns saßen noch: 4

Hidden Figures – die wahren Genies bei der NASA

In einer Zeit, als es noch die Rassentrennung gab und noch keine Rechenmaschinen (aka Computer) mussten Berechnungen von Hand gemacht werden. Meistens von weißen Händen, aber auch unter dunkelhäutigen Menschen fanden sich in den 60er Jahren natürlich schon Genies. Einige davon haben Mathematik studiert und die NASA hat die Fähigsten als “Computers” eingestellt. “Coloured Computers” versteht sich.

In den 60er und 70er Jahren ist die NASA sehr beschäftigt. Es gilt, die Russen zu schlagen im Wettkampf um den ersten Menschen im Weltall, den ersten Menschen in der Erd-Umlaufbahn und den ersten Menschen auf dem Mond. Die NASA kann jeden klugen Kopf gebrauchen, den sie kriegen kann – und da sollte man meinen, dass es egal ist, welche Hautfarbe dieser Kopf hat.

Leider ist es eine Zeit, in der die Rassentrennung noch sehr stark gelebt wird in den Vereinigten Staaten. Gott sei dank ist es eine Zeit, in der es dennoch Menschen gibt, die eine andere Einstellung haben und keine Vorurteile.

Erzählt wird in Hidden Figures die Geschichte von drei Freundinnen, die von der NASA als “Coloured Computers” eingestellt wurden und nicht nur nicht auf den Kopf gefallen sind, sondern es ‘wagen’, sich zu behaupten.

Ich möchte hier nicht zu sehr spoilern – ist doch der Kern-Inhalt der NASA-Geschichte in genügend Geschichtsbüchern erzählt. Dennoch ist hier noch einmal speziell und sehr toll erzählt, wie die Frauen kämpfen müssen, um wahrgenommen zu werden. Um ernst genommen zu werden und welche Hindernisse ihnen in den Weg gelegt werden, nur weil sie eine andere Hautfarbe haben.

Taraji P. Henson, Octavia Spencer und Janelle Monáe sind das dreier-Dream-Team an der Spitze dieses Filmes. Starke Frauen, die sich selbst behaupten und Chancen nutzen, die sich ergeben – auch wenn hier vielleicht ein bisschen Interpretationsspielraum von nöten ist.

Direkt hinter den starken Frauen stehen Kevin Costner, Kirsten Dunst und Jim Parsons. Ebenfalls große Schauspieler, die eine großartige Ergänzung den Hauptdarstellerinnen sind.

Ich finde den Film wirklich gut gelungen, von der ersten Minute an hat man gespürt: Hier kommt ein echter, richtiger Hollywood-Film! Tolle Kameraführung, gute Übergänge, ich fühlte mich direkt im Film Willkommen und hereingezogen.

Das Buch zum Film gehört mir auch bereits und ich werde es mir definitiv durchlesen. Immerhin hat die Hauptfigur, Katherina Johnson, eine Presidential Medal of Freedom erhalten und wird nächstes Jahr 100 Jahre alt!

Den Film kann ich allen empfehlen, die Forrest Gump gut fanden oder sich für die Raumfahrt bzw. Wissenschaft interessieren.

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, Kino 4, 1. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 310
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 310
Am Ende des Abspanns saßen noch: n/a

Gelesene Bücher LVII (Januar 2017)

Derzeit lese ich:
Leberkäsjunkie (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Harry Potter and the Philosopher’s Stone (J.K. Rowling) – Fantasy-Roman (Taschenbuch, Englisch)

Gelesen im Januar 2016:
Feuerkind (Stephen King) – Thriller (Taschenbuch) – 7
Wer will schon einen Footballspieler? (Poppy J. Anderson) – Roman – 7-
Viele Folgen gehört: Anna Faris is unqualified (Podcast)

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”