Justice League 3D – Whoa…

Schön waren die Zeiten, als in den Filmen die ersten 30 Minuten dazu dienten, die Charaktere vorzustellen und die restliche Zeit, den Plot zu entwickeln und voranzutreiben.
“Heutzutage” gibt es erstmal zwei Filme, um die Charaktere vorzustellen. Dann kommt ein Film, in dem die Charaktere zusammengeführt werden und hier fängt dann auch der Plot an, Sinn zu machen.

Wenn man also Man of Steel, Batman v Superman oder Wonder Woman nicht gesehen hat, versteht man bestimmte Plot-Wendungen in Justice League also eventuell nicht.

Batman will die Erde beschützen und sucht sich daher ein paar starke Helden/Götter/Wesen, um mit diesem Grüppchen die Bösen zu bekämpfen. Naja, einen Bösen, der sich ein paar Untote holt, um die Welt zu erobern/zu bekämpfen/zu vernichten. Weil, wie wir alle wissen, ist die Welt verdammt, und kann nur durch völlige Zerstörung geheilt werden.

Abgesehen von diesen leichten Plot-Schwächen fand ich es einen beeindruckenden Film. Er ist nicht so düster und negativ wie die vorherigen, vor allem nicht wie Batman v Superman. Dennoch ist er ein Film voller Konflikte, voller guter Absichten und Selbstzweifel.
Er hat mir gut gefallen und ich würde ihn mir noch einmal anschauen, aber auch hier würden wir ihn nicht kaufen.

Der 3D-Effekt war gut gemacht, ich hatte Spaß daran.

Eine letzte Anmerkung noch: Die CGI-Kunst ist unglaublich weit fortgeschritten. Dennoch ersetzt ein künstlicher Mund keine Gefühle und Emotionen, denn das ist es doch, wofür Schauspieler bezahlt werden, oder? Mit ihrem Gesicht Emotionen zu spielen. Das hat einen sehr faden Beigeschmack bei mir hinterlassen.

Keine Statistik.

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