Kong: Skull Island 3D – super Mischung, Gänsehaut!

Noch so ein Godzilla-Film? Gut, King Kong – auch nicht besser. Und dann “Skull Island”? Da kommen keine guten Erinnerungen hoch, von Filmen, die sich in Gruseligkeit versucht, aber es einfach nicht geschafft haben.
Auf der Suche nach einem möglichen Film am Sonntagmittag sind wir dennoch bei Kong: Skull Island in 3D gelandet – ein guter Kompromiss, immerhin hätte ich mit Tom Hiddleston und Brie Larson zur Not etwas fürs Auge gehabt.

Aber der Film hatte mich schon von Anfang an: Zwei Kriegs-Flugzeuge stranden auf Skull Island und die Piloten bekämpfen sich, bis sie auf Kong stoßen. Einem riesigen, riesigen Affen. Toll umgesetzter Sprung in das Jahr 1973, mitten in den Vietnam-Krieg und mehr möchte ich nicht spoilern.

Von Anfang an ist mir die Liebe aufgefallen, mit der dieser Film entstanden ist – Szenenübergänge, Musikauswahl, Kamerapositionen… Dieser Film ist so in sich stimmig, dass einem die paar kleinen Haare in der Suppe gar nicht auffallen bzw. zumindest nicht groß stören.

Spannung von Anfang an, gepaart mit einer tollen Charakter-Vorstellung, fesseln einen an den (gepolsterten) Stuhl und machen Lust auf den Film. Man wird begleitet von Wut, Hass, Liebe, Gänsehaut und Ungläubigkeit – natürlich auch ein bisschen Ekel und Horror/Schreck – der Film ist ein Wechselbad der Gefühle und das hat mich nicht einmal auf die Uhr schauen sehen!

Auch taucht Kong von Anfang an auf und ist nicht wie in den Godzilla-Filmen oder anderen Horror-Filmen erst in der zweiten Hälfte oder am Ende zu sehen. Das macht den Film wiederum besser.

Abgerundet wird der Film durch die wirklich wirklich perfekte Auswahl der Schauspieler – Hiddleston, Larson (lieben wir seit Taras Welten), Goodman, Reilly, Jackson – alles hochkarätige Schauspieler, von denen jeder seinen Platz in der Welt dieses Filmes bekommt und die sich großartig ergänzen und gefühlt auch das Beste auseinander rausholen.

Man merkt offensichtlich, dass mir der Film richtig gut gefallen hat. Trotz ein paar grenzwertigen (Horror-)Szenen, bei denen ich wegschauen musste, weil ich Grusel nicht so gut abkann, würde ich mir den Film gerne noch einmal anschauen!
Es kann daher auch sein, dass er auf Blu-ray bei uns im Schrank landet. In 3D aber vermutlich nicht, denn auch hier war es nett, aber hat mich nicht vom Hocker gehauen.

Für die Statistik (Sonntag, Düsseldorf, Kino 5, 2. Spielwoche):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 100
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 100 (das Licht ging direkt an)
Am Ende des Abspanns saßen noch: 7

Übrigens: Man sollte bis zum Ende sitzen bleiben, wenn einem der Film gefallen hat!!

John Wick: Kapitel 2 – irgendwie… schlecht.

Vor ein paar Wochen schon waren wir im zweiten Kapitel von John Wick. Keanu Reeves, Action und viele schöne Autos – das sollte eigentlich ein tolles Rezept für John Wick: Kapitel 2 sein.

Eigentlich. Denn nach der Hälfte des Filmes haben wir uns gefragt, was das eigentlich soll. War der erste Film noch eine Hommage an die guten alten Action-Filme mit ordentlichen Kämpfen und einem roten Faden, gab es dieses Mal nur noch Kämpfe und keinen roten Faden mehr.
Gefühlt eine Mischung aus Assassins Creed, Inferno und Jack Reacher mit Kingsman wurde hier aus jedem Film das Beste genommen und zu einer Mischung zusammengefügt, die leider überhaupt nicht mehr funktionierte.

Es fällt mir unglaublich schwer, zu diesem Film etwas zu schreiben, denn obwohl der tolle Kämpfe hatte, hat für mich der komplette Hintergrund nicht mehr gepasst. Das war nicht der Film, für den ich ins Kino gegangen bin.

Highlight: Keanu Reeves.
Lowlight: Ein vollkommen demolierter Ford 1969 Mustang, an dem nur noch das Handschuhfach funktionierte.

Ich bin immer noch von dem Film enttäuscht und muss mir eingestehen, dass ich nicht mehr aufgrund eines Schauspielers ins Kino gehen darf. Obwohl ich bei Keanu Reeves vermutlich auch das nächste Mal wieder eine Ausnahme mache. *seufzer*

Alles in allem haben wir entschlossen, diesen Tag zu streichen – der Rest des Tages war auch nicht so pralle.

Keine Statistik dieses Mal.

Gelesene Bücher LVIII (Februar 2017)

Derzeit lese ich:
Leberkäsjunkie (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)
Harry Potter and the Philosopher’s Stone (J.K. Rowling) – Fantasy-Roman (Taschenbuch, Englisch)

Gelesen im Februar 2016:
Insomnia (Jilliane Hoffman) – Thriller – 6
Charmante Küsse (Poppy J. Anderson) – Roman – 7
Prickelnde Küsse (Poppy J. Anderson) – Roman – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Feuerkind (Stephen King) – Thriller (Taschenbuch) – 7
Wer will schon einen Footballspieler? (Poppy J. Anderson) – Roman – 7-
Viele Folgen gehört: Anna Faris is unqualified (Podcast)

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”