Erinnerungen, die ich nicht aufgeschrieben habe

In den letzten Wochen/Monaten gab es ein paar Veränderungen, die jetzt in einem neuen Job (ab Juni) und einem dreiwöchigen Urlaub (aktuell) ihren Höhepunkt finden und die mir ein bisschen die Kraft und die Zeit genommen haben, alles aufzuschreiben, was in der Zeit passiert ist.

Um dennoch nicht zu vergessen, was ich erlebt und getan habe, hier (ganz Sat.1-Frühstücksfernsehen-Style), die Dinge, die ich nicht aufgeschrieben habe und die es damit nicht in den Blog geschafft haben:

  • Ich habe mir nach 6 Jahren einen neuen Job gesucht. Das lachende und das weinende Auge begleiten mich, aber ich bleibe mit einigen der alten Kollegen in Kontakt (soweit man das heute absehen kann).
  • Wir haben uns zwei neue (gebrauchte) Autos gekauft – für jeden eines. Da der neue Job leider in eine ganz andere Himmelsrichtung liegt als der vorherige, kann ich den besten Mann nicht mehr “unterwegs absetzen”. Daher: ein neues Auto für mich und ein kleine(re)s als Ersatz für den alten (Wagen!).
    (Wahrscheinlich werde ich über mein neues Auto doch noch etwas schreiben, denn ich habe mir mein Traumauto gekauft… Hier kann man erahnen, welches das sein könnte.)
  • Ich war an Ostern in der katholischen Kirche. WFT?? Ja, richtig. Eine Firmung in meiner Familie machte es notwendig. Was tut man nicht alles für “la Familia”.
  • Ich war letztes Jahr auf der FedCon 23 (Mai 2014) und auf der RingCon 14 (November 2014) und habe über beides nichts geschrieben – shame on me! Ich habe die wunderbare und einzigartige Nichelle Nichols live gesehen und ein Foto und ein Autogramm von ihr (gekauft, aber richtig, nicht aus so einem Gift-Shop, sondern sie hat live vor mir unterschrieben!).
  • Wenn wir schon bei Conventions sind – wir waren auf einer KLZ-Veranstaltung “Buffy-Fan-Meet” in Frankfurt, auf der wir drei Schauspieler aus dem Whedon-verse getroffen haben: Eliza Dushku, James Marsters und Nicholas Brendon.
  • Meine verrückten (Ex-)Kollegen haben mir zum Abschied eine KitchenAid geschenkt O.O Ich bin immer noch ein wenig sprachlos, denn das ist wirklich mal eine Hausnummer!
  • Mein bester Mann hat mir zum Geburtstag (als verspätetes Geburtstagsgeschenk) eine Apple Watch geschenkt O.O Auch da war ich ziemlich sprachlos und nutze sie aber seitdem täglich (jaja, Luxus-Kram, aber ziemlich cool). :-D
  • Wir haben endlich ein paar Bilder aufgehangen, angefangen bei einem Star Wars-Bild von Tsuneo Sanda, werden demnächst noch Prints von Andy Fairhurst (Zurück in die Zukunft) und Jaroslav Wieczorkiewicz (Aurumlight) folgen

Wahrscheinlich habe ich ein paar Sachen vergessen, aber einiges werde ich jetzt (im Urlaub) endlich aufschreiben :-)

Ode an die Bücher und alle Geschäfte, die welche verkaufen

Ich lese Bücher zu 99% als ebooks, auf meinem iPad oder meinem Kindle (auf dem eigentlich gar nicht mehr, aber ich könnte…). Nur noch wenige Bücher lese ich in Papierform – die aus den letzten 12 Monaten kann ich an einer Hand abzählen und spontan fällt mir nur ein “Papierbuch” ein, das ich gelesen habe.

Ab und an habe ich eine Durststrecke. Nicht, dass ich keine Bücher hätte, die ich lesen könnte – mein SuB umfasst eine kleine (digitale) Bücherwand – sondern eine Art Unentschlossenheit, welches dieser tollen Bücher ich zuerst lesen soll. Wenn es wieder soweit ist, wenn ich mich fühle, wie sich ein Schriftsteller bei einer Schreibblockade fühlen muss, oder einen Allergiker, der nicht weiß, wo er zuerst kratzen soll, dann suche ich oft einen Ort auf, der mir hilft: Die Buchhandlung.

Ich genieße es, einen Ort aufzusuchen, der voller Bücher ist. Die ich alle direkt mitnehmen könnte, die alle nach mir rufen (manche lauter, manche leiser – einige auch gar nicht) und mich animieren, mehr zu lesen. Dieser ganz bestimmte Duft von vielen Büchern in einem Raum, dieses Gefühl, sofort in eine fremde Welt abtauchen zu können – ich liebe es!

Als Kind war ich ein richtiger Bücherwurm, es konnte mir nicht spannend, abenteuerlich oder lang genug sein. Die örtliche Bibliothek war fast ein zweites zuhause – die hatten sogar Comics und Mangas! Das war damals noch keine Selbstverständlichkeit.

Ich möchte von einem Beispiel erzählen. Mit 13 habe ich meinen ersten Stephen King gelesen: “Der Friedhof der Kuscheltiere”. Ich wusste aus Erzählungen, dass er spannend und gruselig sein soll. Damals war er mir aber einfach zu hoch – ich war erst mit 15 so weit, zu verstehen, was diesen Grusel ausmacht und habe mich dann durchgelesen: Es, Friedhof der Kuscheltiere (nochmal), Duddits (war ganz neu!), Carrie, Shining, In einer kleinen Stadt, The Stand… und noch einige andere. Mein letztes Buch war “Das Spiel”, das ich nur noch zur Hälfte gelesen habe – und danach verlor ich das Interesse an King und wand mich anderen Schriftstellern zu.
(Meinen nächsten King habe ich erst wieder 13 Jahre später gelesen: Die Arena. Als Papierbuch.)

Ohne die Bücherei hätte ich niemals so viel lesen können, meine Eltern wären arm geworden – ich habe die Bücher verschlungen, es war eine tolle Zeit.

Ich erinnere mich noch an das Dachgeschoss der Bibliothek: Ein altes Haus, noch mit alter Handwerkskunst gebaut, vielen Querbalken, hatte im Dachgeschoss eine wunderschön-heimelige Vertäfelung. Es gab eine Sitzecke mit einem Tisch und bequemen Sesseln, in die man sich setzen konnte. Dort oben war es sehr still – es kam selten jemand hoch, da oben waren “nur” Wissenschaftliche Bücher, die in den Ferien (zu der Zeit war ich meistens da) wohl selten jemand benötigte. Wenn man dort oben anfing, ein Buch zu lesen, konnte man sich wirklich zurückziehen – wirklich mit dem und im Buch sein.

Ich bin glücklich, dass ich diese Art von Erfahrung in meiner Kindheit gemacht habe. Dass ich gelernt habe, wie schön es ist, mit sich und einem Buch zu sein – wie sehr die Vorstellungskraft auf Geschichten anspricht, die einem nicht visuell leicht aufbereitet in HD/3D/… angereicht werden, sondern die man sich selbst erschaffen kann.

Eine Kindheitserfahrung, die mich begleitet – immer, überall und ganz besonders in Buchhandlungen :-)

Lesestart
Stiftung Lesen
Welttag des Buches

WordPress ärgert mich…

Seit dem Update auf iOS 7 und dem Update der WordPress-App möchte sie nicht mehr so, wie ich möchte. Bisher habe ich viel auf dem iPad geschrieben, bereits seit einiger Zeit habe ich aber auch ein (heißgeliebtes, lange ersehntes [was ich nieeemals zugeben würde]) MacBook – so ein schönes älteres Modell mit einer richtigen Farbe, nicht so ein silber-metallic-Kram, das sofort zerkratzt, wenn man es nur mal schief anschaut. Auf eben jenem MacBook habe ich auch schon einiges (und meistens dann die richtig langen Texte) geschrieben – es ist jedoch nicht ganz gesund, deswegen fahren wir bald zum Onkel Genius Bar, um die kleine USS Enterprise (zur Benamung unserer Elektrogeräte muss ich auch nochmal was aufschreiben) wieder gesund zu machen.

Da mich also derzeit weder die WordPress-App auf dem iPad, noch mein kleines MacBook richtig lieb haben, habe ich zwar eine Menge geschrieben, aber noch nichts veröffentlicht. Kommt alles noch. Versprochen.

Der Frage-Foto-Freitag #5: Rock on!

Und wieder ein tolles Thema am Frage-Foto-Freitag!

FFFOM

Die Frage an diesem Freitag lautet: “Was hört ihr für Musik und in welche Stimmung bringt sie euch?”

Eine hervorragende Frage – eigentlich wäre es für mich als Listen-freak nur logisch, auch immer meine aktuelle Playlist niederzuschreiben. Da die aber so häufig wechselt, lohnt es sich nicht. Trotzdem hier meine aktuelle Musik-Playliste!

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Mit meiner aktuellen Playlist verbinde ich viele Erinnerungen und manchmal sogar widersprüchliche Gefühle – aber fangen wir oben an:

America aus dem Musical West Side Story – gesungen von der Figur Rita Moreno
Mein erstes Musical war West Side Story. Wir haben es in der Abschlussklasse auf unserem Klassenausflug besucht – und ich war schwer begeistert. Ein paar Jahre zuvor habe ich den Film West Side Story gesehen, als ich nachts nicht schlafen konnte (und eigentlich noch zu jung war, um Nachts um 2 Uhr fern zu sehen und dann so einen doch recht gewalttätigen und traurigen Film wie diesen). Das Lied hat mich in den Bann gezogen und ich liebe Musicals bis heute.

Bellas Finals: Price Tag / Don’t You / Give Me Everything aus dem Film Pitch Perfect – gesungen von The Barden Bellas
Wir haben bisher schon sehr viele Musical-Filme gesehen. High School Musical und alle Fortsetzungen, Mamma Mia, Grease und so weiter und so fort. Um den Jahreswechsel herum haben wir uns Pitch Perfect angesehen und waren von den tollen Stimmen und den Kompositionen begeistert. Dieses Lied finde ich wundervoll, da es mit Don’t You an den Film The Breakfast Club erinnert, von dem der beste Mann ein Fan ist. Und natürlich, weil es das Siegerlied im Film ist.

Bohemian Rhapsody von Queen
Muss ich dazu ehrlich was schreiben? Ein großartiges Lied, wundervoller Humor, bittersüß und voller Leid. Herrlich. Ich liebe Queen (siehe Musical, siehe Kinobesuch) und dieses Lied ist eines meiner liebsten von ihnen.

Fortunate Son von Creedence Clearwater Revival
CCR. Eine Institution. Ich bin mit ihnen groß geworden und sie erinnern mich an meinen Vater – und an schöne, verregnete Wochenenden als Kind, an denen wir als Familie viel Zeit miteinander verbracht haben.
Dieses Lied speziell erinnert mich an Stirb Langsam 4.0. Justin Long und Bruce Willis gegen die Bösen. Toll!

Happy von Pharrell Williams
Dieses Lied haben wir aus dem Film Ich – einfach unverbesserlich 2 und waren direkt hin&weg. Gute Laune pur!

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(I’m the one that’s) Cool von The Guild
Lange Geschichte kurz erzählt: Auf unserer ersten FedCon haben wir Felicia Day live gesehen. Dort haben wir vom YouTube-Channel Geek&Sundry erfahren, dort gibt es TableTop (Wil Wheaton stellt Brettspiele vor – yay!), The Flog (Video-Blog von Felicia Day) und auch die Serie The Guild. In der Serie geht es um ein Gaming-Team, dass sich aufgrund einiger Ereignisse plötzlich persönlich kennen lernt, so ohne PC zwischen sich. Und dann darüber redet, was sie so machen – und sich besser kennen lernt. Aber trotzdem weiter spielt. Es wird schnell klar, dass sie ziemliche “Loser” und “Geeks” oder “Nerds” sind. Gerade deswegen finde ich das Lied herrlich – es rächt sich an allen, die Nerds in der Schule geärgert haben. Denn jetzt sind Nerds cool. HA!

Overture aus der Oper Le nozze di Figaro, K. 492 (Die Hochzeit des Figaro) von Wolfgang Amadeus Mozart
Dieses Stück habe ich vor kurzem wiederentdeckt, als ich nach langer Zeit mal wieder Die Glücksritter gesehen habe. Der Film fängt mit dieser Melodie im Hintergrund an. Wunderbar entspannend und malerisch.

Love me again von John Newman
Endlich mal was bekanntes aus den Charts! Aber: Ich kenne Love me again aus einer YouTube-Werbung. Ich habe keine Ahnung mehr wofür die war, aber ich habe sie weiterlaufen lassen und nicht auf “Skip” geklickt, weil ich mich quasi direkt verliebt habe. Tolle Stimme, viele Emotionen – herausragender Künstler!

Rest in Peace aus der Musical-Folge Once More With Feeling der Serie Buffy, gesungen von James Marsters
Mein Highlight am Sonntag der SDCC hat mich wieder dazu gebracht, mir die Musik anzuhören – und nach dem drölften Mal hören, kann ich dieses Lied immer noch gut leiden, daher hat es das in meine Playlist geschafft.

Degustation: Fassbrausen & Co.

“Ich trinke keinen Alkohol.” Das ist eigentlich der Satz, mit dem man jede Party sprengen kann, oder? Tja, nicht mehr. Denn in den letzten Jahren und Monaten hat sich ein neuer “Trend” entwickelt: die Fassbrause.

Ohne Alkohol aber dennoch erfrischend ist das Motto. Und ich freue mich, wenn es mal etwas anderes zu trinken gibt, also Cola/Orangen- oder Zitronenbrause. Etwas, das nicht so süß und vielleicht auch mal etwas besonderes ist.

Seit längerem trinke ich mich schon langsam durch die Sorten unterschiedlicher Nicht-Alkoholischer Getränke und habe am letzten Wochenende bei einem Ausflug zum Getränkehändler eine Flasche von allem mitgenommen, an dem ich vorbeilief. Herausgekommen dabei sind erst einmal 10 Flaschen unterschiedlicher Marken, Geschmäcker und Sorten.

Ziel: Alle einmal probieren und ein (zwei, drei, vier) neues Lieblingsgetränk zu finden!

Anmerkung im Vorhinein: Ein paar davon kenne ich schon und einige andere, die ich bereits probiert und für “örks” befunden habe, habe ich stehen gelassen. Deswegen hier eine total subjektive Auswahl.

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Krombacher Fassbrause Zitrone ist bisher meine Lieblingfassbrause. Nicht zu herb trotz Anteil Alkoholfreien Bieres, der scheint also gering genug zu sein. Die Süße und die Säure belancieren sich schön aus und gekühlt ist sie einfach ein Genuss. Trinke ich gerne zum Essen oder einfach mal so wegen des guten Geschmackes.

Krombacher Fassbrause Holunder schmeckt sehr intensiv nach Holunder. Ich hatte das Gefühl, ein paar Holunderbeeren im Mund zu haben, so natürlich kam mit der Geschmack vor. Für Holunderbeerenliebhaber ein tolles Getränk, da auch hier der Biergeschmack nur als dezentes Bitter im Hintergrund auftaucht. Ich kann mir gut vorstellen, dass man hieraus ein tolles Mixgetränk à la Hugo zaubern kann. Aber so pur muss ich es nicht trinken.

Gaffels Fassbrause Orange ist zwar gut gemeint, aber nicht mein Geschmack. Die Zitrone-Fassbrause lässt sich durchaus trinken, aber hier schmeckt man weder die Orange noch einen anderen Geschmack deutlich heraus. Ich werde noch ein paar Wochen warten und ihr dann nochmal eine Chance geben, aber vorerst möchte ich andere Sorten trinken.

VELTINS Fassbrause Holunder, riecht vielversprechend nach süßem Holunder und einer leicht herben Note des Bieres. Leider wird das Geruchs-Versprechen nicht eingehalten, die Fassbrause schmeckt extrem nach alkoholfreiem Bier und nur im Nachgeschmack ein wenig nach Holunder. Wenn jemand auf alkoholfreies Bier mit Nachgeschmack steht, ist das das richtige Getränk! Für mich leider gar nicht.

VELTINS Fassbrause Apfel-Kräuter duftet leicht nach Apfel und schmeckt deutlich nach dem herben Alkoholfreien Bier, das enthalten ist. Die Kräuter kommen erst heraus, wenn man heruntergeschluckt hat, was ich persönlich nicht so schlimm finde, da mir Kräuterlimonade meistens nicht schmeckt. Der stark herbe Geschmack kann durch den Anteil an Apfelsaft nicht ausgeglichen werden und somit fällt diese Fassbrause für mich nicht unter meine Lieblings-Getränke. Denn wenn ich Bier trinken wollen würde, hätte ich eines gekauft.

Bitburger Fassbrause Zitrone schmeckt fast gar nicht nach Bier, dafür relativ deutlich nach Zitrone. Jedoch nicht nach frisch-gepresst, sondern aus dem Konzentrat gewonnenen Zitronen-Geschmackes. Durch die fehlende, bzw. dezente herbe Note passt das jedoch gut zusammen. Wem Zitronenlimo zu süß ist, der liegt hier genau richtig. Ähnlich wie Zitronenlimonade, nur nicht so süß und süffig, da nicht zu aufdringlich in jedwede Geschmacksrichtung. Gut, aber nicht außergewöhnlich.

fritz-limo Melonenlimonade schmeckt auf den ersten Schluck ein wenig nach Freibad und Sommer. Auf den zweiten Schluck leicht erfrischend und nicht so stark nach Melone, wie ich es mir wünschen würde. Nicht so süß wie andere Limonaden hatte ich trotzdem irgendwie was anderes erwartet. Ich gebe der Limonade noch eine zweite Chance, aber dieses Mal hat sie mich nicht überzeugt.

fritz-limo Apfel-Kirsch-Holunder-Limonade duftet nach Kirschsaft und schmeckt nach Kirschsaft. Von Apfel und Holunder lässt sich nur etwas erahnen – oder ich bilde es mir ein, weil es ja auf dem Etikett steht. Die Limonade ist eine richtige Limonade, das heißt süß. Keine andere Note spielt mit hinein, dafür ist es nicht so extrem süß wie die bekannten Limonaden. Einen Extra-Punkt gibt es für Originalität auf der Rückseite des Etiketts. Sicherlich für jemanden etwas, der bisher nur süße Limonaden getrunken hat und jetzt etwas sucht, dass nicht ganz so süß ist.

Bionade Cola hat der beste Mann ausgetrunken und fand sie etwas komisch-würzig… Die werde ich noch probieren müssen.

Bionade Ingwer-Orange schmeckt ähnlich wie die Bionade Holunder dezent nach dem Gerstensaft, aus dem die Bionade besteht. Der Ingwergeschmack ist quasi kaum vorhanden, was ich recht angenehm finde, da Ingwer durchaus intensiv stechend schmecken kann und dies ist hier nicht der Fall. Leider schmeckt man allerdings auch die Orange kaum heraus, so dass sich der Geschmack nur dahingehend von der Bionade Holunder unterscheidet, dass sie eben nicht nach Holunder schmeckt.

Der Frage-Foto-Freitag #4: let me entertain you!

Au mann, die Fragen werden immer besser von Steffi.

FFFOM

Heute ist die Frage: Was schaut ihr diesen Herbst? Im TV, auf DVD, im Kino – whatever! Zeigt 5 Sendungen/Serien/whatever, die ihr liebt und alle sehen sollen!

Neben meiner Passion als Leseratte liebe ich Filme. Meine Lieblings-Genres sind Actionkomödien, gerne auch nur Action oder gerne auch nur Komödie. Auf jeden Fall aber sollte es ordentlich auf die 12 geben.
Anfang des Jahres habe ich mich durch kino.de geklickt und die Neustarts des Jahres fein säuberlich in unseren Kalender eingetragen, denn soweit käme es noch, dass wir eine Preview von einem lange erwarteten Film verpassen! Dann kam die SDCC und wir hatten plötzlich ein Dutzend mehr Serien auf der “Stapel ungesehener Serien”-Liste. Also steht dieser Herbst nicht nur im Zeichen der Leseabende, sondern auch unter dem Stern der Entertainment-Götter.

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1) Serie: Arrow – In den USA wurde bereits das Finale der ersten Staffel ausgestrahlt, ich habe im SDCC-Panel von John Barrowman von dieser Serie erfahren und dadurch auch schon ein paar Spoiler gehört. Seit dieser Woche wird die erste Staffel immer Montags auf VOX um 20:15 Uhr ausgetrahlt und umfasst 23 Folgen, d.h. der Montag ist bis März reserviert, denn die erste Folge war soo spannend!

2) Film: Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 – Der erste Teil (Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen) ist so unglaublich liebevoll gestaltet und erzählt, dass wir uns den zweiten Teil definitiv ansehen werden. De-fi-ni-tiv!

3) Film: Thor - The Dark Kingdom 3D – ja, muss ich jetzt nix zu sagen, oder? Heißer Kerl rettet Welt. Mit Hammer. Alles hat irgendwie komische Namen (Bifröst, hallo?) aber sieht unglaublich gut aus. Wer mir nicht glaub, hier einer der Trailer.

4) Event: Webcomics – Die Notwendigkeit zu Bloggen. Flix, Leowald und digirev lesen aus ihren Blogs vor und stellen sich der Diskussion. Flix ist endlich mal wieder hier in der Gegend, das lasse ich mir nicht entgehen!

5) Blu-ray-Event: Ich - Einfach Unverbesserlich 2 – Nachdem wir den Film jetzt schon zweimal gesehen haben (einmal auf deutsch und einmal auf englisch), konnten sehr gute Freunde leider aufgrund eines kleinen Wunders (aka Baby) nicht ins Kino. Deswegen holen wir das einfach nach! Mit Cola, Popcorn und der bereits vorbestellten Blu-ray werden wir uns einen tollen Filmabend zuhause machen und gemeinsam den Film sehen (und einfach vergessen, dass wir ihn schonmal gesehen haben). :-)

Da Under the Dome bereits für uns beendet ist (wenn man die englische Variante schaut, hatte man schon das Vergnügen des Finales) und die anderen Marvel-Filme erst ab 2014 kommen, fiel es mir doch recht einfach, mich für 5 zu entscheiden.

Der Frage-Foto-Freitag #3: Lieblingsbücher

Und ich hatte mir fest vorgenommen, heute Abend zu lesen…

Doch dann habe ich die Frage von Steffi Luxat bei Facebook gesehen und jetzt ist es wieder soweit:
FFFOM

Die Frage lautet nämlich: Was sind eure 5 liebsten Bücher?

Da kann ich, als bekennende Leseratte, nicht an mich halten. Dass bei mir mehr als 5 Bücher dabei herausgekommen sind, ignoriere ich Damenhaft und lege euch alle diese Bücher einfach ans Herz.

Die Welt braucht mehr Leser!

Aus der Rubrik Belletristik haben mich ganz besonders angesprochen:
Ich. Darf. Nicht. Schlafen. von S.J. Watson
Ich. Darf. Nicht. Schlafen. wiegt einen in Sicherheit und macht gleichzeitig eine tierische Angst. Ich muss es unbedingt nochmal lesen (also, sobald ich die anderen Bücher von meiner Liste gelesen habe…), es ist einfach schon zu lange her.
Es ist derzeit verliehen, deswegen kein Bild.

Da gewöhnze dich dran: Wie ich mein Herz an den Pott verlor von Vanessa Giese.
Da gewöhnze dich dran wurde von der “Draußen nur Kännchen“-Nessy geschrieben. Es sprüht vor Liebe für Einander, und ist so wundervoll geschrieben (und das nicht auf eine schnulzige Liebesroman-Art, sondern auf die einzig richtige Ruhrpott-Art), dass ich richtig traurig war, als ich das Ende las. Nicht, weil das Ende traurig war, sondern weil das Buch zuende war. Ich hätte noch Stundenlang weiterlesen können. Von den verrückten Handballhühnern, vom Eichhörnchen (kein Tier, soviel sei hier gesagt) und von den Mitmenschen, die einem in diesem Werk begegnen. Ich möchte sie alle umarmen. Bitte.
(Und an dieser Stelle frage ich mich wieder, warum ich dazu keine Rezension geschrieben habe, denn von diesem Buch sollten alle erfahren.)
Das habe ich als eBook, deswegen auch hier kein Bild.

Bei den Koch-/Backbüchern (von denen ich auch ein paar mehr habe), habe ich mich ebenfalls für zwei entschieden:
Süße Sünden von der Hummingbird Bakery
Ein Backbuch mit allerlei Rezepten, von süß bis herzhaft, von einfach bis aufwändig. Wenn ich mal etwas ganz besonders machen möchte, suche ich mein Rezept hier drin.

Sweet&Easy von Enie van de Dings – ihr wisst schon, die von BRAVO TV früher mal.
Alltagstaugliche Rezepte, die etwas besonderes haben, aber nie zu abgehoben sind. Ich muss nicht nach dem nächsten Spezialitätenladen Ausschau halten, wenn ich aus diesem Buch etwas nachbacken möchte. Deswegen liebe ich es – und die Rezepte sowieso.
(Die Sendung “Sweet&Easy” kommt derzeit auf sixx und dieses Rezeptbuch enthält die dort gebackenen Köstlichkeiten.)

Backen

Ein Buch, das mich zwar lesetechnisch nicht vom Hocker gehauen hat, aber dafür meine Arbeitsweise grundlegend verändert hat, kommt eher aus dem Bereich Sachbücher:
Wie ich die Dinge geregelt kriege – Getting Things Done von David Allen
Ich kann nicht behaupten, das Buch flüssig in einem Rutsch durchgelesen zu haben. Eher stolperig mit ein paar Falltüren und Notausgängen. Hat man sich aber durch die (meines Erachtens nach schlimmsten) Seiten 100-150 geackert, wartet danach quasi der Pfad der Erleuchtung: Wie organisiere ich mich am Besten? Was mache ich mit den ganzen eingehenden E-Mails? Meinem riesigen Poststapel? Wie kriege ich meine Aufgaben endlich mal bearbeitet?
Ich habe das Buch vor etwas über drei Jahren gelesen und danach meine Arbeitsweise umgestellt. Seitdem arbeite ich in groben Zügen nach der Methode “GTD” – nicht bis ins kleinste Detail, aber so, wie ich es für mich brauche.
Ich kann das nur jedem ans Herz legen, der auch mal seine Dinge geregelt kriegen will. Viel Spaß damit!

20130912_GTD

Aus dem Bereich Comics konnte ich mich nicht entscheiden, deswegen halt drei Bücher (hätte Beetlebum eines herausgebracht, wären es vier).
Simon’s Cat von Simon Tofield (von SimonsCat.com)
Ich liebe Katzen. Den Streunenden komme ich nicht zu nah. Und auch Hauskatzen flößen mir Respekt ein. Aber so generell liebe ich sie. Und ihr eigensinniges, königlich-egoistisches Verhalten. Deswegen trifft Simon Tofield bei mir ins Herz. Seine leicht überspitzt gezeigten Szenen sind so oft so wahr, dass es einfach nur zum Lachen(/Schreien/Weinen) ist.

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Held und Heldentage von Flix
Ich lese Flix’ Seite sehr regelmäßig und mag seinen Humor und seinen Zeichenstil. Seine Figuren sind lebensecht, sie könnten mir so im Supermarkt begegnen. Das ist es, was mir so gefällt. Held gefällt mir noch ein wenig mehr als Heldentage.

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Dinge aus dem Alltag: Instagram-Follower

Es gibt inzwischen für sehr viele Kommunikations-Arten unterschiedliche Verbreitungsmöglichkeiten. Gerne trenne ich einige, bzw. füge zusammen, was sich ähnelt:

Und so lässt sich die Liste vermutlich endlos fortführen, denn immer wieder gibt es eine neue Idee, einen neuen, bisher privaten Teil im Internet zu veröffentlichen.

Bei einigen, eigentlich einem Großteil dieser Dienste, bin ich auch angemeldet – bei ein paar bin ich nie aktiv und andere nutze ich sehr oft. Und trotz Anmeldung hat ein “Trend” mich noch nicht so richtig erfasst: Instagram.

In verstehe den Sinn nicht so richtig, vielleicht ist es für mich auch einfach nicht so spannend, das Essen von 100 anderen Instagrammern anzusehen. Oder deren Kleidung am aktuellen Tag. Oder die Haustiere… Okay, die wären schon interessant.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Instagram ist mir außerhalb der virtuellen Welt noch nie begegnet. Zumindest nicht bewusst. Deswegen war es für mich eine Premiere, als ich auf der SDCC eine Frau zu einem Comic-Artist sagen hörte:
“I’m following you on Instagram and I love, what you are doing there!”

Ich war ein wenig sprachlos – es gibt einige Sätze, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe, aber hätte ich raten müssen, welchen Satz ich demnächst mal hören würde – der hätte es nicht mal unter die Top 50 geschafft.

Der Frage-Foto-Freitag #2

Da hat es sich die Steffi Luxat aber ganz einfach gemacht dieses Mal… ;-)

FFFOM

Die Frage lautet nämlich: Was für 5 schöne Dinge habt ihr dieses Wochenende vor?

Ich habe sie ein wenig zusammengefügt – erstmal steht wieder Lesen auf dem Plan. Erst das (für mich) aktuelle Kluftinger-Buch und dann möchte ich ein Buch lesen, das der beste Mann eigentlich für sich gekauft hat, weil er es so toll fand: Dexter. Wir finden beide die Serie super – der beste Mann vergaß nur leider, dass er kein Leser ist. Alles, was über Nachrichten hinausgeht, ist nicht seins. Deswegen werde/will ich es mir jetzt vornehmen.

Dann habe ich letzte Woche die neue Ausgabe der sweet paul erhalten – ein tolles Magazin mit leckeren Rezepten, DIY-Anleitungen und vielen anderen tollen Tipps.

Am Samstagabend lassen wir die Tradition weiterleben und schauen uns Schlag den Raab an – nicht, dass wir Stefan Raab sonderlich mögen würden, aber die Kandidaten sind meistens sehr sympatisch und stoßen Herrn Raab ab und an von seinem selbstgebauten Thron.

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Eingeplant haben wir noch einen Kinobesuch: White House Down von Roland Emmerich. Einige Filme von Roland Emmerich sind unter meinen persönlichen Lieblings-Filmen – Stargate, Independence Day, The Day After Tomorrow, 2012 – da kann ich den Neuesten nicht verpassen.

Und wenn das Wetter mitspielt, werden wir mit Düsseldorf den 725. Geburtstag auf dem Bürgerfest feiern – es gibt fast nichts schöneres, als direkt am Rhein zu feiern.

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Der Frage-Foto-Freitag von Ohhh Mhhh…

Schon länger lese ich den Blog Ohhh Mhhh von Steffi Luxat und beobachte ihren Frage-Foto-Freitag, seit sie ihn 2012 ins Leben gerufen hat. Eine wirklich schöne Idee, aber bisher haben mich die Fragen nicht so angesprochen. Dieses Mal ist das anders und ich mache mit beim

FFFOM

1.) Was hast du gerade immer dabei? – Meine Sonnenbrille.

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2.) Was hat dich berührt? – Ein tolles Video eines Studenten der die Frischlinge an der Georgia Tech begrüßt hat.

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3.) Was schmeckt dir gerade besonders gut? – Neu für mich entdeckt: Die Bionade Holunder. Endlich mal ein anderer Geschmack als Cola/Zitro-/Orangenbrause.

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4.) Möchtest du allen empfehlen? – Den YouTube-Channel Geek and Sundry – vor allem die Videos der Reihe TableTop bringen ein bisschen frischen Wind in die angestaubten Brettspiele zuhause.

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5.) Worauf freust du dich dieses Wochenende besonders? – Grillen am Rhein mit Freunden. Wenn das Wetter nicht mitspielt, fällt der Rhein weg, aber beim Grillen bleibt’s! … Schonmal versucht, ein Foto von etwas zu machen, das noch nicht stattgefunden hat? Ist schwer! … Deswegen als Ersatz etwas, das ich auch herbeisehne: Mein Termin bei der GeniusBar!

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