Erinnerungen, die ich nicht aufgeschrieben habe

In den letzten Wochen/Monaten gab es ein paar Veränderungen, die jetzt in einem neuen Job (ab Juni) und einem dreiwöchigen Urlaub (aktuell) ihren Höhepunkt finden und die mir ein bisschen die Kraft und die Zeit genommen haben, alles aufzuschreiben, was in der Zeit passiert ist.

Um dennoch nicht zu vergessen, was ich erlebt und getan habe, hier (ganz Sat.1-Frühstücksfernsehen-Style), die Dinge, die ich nicht aufgeschrieben habe und die es damit nicht in den Blog geschafft haben:

  • Ich habe mir nach 6 Jahren einen neuen Job gesucht. Das lachende und das weinende Auge begleiten mich, aber ich bleibe mit einigen der alten Kollegen in Kontakt (soweit man das heute absehen kann).
  • Wir haben uns zwei neue (gebrauchte) Autos gekauft – für jeden eines. Da der neue Job leider in eine ganz andere Himmelsrichtung liegt als der vorherige, kann ich den besten Mann nicht mehr “unterwegs absetzen”. Daher: ein neues Auto für mich und ein kleine(re)s als Ersatz für den alten (Wagen!).
    (Wahrscheinlich werde ich über mein neues Auto doch noch etwas schreiben, denn ich habe mir mein Traumauto gekauft… Hier kann man erahnen, welches das sein könnte.)
  • Ich war an Ostern in der katholischen Kirche. WFT?? Ja, richtig. Eine Firmung in meiner Familie machte es notwendig. Was tut man nicht alles für “la Familia”.
  • Ich war letztes Jahr auf der FedCon 23 (Mai 2014) und auf der RingCon 14 (November 2014) und habe über beides nichts geschrieben – shame on me! Ich habe die wunderbare und einzigartige Nichelle Nichols live gesehen und ein Foto und ein Autogramm von ihr (gekauft, aber richtig, nicht aus so einem Gift-Shop, sondern sie hat live vor mir unterschrieben!).
  • Wenn wir schon bei Conventions sind – wir waren auf einer KLZ-Veranstaltung “Buffy-Fan-Meet” in Frankfurt, auf der wir drei Schauspieler aus dem Whedon-verse getroffen haben: Eliza Dushku, James Marsters und Nicholas Brendon.
  • Meine verrückten (Ex-)Kollegen haben mir zum Abschied eine KitchenAid geschenkt O.O Ich bin immer noch ein wenig sprachlos, denn das ist wirklich mal eine Hausnummer!
  • Mein bester Mann hat mir zum Geburtstag (als verspätetes Geburtstagsgeschenk) eine Apple Watch geschenkt O.O Auch da war ich ziemlich sprachlos und nutze sie aber seitdem täglich (jaja, Luxus-Kram, aber ziemlich cool). :-D
  • Wir haben endlich ein paar Bilder aufgehangen, angefangen bei einem Star Wars-Bild von Tsuneo Sanda, werden demnächst noch Prints von Andy Fairhurst (Zurück in die Zukunft) und Jaroslav Wieczorkiewicz (Aurumlight) folgen

Wahrscheinlich habe ich ein paar Sachen vergessen, aber einiges werde ich jetzt (im Urlaub) endlich aufschreiben :-)

Queen live – mit Adam Lambert (Köln)

Queen ist auf Tour!”
“Hä? Sind die nicht…?”
“Äh, nur Freddie, die anderen gibt es noch! Und sie haben Adam Lambert als Sänger engagiert!”
“Ja, geilo! Hingehen!”

Das war unser Dialog vor dem Kartenkauf – und der folgende war danach:

“War schon geil!”
“Ja, die Gitarrensolos! Brian May hat es immer noch drauf!”
“Und das Schlagzeug-Battle! Der Hammer!”
“Adam Lambert hat aber auch gut gesungen – er ist kein Freddie, aber dennoch, echt gut!”
“Das war ein toller Abend! Wenn die das nächste Mal auftreten, müssen wir wieder hin!”
“Auf jeden Fall!”

:-D

Ausverkaufte Lanxess-Arena in Köln, mega Stimmung, Freddie hat auch gesungen… wir wollen nochmal!!

Doctor: Who? Der Doktor geht in eine neue Staffel – mit neuem Gesicht

Die Serie Doctor Who läuft seit 1963 im englischen Fernsehen (mit einer kurzen Pause von 1989-2005) und geht jetzt in die 8. (seit 2005) bzw. 34. Staffel (seit Anbeginn) – das wird mit einer Kinopremiere in ausgewählten Kinos gefeiert. Wie auch schon beim Day of the Doctor, schmeiße ich mich in meinen TARDIS-Dress und setze mich in den vollen Kinosaal.

Super direkt am Anfang: Die Trailer waren allesamt auf englisch! Gezeigt wurde neben dem Hobbit-Trailer (der dem Publikum ein lautes “oooooohhhhhh” entlockte), der Trailer zum “The Maze Runner“, ein Teaser zu “Big Hero 6” von Disney und der Trailer von “Gone Girl” mit Ben Affleck (das Buch habe ich gekauft, aber ich komme von meinem SuB einfach nicht runter – gnaaaa).

Die erste Folge der achten Staffel wird von einem kurzen Intro vorgestellt, in dem jede einzelne Inkarnation des Doktors (es sind inzwischen zwölf oder dreizehn, je nachdem, wie man zählt) noch einmal gezeigt und kurz anhand seiner Eigenschaften aufgezählt wird.

Die Folge fand ich gut, auch wenn ich kein riesiger Doctor Who-Fan bin, begeistere ich mich doch für das Universum um den Doktor. Ich muss es ehrlich zugeben: sich die Folge anzusehen, ist in der Tat nur etwas für Fans, solchen, die es werden wollen, oder England-verliebte.

Am Ende folgte noch ein schönes Making-of mit tollen Szenen aus dem Hintergrund und mit Interviews der Darsteller.
Ich fand es wieder einen gelungenen Start und es zeigt mir, dass die Serie länderübergreifend Menschen bewegt und unterhält.

Für die Statistik (Samstag, Düsseldorf, Kino 4):
Gesamt-Besucherzahl: ca. 310
Bis das Licht anging saßen noch: ca. 300 (das Making-of lief mit Beleuchtung)
Am Ende des Abspanns saßen noch: n/a

Elton John rockt den Hockeypark

Vor zwei Wochen haben wir uns das Konzert von Elton John angesehen. Open Air im Hockeypark Mönchengladbach.

Vor ein paar Wochen habe ich an einer Verlosung der RP Online teilgenommen, es gab 2 VIP-Karten für das Konzert zu gewinnen. Vor drei Wochen wiederum, die Verlosung war natürlich längst vergessen, kam der Anruf der Rheinischen Post: “Sie haben gewonnen!” Nach einem kleinen Freudentanz bin ich am gleichen Abend noch zum RP-Tower gefahren, um die VIP-Tickets abzuholen.

Am Tag des Konzertes haben wir uns keinen Stress gemacht, Start des Konzertes war für 19 Uhr angesetzt und um 16:45 Uhr herrschte noch Unwetter über dem Rheinland. Um 17:30 Uhr ist das Unwetter weitergezogen und wir haben uns pünktlich auf den Weg gemacht.
Vor Ort angekommen haben wir einen VIP-Parkplatz direkt vor dem Stadion/Hockeypark bekommen, konnten durch einen VIP-Eingang zum VIP-Zelt mit kostenlosem Buffet und Getränken gehen und sind quasi auf die Minute an unseren Plätzen im VIP-Block angekommen. Das VIP-Zelt mit Verpflegung war auch noch bis eine Stunde nach dem Konzert geöffnet.

Elton John begann pünktlich um 19 Uhr – als eines der ersten Lieder hat er “Candle in the Wind” gespielt, es klang live genau so gut wie aus dem Radio. Wir haben gedacht, wir kennen viel mehr Lieder, aber 40 Jahre Bühnenpräsenz und Album nach Album nach Album bringt einfach Lieder hervor, die nicht alle Mainstream und bekannt sind.

Das er es aber immer noch kann und auch mit seinen 60+ Jahren nicht zum alten Eisen gehört, hat er mit jedem Lied bewiesen. Die meisten Lieder hat er mit Klavier-Soli oder Gitarren-Einlagen durch seinen Gitarristen “aufgepeppt” und gezeigt, dass seine Fingerfertigkeit an nichts eingebüßt hat. Zudem bedankte er sich nach fast jedem Lied bei den Zuschauern, die “das alles erst möglich gemacht haben”.

Wir hatten durchgehend Glück, hatte es ja zwei Stunden vorher noch aus Kübeln gegossen, war es den ganzen Konzertabend angenehm warm, kaum schwül und leicht bewölkt. Der Traum schlechthin kam allerdings am Ende, als der Herr John als eines der letzten Lieder “Circle of Life” spielte, und die Sonne extrem romantisch und orange glühend rechts vom Hockeypark im Horizont verschwand – Gänsehaut pur!!

Den Abend haben wir durchgehend genossen, es war tolle Unterhaltung und viele glückliche Menschen jeder Altersgruppe haben gemeinsam gefeiert. VIP-Karten, bzw. überhaupt Karten zu gewinnen ist schon etwas besonderes, denn auch wenn wir jetzt wissen, was dahintersteckt, glaube ich nicht, dass wir uns VIP-Karten selber kaufen würden, wenn es sie gibt.

Und wenn man nach dem Konzert den Hubschrauber mit Elton John abheben sieht und er am Horizont verschwindet, merkt man schon ein wenig die Unterschiede zwischen einem Sir Elton John und einem “Normalo”…

I’m bringin’ sexy back – YEAH! Justin Timberlake in Köln

Einer Ohnmacht nahe habe ich es im Oktober letzten Jahres im Justin-Timberlake-Fanclub-“Tennessee-Kids“-Kartenvorverkauf geschafft, zwei Tickets für das Zusatzkonzert in Köln am vergangenen Dienstag zu ergattern. Alleine der Kartenkauf war schon Aufregung pur – und die Plätze waren dann auch noch hervorragend!

Die Lanxess-Arena hat eigentlich keinen guten Ruf für Konzerte – mir wurde öfters erzählt, dass die Akustik nicht gut sei und die Sänger manchmal kaum zu verstehen. Davon überzeugt, dass Justin sowas niemals zulassen würde, habe ich mich schwer auf den Abend gefreut.

Als Glückliche haben wir einen Parkplatz im Parkhaus direkt neben der Arena bekommen und hatten so noch etwas Zeit, unseren Hunger zu stillen. Im Oberrang haben wir es uns anschließend in der ersten Reihe gemütlich gemacht und mussten nicht lange warten.

Ohne Vorband starteten JT und die Tennessee Kids nach einem Countdown in einen fulminanten Start. Neue Lieder, alte Lieder, Hüftschwünge, Moonwalk, Klamottenwechsel, super-choreographierte Bewegungen, angeheiztes Publikum, Klaviereinlagen, Gitarrensolos, Jazz vom Feinsten…….. JT hat es einfach drauf.

Man merkt, dass er es liebt, auf der Bühne zu stehen, denn auch wenn alles durchgeplant ist, das Lächeln kann man nicht vortäuschen. Nach der Pause tanzt er auf einem Teil der Bühne, der Hydraulisch hochgehoben wird und an das andere Ende der Halle fährt. Dort singt und tanzt er weiter, geht zum Publikum, schüttelt Hände – und zeigt sich als normaler Typ. Der Bühnenteil fährt nach ein paar Liedern (unter anderem auch Cover-Versionen von Elvis und Michael Jackson) wieder zurück und langsam merkt man: Es geht dem Ende zu.

Nach guten 2:30 Stunden ist er fertig, hat 32 Lieder gespielt – und wir sind auch fertig. Erschöpft und gleichzeitig aufgeputscht, denn JT hat das Publikum so gut im Griff, wie ich es bisher kaum erlebt habe.

Ich habe bisher noch nie eine so laute Halle gehört, das Publikum hat sich überschlagen und auch mein Hals hat am Ende des Abends deutlich wehgetan. Und es hat sich gelohnt. Die Karten waren nicht günstig, aber mit 88€ immer noch im akzeptablen Rahmen. Nächstes Mal würde ich noch mehr ausgeben, um noch mehr zu sehen – denn manche Bewegungen und Tanzschritte konnte man aus der Entfernung doch nur erahnen.

Justin, danke für den schönen Abend!!
(Und danke an meine liebe Freundin, mit der der Abend nochmal so schön war.) :-)

Andreas Kümmert – The Voice of Germany 2013

Die Stimme vom “Rocket Man” Andreas Kümmert erinnert stark an Joe Cocker. Als Cocker-Fans waren wir auf seiner Seite, als er die dritte Staffel von The Voice of Germany 2013 gewonnen hat. (Dass ich ein bisschen mehr für Chris Schummert war, muss ich hier aber dennoch erwähnen.)

Direkt im Anschluss an die Show sind die Neu-Stars auf Tour gegangen – erst gemeinsam und einige anschließend auch alleine. So auch Andreas Kümmert. Nach erscheinen seines Albums am 04.04. haben ich dem besten Mann Karten für das Konzert in der Live Music Hall in Köln geschenkt und er hat sich sehr gefreut.

Die Live Music Hall fasst vielleicht 500 Leute, aber nicht mehr – also eine gemütliche, nette Location, die mit roten Samtvorhängen eine heimelige Atmosphäre schafft. Wir hatten Glück mit den Parkplätzen, es war allerdings auch Dienstagabend und da scheint selbst in dem Ort in Köln nicht soo viel los zu sein.

Als Vorband traten “Lick and a Promise” auf. Die kannte ich jetzt nicht, und sie als “die letzte echte Rockband Deutschlands” zu bezeichnen, fände ich zu viel des Guten.

Andreas Kümmert – ohne viel brimborium, in Jeans und Hoodie, mit Kapuze auf dem Kopf, gibt sich so, wie wir ihn im Fernsehen kennen gelernt haben und wie er zu sein scheint: Bodenständig, Schlicht, halt “a simple man”. Als Auftakt spielt er direkt seinen Siegersong, das Publikum jubelt, ist begeistert.

Er kann Gitarre spielen, und das richtig gut! Ein Riff folgt auf den nächsten und er liefert sich ein wildes Battle mit seinem Gitarristen. Die folgenden Songs waren aus seinem neuen Album und hatten viel von ihm selbst und sehr wenig von Joe Cocker, durchaus schön anzuhören. Einige Klassiker von ihm gespielt waren auch darunter.

Durchaus ein unterhaltsamer Abend.

Der Dennis aus Hürth: Leider nein, leider gar nicht… Alter, doch!

Als der Dennis aus Hürth nach Düsseldorf in das Savoy-Theater kommen sollte, mussten wir uns direkt Karten kaufen – wir finden sowohl den Dennis als auch den Schauspieler Martin Klempnow sehr lustig und waren sogar so früh dran, dass wir Karten in der zweiten Reihe bekamen – Traumplätze!

Der Dennis kommt aus Hürth. Und musste sich in Düsseldorf keine Köln-feindlichen Beschimpfungen anhören, sondern hatte das Publikum quasi von Anfang an in seinem Bann. Er fiel (offensichtlich) direkt mehrmals aus der Rolle und wich so stark vom Programm ab, dass er am Ende mit 15 Minuten Verspätung endete. Und ich hätte noch Stundenlang dasitzen können und war nur froh, dass ich am nächsten Tag keinen Muskelkater hatte, so stark mussten wir lachen. Der Beatboxer Money war dann noch die Kirsche auf dem Eisbecher mit Sahne.

Beim nächsten Programm sind wir wieder mit dabei – Dennis hat es einfach drauf!

Nickelback: The Hits Tour 2013 (Sing-Along-Konzert)

Nickelback kommt nach Deutschland? Ui, joa, könnte man mal machen… aber mehr als drei Lieder kennen wir doch nicht von denen, oder?

So in etwa ging der Dialog, wenige Minuten vor Kartenkauf. Ein paar Tage später habe ich dann doch das Album “The Best of Nickelback Vol. 1” gekauft und einfach mal angespielt. Ergebnis: Wir kannten 98% der Lieder und waren tierisch überrascht – und gleichzeitig total froh, (gute) Karten gekauft zu haben!

Das Konzert war in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen, die wir ja jetzt von Joe Cocker schon sehr gut kannten. Das hielt uns nicht davon ab, uns auf dem Weg zurück zum Parkhaus hervorragend zu verlaufen, aber gut…

Die Vorband Skillet hat ordentlich gerockt, die gute Schlagzeugerin ist abgegangen, dass man meinen könnte, ihr Leben hinge daran. Sehr imposant.
Nickelback selbst hat eine super Show geliefert. Inklusive Trinkspielchen und -sprüchen auf der Bühne. Damit das direkt am Anfang geklärt wurde, hat Chad Kroeger (Leadsänger) um das mitsingen gebeten. Es wurde also ein Sing-Along-Konzert. Super!
Die Stimmung war klasse, die Leute waren super drauf (gut zu scherzen aufgelegt, wie man an diesem Foto sehen kann) und es hat einfach Spaß gemacht, die ganzen Lieder, die einen schon zum Teil echt lange begleiten, live zu hören.

Die Toten Hosen im Hexenkessel Düsseldorf: Das Abschlusskonzert

Obwohl wir in Bochum bereits ein Konzert der Toten Hosen besucht haben, wollten wir es uns nicht nehmen lassen, die Hosen einmal in ihrer Heimatstadt Düsseldorf zu erleben.

Von den Vorbands haben wir nicht viel mitbekommen, lediglich Madness haben wir noch gesehen und das Lied “Our House” gehört, das hat sich gelohnt.

Das Konzert der Toten Hosen war wirklich ein tolles Erlebnis! Als große Fans der Fortuna Düsseldorf haben die Toten Hosen in der ESPRIT-Arena natürlich ein Heimspiel gehabt. Vor ausverkaufter Arena haben sie einen Hit nach dem Anderen gespielt, nicht nur die Neuen, sondern vor allem die Alten – und das Publikum ging mit! Zwischen den Liedern gab es immer wieder Schlachtrufe der Fortuna-Fans, sowohl die Fußballmannschaft als auch die Eishockey-Spieler der DEG waren unter dem Publikum und wurden mehrmals von der Band erwähnt.

Es hat riesigen Spaß gemacht, dabei zu sein und wenn sie das nächste Mal auf Tour gehen (was noch etwas dauern soll), sind wir auf jeden Fall wieder dabei!

Tenacious D in Berlin

Wenige Tage nach unserem großen Urlaub hatten wir schon wieder 1,5 Tage Urlaub – dieses Mal nur etwas näher, in Berlin.

Dienstagsabends traten Tenacious D in der Zitadelle (Berlin-)Spandau auf. Ihr einzigstes richtiges Deutschlandkonzert 2013 – das konnten wir nicht verpassen!

Bereits vor Monaten haben wir die Tickets (bei eventim) gekauft und die Flüge (bei germanwings) gebucht. Germanwings bietet die Möglichkeit, einen Spartarif (“Basic”) zu buchen, man hat dann keinen Anspruch auf einen Snack, eine Mahlzeit, etwas zu Trinken oder darauf, ein Gepäckstück mitnehmen zu dürfen. Das war ziemlich perfekt für uns – für eine Nacht reicht Handgepäck und Essen/Trinken nehmen wir so mit (was man für eine Stunde Flugzeit halt braucht).

Berlin ist eine der wenigen Städte, bei der selbst ich als leidenschaftliche Autofahrerin eingestehe, dass man mit öffentlichen Verkehrsmittel sehr viel besser voran kommt als mit dem Auto. Deswegen fiel mir die Suche nach dem perfekten Hotel auch nicht schwer: es musste nur direkt an einer U-Bahn-Haltestelle liegen. Vorzugsweise der U7, die direkt zur Zitadelle fährt. Und das Hotel war schnell gefunden:

Leonardo Hotel Berlin – perfekt gelegen an der U-Bahn Haltestelle Bismarckstr., von der die U7 und die U2 (Richtung KaDeWe, Potsdamer- und Alexanderplatz) abfahren. Für einen relativ günstigen Preis haben wir ein Doppelzimmer gebucht.

Dienstagsmittags von Köln-Bonn abgeflogen, in Berlin-Tegel gelandet, haben wir und noch zwei BVG-Tageskarten besorgt und zum Hotel aufgemacht. Ein kurzer Zwischenstopp bei Rossmann, im Hotel eingecheckt und auf zum Abendessen! Eigentlich wollten wir ein wenig durch die Gegend streifen und uns dann für etwas entscheiden – wir kamen allerdings nur bis zur nächsten Kreuzung: Ein heftiger Regenschauer zwang uns, unter einem Vordach Schutz zu suchen. Als wir da so warteten, dass es aufhört, so zu schütten, beobachteten wir die Gegend und sahen das italienisches Restaurant La Spiga auf der anderen Straßenseite. Kurz die Bewertungen geprüft, dann rein und Essen fassen!

Der beste Mann hatte eine leckere Pizza Margerita mit einem gemischten Salat. Ich habe mir Spagetti mit Pesto bestellt. Dazu gab es Brot – alles in allem leckeres Essen und gut, dass wir den Laden gefunden haben.

Kurz noch einmal im Hotel frischgemacht, haben wir uns in die U7 Richtung Spandau gesetzt und waren rechtzeitig an der Zitadelle.

Vor Ort gab es eine tolle Auswahl an Getränken und Essen – es war wirklich für jeden etwas dabei. Die Zitadelle Spandau ist ein Open-Air-Gelände, das leider nicht abschüssig ist o.ä., so musste man als kleiner Mensch einen Platz für sich suchen. Wir hatten Glück und haben recht gute Plätze gefunden. Kurz nach 20 Uhr traten Tenacious D auf – es war eine tolle Show! Für einen detaillierten Bericht verweise ich gerne auf den Artikel in der Berliner Morgenpost – sehr gut getroffen. (Zumal ich so nicht die vielen sexuellen Anspielungen aufschreiben muss, die im Konzert vorkamen.)

Die Rückfahrt war angenehm (aber etwas warm mit so vielen Menschen in der U-Bahn) – alle wussten sich zu benehmen, ziemlich Erwachsen.

Am nächsten Morgen haben wir ausgecheckt – um 16 Uhr mussten wir am Flughafen sein, es blieb also noch genug Zeit. Nach einem Frühstück im Extrablatt in den Wilmersdorfer Arcaden (wo man hervorragend Leute gucken konnte), haben wir uns mit unserem Handgepäcktäschchen aufgemacht, das KaDeWe zu besuchen. 7 Etagen voller Spaß – und doch blieben wir am meisten in der Spiele-Abteilung, bei den Elektronik-Artikeln und am Ende natürlich oben im Restaurant.

Einen leckeren Erdbeersalat und ein großes Stück Erdbeerkuchen später standen wir dann wieder auf der Straße und wussten nicht recht, wohin mit unseren restlichen 2 Stunden. Es war die riesige Auswahl, die uns etwas stocken ließ. Dann wurde uns die Entscheidung aber quasi abgenommen, da wir von einer netten jungen Frau angesprochen wurden (auch so ein Phänomen der Großstadt – dich quatschen von allen Seiten Leute an), ob wir nicht die Stadtrundfahrt machen möchten. Nach Preisprüfung und Gegencheck des Portemonnaies, saßen wir oben in einem roten Doppeldecker-Bus und genossen die Aussicht auf und die Erklärungen über Berlin. Da es mehrer Routen gibt, werden wir nächstes Mal eine der anderen Routen nehmen – Berlin ist so groß, da sieht man immer etwas Neues.

Bei unserem nächsten Besuch werden wir auch (nicht neu für mich, für den besten Mann aber schon) den Potsdamer Platz samt Filmmuseum und LEGO-Discovery besuchen. Darauf freue ich mich jetzt schon!

Mit dem Taxi wieder zurück zum Flughafen Tegel, waren wir mit ein bisschen Verspätung dann auch nach 2 Stunden wieder in Köln und konnten die Heimreise antreten – am nächsten Tag mussten wir ja wieder arbeiten. Ein schöner Kurzurlaub mitten in der Woche – soetwas wollen wir öfter machen!