Guardians of the Galaxy – Vol. 2 – Meeeeggaaaaaa!!

Der erste Film von Guardians of the Galaxy war ein Fest – so witzig, so actionreich und auch ein bisschen unter der Gürtellinie, genau unser Ding!

Natürlich sind wir schon vor langer Zeit auf den Marvel Cinematic Universe-töff töffZug aufgesprungen und jetzt wieder abzuspringen, ist nicht so leicht – will man doch wissen, wie am Ende alles zusammenführt und warum Dinge manchmal so sind wie sie sind.

Guardians of the Galaxy Vol. 2 hat auf jeden Fall zu Aufklärung beigetragen, aber auch noch ein paar Fragezeichen (für die weiteren Filme) offen gelassen. Es knüpft ziemlich genau am Ende des ersten Filmes an, es sind lediglich ein paar Tage oder Wochen vergangen. Nach einem kurzen Blick zurück (ähnlich Iron Man 3, in dem am Anfang Guy Pearce‘ Charakter und seine Historie vorgestellt wurde), werden wir in eine Kampf-Situation der Guardians geschmissen, die wieder einmal unnachahmlich choreographiert und gedreht ist – ich fühlte mich direkt wieder heimisch in diesem Universum, das mich so sehr an Star Trek erinnert.

Ich könnte gar nicht richtig spoilern, denn in diesem Film gibt es so viel, das passiert und so viel, das aus kleinen Nuancen besteht, dass ich stundenlang schreiben könnte und dennoch nicht alles erzählt hätte. Sehr liebevoll also und detailreich.

Daher versuche ich mich darauf zu beschränken, was der Film aussagt: Das Freundschaft manchmal Familie sein kann und das manche Dinge direkt vor der Nase liegen, nach denen man lange vergebens suchte.
Wieder versucht Marvel, eine Botschaft zu übermitteln, das Versprechen, dass es gut werden kann, wenn man sich richtig verhält – und Ehrenhaft. Das schließt nicht aus, dass man mal ein paar Batterien stiehlt und dennoch wieder zu seiner Familie zurückkehren kann.

Den vermutlich härtesten Job hatte Vin Diesel, der sich wieder einmal auf “Ich bin Groot” beschränken musste. ;-) Dennoch möchte ich noch einmal meine Fan-Liebe für Chris Pratt hervorheben – der Mann ist einfach (und das sagte James Gunn ganz richtig in seiner Rede für den Stern auf dem Walk of Fame für Chris Pratt) der geborene Filmstar. Er ist der Mainstream-Filmstar unserer Generation, füllt die Kassen und hat einfach eine Aura an sich, die einen Film zu etwas besonderem macht.
Wenn man dies dann noch ergänzt um die Powerfrau (erwähnte ich schonmal, ich weiß) Zoe Saldana, den Muskelbepackten Dave Bautista, der seine Rolle so großartig spielt, dass man wirklich glaubt, er sei so und dann noch Kurt Russell – dann hat man in der Besetzung wirklich eine rundum gelungene Mischung, die sich perfekt ergänzt.

Wir waren wieder einmal begeistert und freuen uns, wenn der Film auf Blu-ray erscheint, den würden wir uns in der Tat holen. Auch 3D ist hier eine gute Investition.

Für die Statistik (Montag, Düsseldorf, iSense, Mittagszeit, 1. Spielwoche, Feiertag):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 450
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 400 (das Licht ging nach der 2. Post-Credit-Szene an)
Am Ende des Abspanns saßen noch: n/a

Achja: Es ist ein MARVEL-Film, das bedeutet es gibt Post-Credit-Szenen (Mehrzahl!). Das heißt, wer vorher geht, verpasst wichtige Hinweise und durchaus noch ein paar Lacher!

Gelesene Bücher LX (April 2017)

Derzeit lese ich:
Harry Potter and the Philosopher’s Stone (J.K. Rowling) – Fantasy-Roman (Taschenbuch, Englisch)
Koma – (Jo Nesbø) – Krimi (Taschenbuch)
Weißwurstconnection (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch)

Gelesen im April 2016:
Die Larve (Jo Nesbø) – Krimi – 7
Leberkäsjunkie (Rita Falk) – Krimi (Hörbuch) – 7+
Selfies (Jussi Adler-Olsen) – Krimi – 8+
Scrappy little nobody (Anna Kendrick) – Biographie (Gebundenes Buch, Englisch) – 10
Eiskalte Schwestern (J.K. Simons) – Roman (Taschenbuch) – 6

Gelesen im März 2016:
Die Täuschung (Charlotte Link) – Roman (Taschenbuch) – 6+

Gelesen im Februar 2016:
Insomnia (Jilliane Hoffman) – Thriller – 6
Charmante Küsse (Poppy J. Anderson) – Roman – 7
Prickelnde Küsse (Poppy J. Anderson) – Roman – 6+

Gelesen im Januar 2016:
Feuerkind (Stephen King) – Thriller (Taschenbuch) – 7
Wer will schon einen Footballspieler? (Poppy J. Anderson) – Roman – 7-
Viele Folgen gehört: Anna Faris is unqualified (Podcast)

Noten: 0 = “die Minuten meines Lebens bekomme ich nie wieder” bis 10 = “genial, fesselnd, perfekt”