Ready Player One: 3D – tolltolltoll!

Vor mittlerweile 2 Jahren hat die Schweizer Bloggerin Pharmama eine Rezension über das Buch Ready Player One geschrieben. Ich habe die Rezension gelesen (der Blog dreht sich eigentlich eher um Apotheken-Themen) und sie fiel extrem positiv aus, daher kam das Buch auf meinen digitalen Stapel. Dort lag er und lag – bis ich irgendwie wieder darauf aufmerksam wurde und anfing, es zu lesen. Ich habe es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen, so gefesselt war ich. Das war im Dezember letzten Jahres. (Meine 10er-Bewertung spricht hier für sich, glaube ich.)
Der beste Mann, ein eher lese-unwilliger Mensch, hat das Buch ebenfalls auf mein Drängen und meine begeisterten Erzählungen hin zur Hand genommen und es in immerhin 3 Tagen geschafft, das Buch vollständig durchzulesen! Auch er war schwer begeistert.

Steven Spielberg hat das Buch nun verfilmt und mit den heutigen Möglichkeiten der CGI-Technik hat er seine Fantasie auf den Spielplatz geschickt.

Viele Menschen sagen über Buchverfilmungen: “Na, der Film war nicht so gut wie das Buch.”
Darauf kann ich nur erwidern: “Wie kann auch etwas besser sein als die eigene Fantasie? Das geht nicht.”
Durch Bücher erschaffen wir Welten in unserem Kopf und ergänzen sie ganz automatisch mit Bildern, Menschen, Gesten und allem möglichen, das uns bekannt und vertraut ist. Wenn also jemand dies auf eine Leinwand bringen möchte, müsste man für jeden Zuschauer einen eigenen Film drehen. Das geht aber nicht, daher versucht man, die Dinge, die eindeutig sind, zu ergänzen, zu umschreiben und doch das Bild im Kern zu treffen.

In dem Film Ready Player One (Trailer) war ich um viele Dinge froh. Nicht nur, dass ich mal wieder einen DeLorean auf der Leinwand sehen durfte, auch, dass relativ unbekannte Schauspieler (außer Simon Pegg <3) gewählt wurden. Dass ich am Ende doch überrascht wurde und dass der Charakter der Geschichte nicht im Wesentlichen geändert wurde.

Wenn ich es mir wünschen würde, hätte ich das Buch gerne als Trilogie im Kino gehabt. Die Geschichte im Buch ließe sich locker über 9 Stunden erzählen und würde niemals langweilig. Dennoch verstehe ich, dass das nun einmal nicht geht.

Ich finde diesen Film großartig. Sowohl für die Buch-Leser als auch die Nicht-Buch-Leser. Er hat Fantasie, er greift die Themen an, die wichtig sind und er erzählt eine echte Geschichte. Zudem liebe ich Schatzsuchen.
Diese ganzen Anspielungen auf die 80er Jahre sind nur noch die Kirsche auf diesem Eisbecher.

3D? Ich alte Skeptikerin war schnell ruhig – es hat sich hier doch gelohnt!

2 thoughts on “Ready Player One: 3D – tolltolltoll!

  1. Hey! ich komme gerade vom Film-schauen zurück :-)
    Der Film ist gut! … okay das Buch ist besser (oder die Bilder, die es in meinem Kopf hinterlassen hat), aber er hat gefallen. Auch Junior. Ich glaube er benennt sich morgen in Shoto um …

    • Ich stimme total zu und Shoto war wirklich herzig, da kann ich ihn verstehen! :-D Wir wollen ihn uns definitiv nochmal auf englisch anschauen, da gibt es sicher noch ein paar Anspielungen, die so nicht übersetzt werden konnten.

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